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Lichtblick

Der Lichtblick befindet sich momentan in der abschließenden redaktionellen Phase und ist deshalb bis zum Druck gesperrt. Dringende Änderungen oder gravierende Fehler bitte an florian.feldhaus (äffchen) uni-dortmund.de schicken. Diese Änderungen werden dann nach Absprache mit dem Sozialteam des AStA aufgenommen.

Bei Fragen wende dich einfach an das Team Soziales (soziales (äffchen) asta.uni-dortmund.de).

Einleitung

Cover Lichtblick Ihr habt es geschafft. Nach beschwerlichen Jahren in der Schule seid ihr nun Studierende an der Uni Dortmund. Dies bedeutet aber auch, dass ihr viel mehr auf euch selbst gestellt seid als in der Schule.

Die (Hochschul-)Lehrkräfte können euch zwar fachlich helfen, meist scheitern sie aber, wenn es um andere wichtige Dinge geht: Welche billigen Wohnmöglichkeiten gibt es? Wie erhalte ich BAFöG? Wo kann ich in Dortmund feiern? Welche „anderen“ Freizeitaktivitäten bietet die Hauptstadt des östlichen Ruhrgebiets?

Auf diese und andere Fragen versuchen wir euch in diesem Heft Antworten zu geben. Auch die Fachschaften werden euch in ihren Orientierungsphasen weiterhelfen. Deren Adressen findet ihr ebenso hier, wie Hinweise zum Semesterticket, Einführungstexte zu aktuellen hochschulpolitischen Themen, Vorstellungen interessanter studentischer Arbeitsgruppen und etliches mehr. Viel Spaß beim Durchblättern, viel Spaß beim Studium in Dortmund.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und die Fachschaften.

Die Schwächsten fliegen. Aber wohin?

Ich scheitere, du scheiterst, er - sie - es scheitert. Über das Scheitern wird zu wenig geredet. Alle haben Angst davor: gegen Scheitern gibt es keine Impfung, auch nicht mit Macht und Geld. Jedem und jeder passiert es auf die eine oder andere Art - eine schlechte Note, ein verpatztes Referat, eine gescheiterte Klausur. Am Studienanfang wird selten darüber geredet, um sich nicht Bange zu machen.

Felicitas (Name geändert) lacht, aber nur weil sie noch nicht begreifen kann, was passiert ist. Sie hat gerade die Klausurergebnisse gelesen und festgestellt, dass sie nicht bestanden hat. Das kommt vor, aber bei ihr ist es das dritte Mal. Und laut der neuen Prüfungsordnung ist ihr Studium damit am Ende: Keine weiteren Versuche mehr möglich, sie wird exmatrikuliert und kann in ganz Deutschland denselben Studiengang nicht mehr belegen.

„Was werden meine Eltern sagen?“ fragt sie und schiebt gleich hinterher „Ich muss mir was ausdenken, damit sie das nicht merken.“

Wenn du ganz neu an der Uni bist, ist dein erstes Scheitern vielleicht noch ganz weit weg. Erst mal hast du es geschafft: Vielleicht das Abitur noch frisch in der Tasche und den NC auf deinem Wunschfach überwunden. Aber das Scheitern hat Zeit und jede Menge Orte an denen es dir auflauern kann: Überfüllte Hörsäle in die du nicht mehr reinkommst oder ausfallende Seminare. Geschlossene Sekretariate und dauerbesetzte Hotlines. „Filterklausuren“ und Schreibblokaden.

Felicitas hatte sich das Studium sorgsam ausgesucht: sie interessiert sich für Wirtschaft und Kultur, ihre Eltern haben eine auf Kunstwerke spezialisierte Spedition. Mit ihrem BWL Studium wollte sie in Vaters Firma arbeiten. Und nun? Nun hat sie sich erstmal für Primarstufe eingeschrieben, damit sie überhaupt noch immatrikuliert bleibt. Das darf natürlich keiner wissen. Und somit beginnt sie ihre Eltern und Freunde anzulügen. An der Uni geht das ganz einfach, denn niemand von aussen blickt da so richtig durch. Sich und anderen etwas vorzumachen ist an der Universität ganz einfach. Es gibt keine äußere Kontrolle, ob du anwesend bist, oder nicht. Ob du Klausuren bestehst, oder nicht. Wenn du zu lange studierst, zahlst du. Warum das so ist, ist meist unwichtig. Genauso interessiert es eigentlich niemanden ob du fünf oder zehn oder keine Seminare besuchst. Das nennt sich Freiheit, mit der Gefahr sich selbst mehr einzuzwängen, als du es von anderen je zulassen würdest.

Aber „was betrifft das mich?“, wirst du dich jetzt fragen. Du bist doch im ersten Semester, warum mit Schreckensbildern die ohnehin betonlastige Uni noch unfreundlicher machen? Es gibt an der Uni keine Kurse, die sich mit dem Scheitern auseinan- dersetzen. Und woanders haben wir das meist auch nicht gelernt. „Der Schwächste fliegt“ heißt es im Trash-TV. Wohin, das zeigt das Fernsehen nicht. Mit der Uni ist es ähnlich. Es gibt mehr Studierende als die Uni zeigt. Die Schwachen bleiben nämlich irgendwann einfach zu Hause.

Es gibt beim Scheitern drei Gruppen: Die erste ist beim nächsten Versuch motivierter und leistet im 2. Anlauf mehr um es beim nächsten Mal zu schaffen. Die zweite Gruppe erkennt die Grenze und probiert einen anderen Weg oder sieht, dass sie diese Hürde nicht nehmen kann. Die dritte Gruppe jedoch fällt quasi in eine „Starre“: Sie verarbeitet das Scheitern einfach nicht, sondern bleibt stehen. Wenn von Außen kein Impuls zu einer Veränderung kommt, wird diese Starre immer fester. Es bauen sich Entschuldigungen und Lügen auf. Und machen den Weg aus der Stasis für die Betroffenen nahezu unmöglich.

Felicitas hat sich ebenfalls etwas ausgedacht: Sie lebt im Wohnheim und muss deswegen eingeschrieben bleiben. Nur studiert sie nicht wirklich Primarstufe sondern macht eine Ausbildung als Einzelhandelskauffrau. Ihre Eltern dürfen das nicht wissen. Über den „großen Knall” macht sie sich nur wenig Gedanken. Der große Knall, das ist der Moment in dem alle Selbsttäuschungen und Ausreden nicht mehr weiterhelfen. Das kann die neue Freundin sein, die nach der Studiendauer fragt und mit einem nach der Uni in Berlin ein neues Leben anfangen will. Oder der Freund, der aus dem gleichen Fachbereich ist und sich wundert, das du nicht in den wichtigen Vorlesungen sitzt. Es ist meist eine Chance für einen Neuanfang: Wenn man schon mal ehrlich ist, dann ruhig das ganze Studium auf die Probe stellen.

Warum also jetzt darüber nachdenken was in zwei, vier Semstern ein Problem sein könnte? Weil sich zu einem Problem meist ein zweites und ein drittes gesellen. Und dann wird es ganz schwierig einen Weg raus aus dem Labyrinth zu finden. Jedes Scheitern macht ein ungutes Gefühl, und wir versuchen schnell vom Scheitern wegzukommen. Das kann aber auch zu einem Weglaufen vor den Problemen werden. Deswegen ist es wichtig, über ein Scheitern auch positiv zu denken: Was hast du gelernt, und was für eine Lehre ziehst du daraus? Die es dann schaffen, dran zu bleiben, haben weiter das eigene Leben in der Hand.

Als weitere Sicherung solltest du jedes Semester einmal prüfen, ob du feststeckt. Das Beste ist ein guter Freund oder eine gute Freundin, der/die hartnäckig genug ist, um die wichtigen Fragen auch wirklich zu stellen und nachzubohren. Wenn du dann mutig genug bist, die Konsequenzen zu ziehen, musst du vor dem Scheitern keine Angst mehr haben.

Felicitas schließt im Sommer die Ausbildung ab. Es macht ihr Spaß.

LichtTipp: Scheitern, aber nicht untergehen

„Erfolg hat nichts da mit zu tun, dass man Ihn verdient.“

Und wie sieht das mit dem Misserfolg aus? Manchmal reicht Lernen und Üben nicht aus: Zu vielen Dingen gehört ein Wink des Schicksals, etwas Glück, das richtige Timing. In einer Gesellschaft, in der man zu „funktionieren” hat, ist man schnell kaputt, wenn es nicht so läuft wie alle erwarten. Eine Besinnung nach dem Scheitern kann helfen, sich mit den Gründen auseinander zu setzten und dann über das Scheitern hinweg zu kommen. Sei realistisch: Ist das in fünf oder zehn Jahren noch wichtig? Schlechter Tag oder schlechte Vorbereitung? Und wenn sich die Misserfolge häufen: Vielleicht doch ein anderes Fach studieren?

Das Scheitern kann eine Chance sein richtig glücklich zu werden: Je früher du jedoch scheitert, desto eher gibt es auch die Chance zum Nachdenken. Und je früher du dich mit dem Scheitern auseinander setzt, desto besser bist du darauf vorbereitet. „Don‘t Panic.“. Geh erstmal davon aus das du NICHT scheiterst. Und wenn doch: So what? Deine Freunde werden dich weiter mö- gen. Und das Leben geht weiter, du bist ein wenig reifer und erfahrener. Verändere dich, verändere etwas in deinem Leben und nimm einen neuen Anlauf:Du wirst sehen, es geht schon besser. Tritt nicht auf der Stelle. Belüge dich nicht selbst. Und dann: Nächster Anlauf. Alles wird gut!

Orientierungshilfe: Fachschaften

Bei allem, was speziell mit eurem Studienfach zu tun hat, ist die Fachschaft gewöhnlich die beste Adresse, um eure Fragen zu beantworten. Hier helfen euch Studierende aus höheren Semestern. Die Fachschaften organisieren im Normalfall die jeweiligen Orientierungsphasen zum Studienbeginn und eventuell auch Erstsemesterfahrten.

Liste der Fachschaften

Falls Ihr hier nicht aufgeführt seid, oder etwas sich geändert hat oder Ihr bemerkt, daß diese Informationen falsch sind, schreibt mir bitte eine Mail (<fsrk (äffchen) asta punkt tu-dortmund.de> ) oder ändert es doch direkt selbst an Ort und Stelle, wofür Ihr natürlich im StudiWiki eingeloggt sein müsst.

  • Spamschutz: Um Spam an die Fachschaftsadressen zu verhindern steht bei allen EMail-Adressen an Stelle des AT-Zeichens (Klammeraffe) das Wort “ (äffchen) “.
  • Mailverteiler mit allen Fachschaften: fsinfo-fsrk@lists.cs.tu-dortmund.de
  • Die Telefonnummern sind Uni-intern. Von außerhalb muss die (0231) 755- vorgewählt werden.
  • Abkürzungen: Die Bedeutungen der Straßenabkürzungen stehen unten.
Fachschaft Uni-Telefon Gebäude / Raum EMail Satzung
Alternde Gesellschaften 4190 EF 50 1.223fsaltern (äffchen) post.tu-dortmund.de
Bauwesen 2621 GBII 109 fachschaft.bauwesen(äffchen)tu-dortmund.de html
Bio- und Chemieingenieurwesen 2076 CT-ZE 10a fachschaft (äffchen) bci.tu-dortmund.de
Chemie 7077 C2-03-177 fschemie (äffchen) fsmail.chemie.uni-dortmund.de pdf
Elektro- und Informationstechnik 2692 P1-E0-314 fsr (äffchen) fset.de pdf
Englisch 8092 EF50 3.221 fs-englisch.fk15 (äffchen) uni-dortmund.de
Erziehungswissenschaften 4190 EF50 1.223 FSR_EW (äffchen) fk12.tu-dortmund.de
Evangelische Theologie 2873 (Sekret.) EF50 2.338 fs-evangelisch.fk14 (äffchen) tu-dortmund.de pdf
Germanistik - EF50 3.246 fs-deutsch (äffchen) gmx.de pdf
Informatik 2048 OH14 E32 fs-informatik (äffchen) uni-dortmund.de html
Journalistik 2878 (Sekret.) EF50 3.408a fs-journalistik.fk15 (äffchen) tu-dortmund.de
Katholische Theologie 2873 (Sekret.)EF50 2.338 fs-katholisch.fk14 (äffchen) tu-dortmund.de
Kunst 2978 (Sekret.) EF 50 5.248 fsr-kunst (äffchen) asta.uni-dortmund.de
Lehramt 4882 EF50 1.314; Post: c/o Dekanat FB12 fs_lehramt(äffchen)fk12.uni-dortmund.de
Logistik und Wirtschaftsingenieurwesen 6989 Maschbaug. E42 (LE 5) info (äffchen) logwings.de html
Maschinenbau 2038 Maschbaug. E41 (LE 5) fachschaft.mb (äffchen) tu-dortmund.de
Mathematik 3132 M 1019 fsmath (äffchen) fsmath.mathematik.tu-dortmund.de pdf
Musik - oder im StudiWiki 4805 EF50 5.248 mail (äffchen) musikfachschaft.de pdf
Philosophie und Politikwissenschaft 2999 (Sekret.) EF50 2.222a fs-philo.fk14 (äffchen) tu-dortmund.de wiki
Physik 3766 P2-E0-405 fs.physik (äffchen) tu-dortmund.de pdf
Primarstufe 5897 EF50 1.233; Post: c/o AStA info (äffchen) primar-stufe.de pdf
Psychologie 5468 EF50 2.222a; Post: c/o AStA fs-psychologie.fk12 (äffchen) .tu-dortmund.de
Raumplanung 2383 GBIII 107 fs.rp (äffchen) uni-dortmund.de pdf
Sachunterricht und Biologie 3894 C2-01-726 fs-biologie (äffchen) asta.uni-dortmund.de pdf
Sozialpädagogik Lehramt (FaSoLe) 6525 EF50 1.313 fasole (äffchen) fk12.tu-dortmund.de
Sozialwissenschaften 2889 EF50 3.339a sowi (äffchen) asta.tu-dortmund.de
Rehabilitationswissenschaften 5458 EF50 4.425 fachschaft.fk13 (äffchen) uni-dortmund.de
Sport 6535 Sportgebäude (OH3) 0.102 info (äffchen) fachschaft-sport-dortmund.de
SprachKultur (Angew. Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften) 2919 (Sekret.) EF50 3.219 kontakt (äffchen) fs-sprachkultur.de
Statistik 3131 M 712 fsr (äffchen) statistik.tu-dortmund.de
Technik (Lehramt Maschinenbau) - oder im StudiWiki 3851 C2-04-327A fs-technik (äffchen) asta.uni-dortmund.de
Textil 2974 (Sekret.) EF50 5.248 fachschaftsrat.textil (äffchen) hotmail.de html
Wirtschaftsmathematik 3096 M 1019 fswima (äffchen) math.uni-dortmund.de pdf
WiSo 3107 M 126a fachschaft.wiso (äffchen) tu-dortmund.de
Anstehende Umzüge
Fachschaft Ziel Zeitpunkt
Legende
C2 Chemie-Gebäude 2 (Campus Nord)
CDI Das CDI-Gebäude liegt direkt an der S-Bahn-Station (Campus Nord)
Container Das Container-Dorf am Campus Nord hinter der Chemietechnik, relativ nah bei der Mensa (zu erreichen über die Emil-Figge-Straße)
CT-ZE Chemietechnik-Zentralgebäude (Campus Nord)
EF Emil-Figge-Straße (Campus Nord)
EF50 Emil-Figge-Straße 50, ehemalige Pädagogische Hochschule (PH - gegenüber der Zentral-Bibliothek)
GBI - V Geschossbau I bis V(Campus Süd, römische Ziffern)
JvF Joseph-von-Fraunhofer-Straße (Campus Nord, angrenzend zum Technologiepark im Westen)
LE Leonhard-Euler-Straße (Campus Nord)
M Mathetower (Campus Nord, größtes Gebäude, gegenüber der Mensa)
Maschbaug. Maschinenbaugebäude (1 - Campus Nord)
OH Otto-Hahn-Strasse (Campus Nord)
P1 Physik-Gebäude Gebäudeteil 1 (Campus Nord)
P2 Physik-Gebäude Gebäudeteil 2 (Campus Nord)
Pavillon 2 Pavillons am Campus Süd
pdf Satzung als PDF Datei zum Download
html Satzung als HTML auf der Website der Fachschaft
wiki Satzung innerhalb des Studiwikis zu finden

Was ist der/die/das ... und wo finde ich es?

Lageplan der TU Dortmund

Für alle möglichen Dinge gibt es verschiedene Anlaufstellen an der Uni, die dir gezielt helfen können. Fragen kostet nichts, aber um eine Antwort zu bekommen brauchst du meistens etwas Zeit. Hier sind die Anlaufstellen rund um dein Studium:

Akademisches Auslandsamt (AAA)

Das akademische Auslandsamt (AAA) ist die erste Adresse auf dem Campus für ausländische Studierende. Das AAA ist für die Einschreibung ausländischer Studierender zuständig und betreut diese während ihres Studiums an der TU Dortmund.

Das AAA kann euch aber auch helfen, wenn ihr selber einen Auslandsaufenthalt plant. Für einen Auslandsaufenthalt solltet ihr euch frühzeitig beim AAA über eventuelle Fristen informieren, da diese oft bei ein bis anderthalb Jahren liegen.

Kontakt

Webseite http://www.aaa.uni-dortmund.de
Adresse Emil-Figge-Straße 61
44227 Dortmund
Tel. 0231 755 6350
Fax 0231 755 5525
EMail aaa@verwaltung.uni-dortmund.de

Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA)

Bei grundlegenden Angelegenheiten wie Wohnen, Jobben, BAFöG kann euch der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) weiterhelfen. Er bietet zu vielen Themen eigene Beratungen an.

Desweiteren ist er für das Semesterticket zuständig, falls ihr etwa wissen wollt, wie weit euer Ticket reicht. Außerdem kümmert sich der AStA um hochschulpolitische Themen. Falls ihr also etwa Infomaterial zu Bachelor/Master oder Studiengebühren benötigt, seid ihr hier genau richtig.

Kontakt

Webseite http://www.asta.tu-dortmund.de
Adresse Emil-Figge-Str. 50
44221 Dortmund
Tel 0231 755 2584
Fax 0231 755 5143
Kontakt http://asta-dortmund.de/index.php/kontakt


BAFöG-Amt

Das BAFöG-Amt heißt richtigerweise Amt für Ausbildungsförderung des Studentenwerks Dortmund und sitzt im Mensagebäude. Zudem wird dort über Darlehn, Beihilfen, Unterstützungsmittel in Notfällen und Freitischen entschieden.

Kontakt

Webseite http://www.stwdo.de/Finanzen-Geld.3.0.html
Adresse Vogelpothsweg 85, 44227 Dortmund
Anschrift
(für Briefe)
Studentenwerk Dortmund A.ö.R.
Postfach 50 02 48
44202 Dortmund
Tel. 0231 755 3642
Fax. 0231 975128 64
EMail bafoeg.info@stwdo.de


Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium (DoBuS)

Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium (DoBuS)

Logo des DoBuS Das Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium (DoBuS) ist eine zentrale Einrichtung der TU Dortmund, die an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften angesiedelt ist. Ziel der Arbeiten der verschiedenen Einrichtungen von DoBuS ist die Schaffung chancengleicher Studienbedingungen für chronisch kranke und behinderte Studierende.

Einrichtungen und Angebote von DoBuS

Zu den Einrichtungen von DoBuS gehören der Beratungsdienst behinderter und chronisch kranker Studierender (http://www.dobus.tu-dortmund.de/bbs), der Arbeitsraum und Hilfsmittelpool für behinderte Studierende (http://www.dobus.tu-dortmund.de/afb), der Umsetzungsdienst zur sehgeschädigtengerechten Adaption von Studienmaterialien (http://www.dobus.tu-dortmund.de/) sowie der Career-Service für behinderte Studierende.

Das Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium (DoBuS) folgt dem Grundsatz: Jede und jeder Studierende muss unabhängig von der Art ihrer bzw. seiner Beeinträchtigung die Möglichkeit haben, an der gewünschten Hochschule das gewünschte Studienfach studieren zu können. Die Behinderung darf das gewählte Studienfach und den gewünschten Studienort nicht bestimmen. Der von DoBuS beschrittene Weg zur behindertengerechten Hochschule verläuft von der Einzelberatung und Einzelunterstützung über den systematischen Abbau der dort bekannt gewordenen Barrieren und Benachteiligungen durch Schaffung entsprechender Bausteine hin zum Aufbau einer behindertengerechten Hochschule.

Kontakt
Webseite http://www.dobus.tu-dortmund.de
Adresse Emil-Figge-Str. 50
44221 Dortmund
Räume 0.230 bis 0.235
EMail dobus@tu-dortmund.de

Wenn ihr genauere Kontaktdaten inklusive Telefonnummern und Mailadressen braucht sucht am besten hier: Kontaktdaten aller DoBuS MitarbeiterInnen

Studentenwerk Dortmund (StwDo)

Die erste Anlaufstelle des Studentenwerks Dortmund ist der Info-Point. Es gibt Antragsformulare für die Ausbildungsförderung (BAFöG), Behindertenbetreuung in Bezug auf Wohnen und BAFöG, Fundsachen können abgegeben und abgeholt werden, es gibt die Wohnraumverwaltung, soziale Dienste, wie Unfallanzeigen, Anträge für kostenloses Mittagessen etc. Zu guter letzt gibt es noch den Verkauf von Briefmarken, Telefonkarten und Waschmarken für die Wohnheime.

Kontakt

Webseite http://www.stwdo.de
Adresse Vogelpothsweg 85
44227 Dortmund
Tel. 0231 755 5699
Fax. 0231 75 40 60
EMail info-point@stwdo.de

Studierendensekretariat

Im Studierendensekretariat wird der Papierkram erledigt, der zum Studium gehört, z.B. Einschreibung, Exmatrikulation, usw. . Neu ist die Einschreibung per Internet. Wenn du telefonisch Auskunf haben willst, dann nimm dir Zeit - das Sekretariat ist chronisch unterbesetzt. Vor Ort variiert der Zeitaufwand.

Das Studierendensekretariat ist Teil des ZIB.

Kontakt

Webseite http://www.uni-dortmund.de/uni/Studierende/kontakt/studierendensekretariat/index.html
Adresse Emil-Figge-Str. 61
44227 Dortmund
Tel. 0231 755 2345
Fax. 0231 755 5346

Zentrum für Studierendenservice, Information und Beratung (ZIB)

Das Zentrum für Studierendenservice, Information und Beratung (ZIB) (oft auch kurz einfach zentrale Studienberatung) ist ein Anlaufpunkt für fachübergreifende Studieninformation. Hier wird im Studierendensekretariet auch der Papierkram erledigt, der zum Studium gehört, z.B. Einschreibung, Exmatrikulation, usw. .. Das ZIB besitzt Infos zu allen Fächern der Uni und dort können euch auch die fachspezifische AnsprechpartnerInnen genannt werden. Eine Besonderheit des ZIB ist der virtuelle Campus, welcher den Kontakt mit den Mitarbeitern des ZIB vereinfachen soll. Darüber hinaus bietet das ZIB unverbindlich professionelle psychologische Beratung an.

Kontakt

Webseite http://www.tu-dortmund.de/uni/studierende/kontakt/zib/index.html
Adresse Emil-Figge-Straße 72
44227 Dortmund
EMail zib@uni-dortmund.de
Tel 0231 755 2345
Fax 0231 755 3187

LichtTipp: Bevor die Frist dich frisst ...

Ob nun Anmeldung, Rückmeldung oder Abmeldung: du bist alleine verantwortlich. Informier dich vorher und erledige alles am besten gleich - auf gar keinen Fall am letzten Tag. Wenn du die Tendenz hast, Dinge aufzuschieben: wirst du es wahrscheinlich auf die harte Tour lernen! Ein verpasster Anmeldungstermin für eine Prüfung heißt dann „Kommen Sie nächstes Semester wieder.“ Mit der süßen Betonung auf „Studiengebühren“. Wenn du keinen Terminkalender hast, besorg dir einen. Und nun schreib rein (siehe Rückseite):

Datum für Semsteranfang, Semsterende, Vorlesungszeit, Anmeldefristen (je nach Studium) für deine Seminare, Praktika, Klausuren und Prüfungen. Jetzt hast du einen Überblick. Und geh nicht erst am letzten Tag zum An/Um/Abmelden. Da wird dann gerade umgebaut und das Amt ist zu, oder der Sekretär/ die Sekretärin im Urlaub. Alles schon passiert. Noch zwei einfache Tipps: - Notier dir immer den Namen der Person, die dir eine Auskunft gibt. - Wichtige Dinge schriftlich geben lassen. Denn MitarbeiterInnen haben auch mal Urlaub, sind krank oder haben Gedächnislücken. Na also, geht doch!

Richtig Beschäftigt

Kein BAföG (mehr) und Eltern können/wollen auch nicht zahlen? Dann hilft wohl nur noch ein Nebenjob gegen Geldmangel. Hier ein paar Starthilfen zu deiner Jobsuche:

Arbeitsamt, Internet ...

Wenn du studierst, ist nur das Vermittlungs-Center des Arbeitsamtes für dich zuständig. Arbeitsstellen für Absolventen und Absolventinnen vermittelt das Hochschulteam in der Uni. Für beide gilt, das sie nur die Jobs vermitteln können, die ihnen auch gemeldet werden.

... Aushänge und Zeitung

Viele Jobangebote laufen z.B. nur über das Internet, die Newsgroups und vor allem die zahlreichen Aushänge an den Schwarzen Brettern an der Uni. Unter anderem werden Stellen für studentische Hilfskräfte oft über Aushänge von den Lehrstühlen und Instituten angeboten. Darüber hinaus könnt ihr in den Lokalzeitungen und anderen Printmedien sowie Internet nach Stellenanzeigen Ausschau halten. Ebenso lohnt sich, im AStA in die Job-Kartei zu schauen (Adresse rechts).

Vorsicht bei mehr als ...

Nicht immer bringt das Jobben neben dem Studium Vorteile. Im Besonderen gelten für Studierende folgende Einschränkungen:

  • Wer mehr als 20 Stunden pro Woche während der Vorlesungszeit arbeitet, muss sich zu deutlich höheren Beiträgen freiwillig krankenversichern und wird sozialversicherungspflichtig. Die Rechtssprechung geht davon aus, dass man dann nämlich nicht mehr haupstächlich studiert.
  • Familienversicherte Studierende müssen sich selber versichern, wenn sie mehr als 400,- € (als geringfügige Beschäftigung, sonst nur 340,- €) im Monat verdienen.
  • Wer mehr als 400,- € pro Monat verdient, zahlt Rentenbeiträge.
  • BAföG-EmpfängerInnen, die brutto mehr als 4.206,62 € pro Jahr bzw. 350,55 € pro Monat im Bewilligungszeitraum verdienen, wird das BAföG entsprechend gekürzt.
  • Wer mehr als 7.664,-€ im Kalenderjahr Einnahmen hat, bekommt kein Kindergeld mehr oder muss es komplett zurückzahlen. Achtung: Bekommst du zudem noch BAföG, zählt der 50% Zuschussanteil mit (+ Freibetrag 920,-€)!

Geht das noch genauer?

Aktuelle Informationen können die jeweiligen Ämter (z.B. BAföG Amt siehe Seite 6) und Versicherungen erteilen. Eine Übersicht findest du beim Studentenwerk unter → Studienfinanzierung → Jobben

Mehr Infos:

AStA Jobkartei

BIZ - Agentur für Arbeit

  • Mo 07.30 - 16.00 Uhr
  • Di 07.30 - 16.00 Uhr
  • Mi 07.30 - 12.30 Uhr
  • Do 07.30 - 18.00 Uhr
  • Fr 07.30 - 12.30 Uhr
  • 0231/842 - 2951
  • Steinstr. 39, 44147 Do
  • Dortmund.BIZ@arbeitsagentur.de

Hochschulzentrum der Agentur für Arbeit

  • Mo - Fr 9.30– 13.00 Uhr
  • dortmund.hochschulteam@arbeitsamt.de
  • Tel.: 0231/842 - 1670;
  • Emil-Figge-Straße 61, 44227 Dortmund
  • Campus Nord, Gebäude 6 (Karte S. 38)

Das Hochschulteam des Arbeitsamtes Dortmund bietet in der Hochschule seine Informations-, Beratungs- und Vermittlungsdienste für Studierende, Absolventinnen und Absolventen an. Es bietet Informationsveranstaltungen, Seminare, Workshops und Trainings zu den verschiedensten studien- und berufsrelevanten Themen an. Das Veranstaltungsverzeichnis erhaltet ihr beim Hochschulteam oder am Info-Point des Studentenwerks der Hauptmensa der Universität. Berufsberatung für Studierende Im Rahmen einer Berufsberatung geht es vorrangig um die Weiterentwicklung beruflicherZielvorstellungen, die Erarbeitung von Realisierungswegen, eine berufsbezogene Gestaltung der Studienzeit, ggf. die Frage eines Studienabbruchs und der Ausbildungs- oder Berufsalternativen die Orientierung über Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. Die Berufsberatung könnt ihr in den Sprechstunden oder nach Terminvereinbarung in Anspruch nehmen.

Sprechstunden: Montags, mittwochs, freitags jeweils 9.30 – 12.30 Uhr. Terminvereinbarung für andere Zeiten unter Tel: 0231 - 8 42 - 18 50 / 18 51 oder persönlich bei der Information des Hochschulteams.

Studiengebühren - das leidige Thema

Wer muss Studiengebühren zahlen?

Zunächst müssen erstmal alle Immatrikulierten Studierenden die Studiengebühren zahlen. Allerdings gibt es hier Ausnahmen, die in der Beitragssatzung der Universität Dortmund und im StBAG NRW festgelegt sind.

Hier nun also die Auflistung wer alles keine oder weniger Studiengebühren zahlen muss. Ein evtl. maximaler Befreiungszeitraum ist in Klammern hinter dem entsprechenden Punkt angegeben.

Zu 100% können befreit werden:

  • Wer sich um ein minderjähriges Kind kümmern muss
  • Der/die Gleichstellungsbeauftragte/r
  • Der/die studentische Berater(in) der/des Gleichstellungsbeauftragten
  • Wer aufgrund einer Behinderung länger für sein Studium braucht
  • Wer nur noch seine letzten Prüfung ablegen muss und dies vor dem 31.12 (WS) bzw. 31.6 (SS) schafft
  • Angehörige des A, B oder C-Kaders der NRW-Olympiastützpunkte
  • Bedürftige ausländische Studierende mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung, die keinen Anspruch auf ein Studienbeitragsdarlehen besitzen
  • Wer Nachweisen kann, dass eine Einziehung der Studiengebühren aufgrund besonderer und unabweisbarer Umstände des Einzelfalls zu einer unbilligen Härte führen würde
  • Wer beurlaubt ist
  • Wer ein Praxis- oder Auslandssemester ableistet
  • Wer ausschließlich als Doktorandin oder Doktorand eingeschrieben ist
  • Wer ausschließlich als Teilnehmer(in) an einer Vorbereitung eingeschrieben ist
  • Wer ausschließlich in einem Studiengang immatrikuliert ist, der nur mit Mitteln Dritter finanziert wird, dessen Träger nicht die Hochschule ist
  • Gewählte Vertreterinnen oder Vertreter in Organen der Hochschule, der Studierendenschaft, der Fachschaften der Studierendenschaft oder des Studentenwerks.

Die jeweiligen Anträge auf Befreiung müssen bis zum Vorlesungsbeginn eingereicht werden. In begründeten Ausnahmen kann dies allerdings auch später geschehen. Du überweist dann direkt den reduzierten Betrag an die Universität.

nrw.bank Darlehen

Alle (wirklich ausnahmslos alle) BAFöG BezieherInnen die noch nichts vom nrw.bank-Darlehen wissen, haben gefälligst den Artikel spätestens ab „Die Tilgung“ zu lesen. Das heißt nicht, das der Artikel für alle anderen Studis oder vorher nicht von Interesse wäre – das ist er nämlich. Selbst wer die Studiengebühren von Mama geschenkt bekommt oder vom Opa geerbt hat, sollte sich dieses Wissen nicht entgehen lassen, denn anders als uns die BefürworterInnen der Studiengebühren weiß machen wollen, hat Wissen auch dann Vorteile, wenn damit kein Geld verdient werden kann.

Das nrw.bank-Darlehen ist von der Landesregierung installiert worden um die Studiengebühren (die in NRW übrigens euphemistisch Beiträge heißen) sozial gerecht zu gestalten. Alle SchulabgängerInnen sollen sich ein Studium leisten können. Wer die Beiträge also nicht zahlen kann (oder will), kriegt einen Kredit. Das nennt sich dann sozial gerecht.

Das Darlehen bekommen alle die es wollen, sofern sie zu den in §8 des BAFöG genannten Personen gehören. Dies sind alle Deutschen, alle mit Deutschen Verheirateten und einige andere ausländische Studis. Wer nur zum studieren nach Deutschland gekommen ist, bekommt das Darlehen nicht. Genaueres erfahrt ihr gegebenenfalls auf dem Extraantrag für ausländische Studis.

Den Antrag gebt ihr beim ZfS ab, nachdem ihr ihn Euch auf deren Internetseite heruntergeladen habt. Bei deutschen Studis langt, wenn sie ihren Ausweis vorlegen, ausländische Studis, sofern sie überhaupt darlehensberechtigt sind, müssen nicht nur den Sonderantrag, sondern auch eine Reihe weiterer Unterlagen vorlegen.

Das Darlehen wird verzinst. Derzeit zu 5,9% (bis Dez. 2011). In den Zinssatz dürfen laut Gesetz nur die Kosten für die Geldbeschaffung und die Verwaltungskosten eingerechnet werden, somit werden die Zinsen nicht exorbitant über das normale Zinsniveau steigen. Was bei einem Kredit bei einer anderen Bank durchaus vorkommen kann.

Die Tilgung beginnt zwei Jahre nach Abschluss des Studiums mit Beträgen ab 50€/Monat. Wer nach dem Studium zu wenig verdient, kann die Rückzahlung verschieben. Es gibt eine Kappungsgrenze, welche die Verschuldung des einzelnen Studis für das Studium begrenzen soll. Ihr rechnet die Anzahl der Semester, die ihr das nrw.bank-Darlehen bekommen habt mal 1000€. Von dem Ergebnis zieht Ihr dann die Summe ab, die Ihr an Darlehensanteil beim BAFöG bekommen habt. So bekommt Ihr den Betrag, den Ihr zurückzahlen müsst. Bei einem negativen Betrag bekommt Ihr allerdings nicht noch zusätzlich Geld raus.

Wenn ihr also 335€ BAFöG bekommt und dies genau so viele Semester lang, wie ihr das Darlehen bekommt, so müsst Ihr von dem Darlehen nichts zurückzahlen. Bekommt ihr bei 335€ BAFöG ein Semester länger das Darlehen als ihr BAFöG bekommt, müsst ihr 1000€ zurückzahlen. Das Darlehen lässt sich nicht ohne weiteres kündigen, deswegen solltet ihr ein wenig rechnen, ab wann ihr ein Darlehen beantragt. Wir helfen Euch dabei gerne.

Studiengebührenberatung ist immer Mittwochs, von 14 Uhr bis 16.30 Uhr im AStA. Genaueres siehe Artikel „Immer gut beraten“.

Aus der Not

Plötzlich kein Geld mehr, aber mitten im Studium. Das ist bitter, denn Abbrechen bedeutet schlechtere Jobs und weniger Geld. Akute Hilfe gibt es durch den Hilfsfonds: Zinslose Darlehen sollen helfen, damit man bis zur Verbesserung der Lage nicht untergeht.

Antragstellung

Den erforderlichen Antrag auf ein Darlehen erhaltet ihr im AStA während der regulären Öffnungszeiten, oder ihr ladet ihn euch von der AStA Homepage unter „Service“ herunter. Neben eurem Namen, eurer Matrikelnummer (nur Studierende der Universität Dortmund haben einen Anspruch) und Kontaktdaten, fragen wir nach eurer derzeitigen finanziellen Situation.

Einladung zur Sitzung des Hilfsfondsausschusses

Nach Abgabe des Antrages werdet ihr meist schriftlich zu einer Sitzung des Hilfsfondsausschusses eingeladen. Diese Sitzung findet etwa alle zwei Wochen statt. In der Einladung werden euch die Unterlagen genannt, die ihr zu diesem Gespräch mitbringen müsst. Im Sinne einer ordnungsgemäßen Verwaltung sind wir dazu verpflichtet, eure Angaben zu überprüfen. Daher müssen AntragstellerInnen ihre Kontoauszüge, Mietverträge, Arbeitsverhältnisse, Unterhaltsleistungen etc. offenlegen. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt!

Entscheidung

Der Hilfsfondsausschuss entscheidet aufgrund eurer mitgebrachten Unterlagen und des persönlichen Gespräches, ob ihr ein Darlehen bekommen könnt. Erste Voraussetzung ist, dass ihr unverschuldet in eine Notlage geraten seid und das Geld benötigt, um euer Studium fortzusetzen.

Eine unverschuldete Notlage ergibt sich vor allem daraus, dass etwas Unvorhergesehenes geschieht (wie der unerwartete Verlust des Jobs). Daher können wir leider keine Darlehen vergeben, um die Studiengebühren zu begleichen, die im nächsten Sommersemester auf die meisten zukommen, weil dies ja schon jetzt bekannt ist - also vorhersehbar und planbar ist und es einfach den Budget-Rahmen des Hilffonds sprengen würde, in diesen Fällen auch ein Darlehen zu vergeben.

Darlehen

Es handelt sich um einen unverzinsten „Kredit“ in Höhe von maximal 1.000 €. Dieses Darlehen ist spätestens ein halbes Jahr nach Vergabe in monatlichen Raten von mindestens 25 € abzuzahlen.

Ein Darlehen kann folglich nur an Personen ausgezahlt werden, bei denen Aussicht auf Rückzahlung besteht. Ihr solltet deshalb also möglichst vorbeikommen, bevor ihr euch allzu tief verschuldet habt.

Ansprechpartnerin

Falls ihr Fragen habt, Hilfestellung bei der Antragstellung benötigt oder Probleme mit der Rückzahlung des Darlehens habt, ist Ronny Vorbrodt, der Hilfsfondssekretär, euer Ansprechpartner.

Sprechstunde Mittwochs 14.00 - 16.00 Uhr
Webseite http://www.asta.uni-dortmund.de/ausschusse/hilfsfonds/
EMail hilfsfond@asta.uni-dortmund.de
Tel. 0231/755-5892
Ort Emil-Figge-Str. 50, im AStA
Campus Nord

Alternativen

Auch das Studentenwerk kann Studierenden in unverschuldeten Notsituationen in begrenztem Maße finanziell helfen. Zudem können Freitische gewährt werden.

Steht ihr kurz vor Abschluss, so kann ein Antrag auf ein DAKADarlehen gestellt werden. Näheres erfahrt ihr entweder bei der Sozialberaterin des AStA oder direkt beim Studentenwerk Dortmund. Ansprechpartner ist Herr Unruh.

Außerdem bietet das Studentenwerk eine SchuldnerInnenberatung an.

  • Siehe Beratungen auf Seite 19.

Wohnen & Leben

Die eigene Bude: machen was du willst und wann du willst (okay, es gibt Nachbarn und Vorlesungen). Es gibt nur ein paar kleine Hürden und viele Möglichkeiten.

Zweitwohnsitzsteuer!

Wenn ihr nach Dortmund zieht, solltet ihr euch überlegen, ob ihr nicht auch euren ersten Wohnsitz hierhin verlegt. Behaltet ihr euren ersten Wohnsitz in eurer alten Heimatstadt (wenn ihr nicht aus Dortmund kommt), müsst ihr die Zweitwohnsitzsteuer an die Stadt Dortmund zahlen. Das heißt, dass alle Leute, die hier nur mit ihrem zweiten Wohnsitz gemeldet sind, einen Teil ihrer Kaltmiete zusätzlich als Steuer an die Stadt bezahlen müssen.

Der Mieterverein

Es gibt einen Rahmenvertrag der Studierendenschaft der Uni Dortmund mit dem Mieterverein. Dieser beinhaltet den Erlass der Aufnahmegebühr für Studierende der Universität Dortmund, ihr könnt also kostenlos beitreten. Derzeit zieht der Mieterverein 6 € als Monatsbeitrag ein. Als „junge Mieter“ (bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres) zahlt ihr nur 3,50 € im Monat.

Eine Mitgliedschaft von mindestens zwei Jahren ist vorgeschrieben. Bei einem Wohnortwechsel ist eine Übernahme in den dortigen Verein gewährleistet. Dafür bietet der Mieterverein eine umfassende politische und juristische Vertretung seiner Mitglieder.

Wohnberechtigungsschein

Für geförderte Wohnungen (nicht Uni-Wohnheime) braucht ihr einen Wohnberechtigungsschein (kurz WBS), den es beim Wohnungsamt gibt. Dafür darf jedoch das monatliche Einkommen maximal bei ca. 1000 Euro liegen. Ausländische Studierende haben auch einen Anspruch, wenn ihre Aufenthaltsbewilligung mehr als 1 Jahr beträgt.

Mietberatung

Michael berät euch in allen Fragen von der Wohnungssuche über Mietrecht bis zur Kündigung sowie zur Studienordnung.

Beratung Mo 12:30-15:30 Uhr
Di 10:30-13:30 Uhr
Mi 10:30-13:30 Uhr
Fr 13:30-16:30 Uhr
Ort Emil-Figge-Str. 50, Raum 0441 im AStA.
Campus Nord
EMail miete@asta.uni-dortmund.de


Wohnungsmarkt

Für weitere (Miet-) Wohnangebote lohnt sich ein Blick an die Schwarzen Bretter der Universität oder in das mittwochs und samstags erscheinende Anzeigenblatt „Reviermarkt”, bzw. in den Kleinanzeigenteil (Vermietungen), der Ruhr Nachrichten (RN), der Westfälischen Allgemeinen Zeitung (WAZ) oder der Westfälischen Rundschau (WR).

Wohnungsbaugesellschaften

Die folgenden Adressen sind von einigen Wohnungsbaugesellschaften. Die meisten haben Ihre Büros in der City.

DOGEWO
Landgrafenstr. 77
0231 - 1083 - 215 / 216
http://www.dogewo.de/
LEG
Bornstr. 83
0231 - 981033 - 0
http://www.leg-nrw.de/
Ruhr-Lippe-Wohnungsges.
Harr-Str. 5
Tel: 0231 - 41902 - 0
http://www.ruhr-lippe-wohnen.de
Spar- und Bauverein e.G.
Kampstr. 51
0231 - 18203 - 0
http://www.sparbau-dortmund.de/
Deutsche Annington GmbH
www.deutsche-annington.com
Evonik Immobilien GmbH
Kronprinzenstr. 53-57
0231 - 5492 - 0
http://www.evonik-wohnen.de

Speziell in denen durch das Studentenwerk verwalteten Wohnheimen gibt es Wohnraum in Form von Einzelappartements, 2er- bis 4er-Wohngemeinschaften und Wohnungen, die speziell für Familien ausgelegt sind.

Studentenwerk
Anstalt öffentlichen Rechts
Vogelpothsweg 85
0231 755- 3625
Campus Nord, Hauptmensa, Gebäude 7
http://www.stwdo.de/wohnen/

Die folgenden Adressen sind von kirchlichen Wohnheimen

Thomas-Morus-Kolleg
Amalienstr. 21
Anmeldung: Josefshaus e.V., Amalienstr. 21
0231 - 160611
Studentenwohnheim
Poppelsdorfer Str. 3-5
0231 - 126024
http://www.poppelsdorfer.de
Studentenwohnheim Roncalli Haus
Von-der-Recke-Str. 40
0231 - 128013
Franziscusheim
Franziskanerstr. 3
0231 - 515029

Studieren mit Behinderung

Eine frühzeitige Beratung über rechtliche Grundlagen, Prüfungsmodifikationen, Finanzierungsmöglichkeiten, Angebote der Hochschule für Studierende mit Behinderung hilft bei der Bewältigung von behinderungsbedingten Schwierigkeiten im Studium. Als Kontakt gibt es verschiedene Stellen.

Behinderte Studierende erhalten studentische Beratung und Unterstützung beim Autonomen Behindertenreferat (ABeR) und bei der Interessengemeinschaft behinderter, nichtbehinderter und chronisch kranker Studierender (IbS), sowie professionelle Beratung und Unterstützung beim Beratungsdienst behinderter Studierender (BbS) und bei dem Beauftragten für die Belange der behinderten Studierenden an der Universität Dortmund.

Die Interessengemeinschaft behinderter, nichtbehinderter und chronisch kranker Studierender (IbS)

Die Interessengemeinschaft behinderter, chronisch kranker und nichtbehinderter Studierender (IbS) an der Universität Dortmund ist ein inoffizieller Zusammenschluss von Studierenden, MitarbeiterInnen und AbsolventenInnen der Universität Dortmund.

Dabei steht sie allen Interessierten offen! Seit Jahren trifft sich die IbS regelmäßig einmal in der Woche, um notwendige Verbesserungen für die Studiensituation behinderter und chronisch kranker Studierender in verschiedensten Bereichen des Studierendenleben voranzutreiben. Das Ziel ist hierbei die Schaffung chancengleicher Studienbedingungen. Bei den Treffen werden viele Benachteiligungen sowohl auf individueller wie auch struktureller Ebene thematisiert: Das reicht z.B. von baulichen Schwierigkeiten bei nicht barrierefreien Gebäudeteilen bis hin zu Schwachstellen der Literaturbeschaffung für sehbeeinträchtigte Studierende. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für ein Studium mit Beeinträchtigungen und dessen Finanzierung durch gesetzlich vorhandene Regelungen interessiert die IbS. Auch wenn die IbS ein inoffizieller Zusammenschluss ist, wird sie von „offizieller“ Seite ernst genommen. Nicht zuletzt bietet die IbS die Möglichkeit, mit anderen Studierenden über Gespräche und gemeinsame Unternehmungen spaßig in Kontakt zu kommen. Die Leute in der IbS supporten auch! Klar geht es dann häufig um das Studium mit Beeinträchtigung, aber auch über die Nebenwirkungen, Irrungen und Wirrungen des Studiums im Allgemeinen.

Kontakt
Wann in der Vorlesungszeit mittwochs von 17.00 – 18.30 Uhr
Ort Raum 0.302/ 0.301
Emil-Figge- Str. 50
Tel. über das AutonomeBehindertenReferat (ABeR) 0231/ 755-4596
oder den Beratungsdienst behinderter und chronisch kranker Studierender (BbS) 0231/ 755-2848

Beratungsdienst behinderter und chronisch kranker Studierender (BbS) an der Uni Dortmund

Behinderte und chronisch kranke Studierende bekommen beim BbS Beratung und Unterstützung zu studienvorbereitenden, studienbegleitenden, sowie berufsvorbereitenden Maßnahmen. Schwerpunkte der Beratung können je nach Bedarf sein:

  • Studienfinanzierung
  • Prüfungsmodifikationen
  • Organisation von AssistentInnen
  • Rechtsfragen

BeauftragteR für die Belange der behinderten Studierenden an der Universität Dortmund

Seit Anfang 1993 wird einE BeauftragteR für die Belange der behinderten Studierenden für jeweils zwei Jahre gewählt. Schwerpunkte ihrer / seiner Arbeit sind alle Maßnahmen für den Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile im Studium und bei den Prüfungen, die Förderung des behindertengerechten Bauens und baulicher Umgestaltungen und vieles mehr!

Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung des Deutschen Studentenwerks

Die Beratungsstelle für behinderte StudienbewerberInnen und Studierende des Deutschen Studentenwerks veranstaltet u.a. Informationsseminare. Die Beratungsstelle gibt Informationsbroschüren, wie z.B. „Behinderte studieren” an behinderte Studierende weiter. Für Fragen zur Studiensituation steht die Beratungsstelle auch zur Verfügung.

Kontakt Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung des Deutschen Studentenwerks
Anschrift Monbijouplatz 11
10178 Berlin
Webseite http://www.studentenwerke.de/main/default.asp?id=06100
EMail studium-behinderung@studentenwerke.de

Umsetzungsdienst zur sehgeschädigtengerechten Adaption von Studienmaterialien

Dieses zentrale Dienstleistungsangebot der Hochschule bietet insbesondere blinden und sehbehinderten Studierenden und ihren Lehrenden die Möglichkeit, Studienmaterialien wie Skripte, Thesenpapiere, Literaturlisten usw. in eine dem individuellen Bedarf entsprechende Medienform umsetzen zu lassen.

Universitätsbibliothek

Der Benutzungsservice für behinderte Studierende wird an der Zentralbibliothek der Universität Dortmund soweit möglich in den allgemeinen Benutzungsdienst integriert. Anlaufstellen sind die Bibliothekare und Bibliothekarinnen der Information und für sehgeschädigte Studierende Regina Borgmann und Silke Kriech. Für behinderte Studierende besteht bei Vorlage des Schwerbehindertenausweises die Möglichkeit, bei Bedarf einen Bibliotheksausweis mit längeren Ausleihfristen zu erhalten. Der Zentralkatalog der Medien für Sehgeschädigte (ZK MeSe) wird von Regina Borgmann verwaltet. Ist ein Buch noch nicht in sehgeschädigtengerechte Medienform umgesetzt, sind ebenfalls Regina Borgmann und Silke Kriech Ansprechpartnerinnen für den Auflesedienst der Bibliothek.

PC-Arbeitsplatz für blinde und sehbehinderte Studierende in der Bibliothek

Der Computerarbeitsplatz für Sehgeschädigte in der Zentralbibliothek, derzeit im 1. UG, Raum Z13, ist ausgestattet mit Braillezeile, Sprachausgabe, Scanner, CD-ROM sowie Schwarzschrift- und Brailledrucker. Über diesen PC gibt es auch einen Zugang zum OPAC (Online-Katalog) der Bibliothek, zu allen CD-ROMs, Internet, Textverarbeitung „Word”, Blindows 95. Informationen dazu erhaltet ihr im Büro des Service für Blinde und Sehbehinderte.

Arbeitsraum und Hilfsmittelpool für behinderte Studierende

Im Beratungsdienst behinderter Studierender (BbS) oder bei Ralph Klein (R. 3.508) gibt es nach einer Einweisung in die Handhabung der Geräte Schlüsselkarten, mit denen Ihr beim PH-Pförtner den Raumschlüssel abholen könnt.

Einführung Einführungen und Schulungen werden von Frau Dr. Birgit Drolshagen koordiniert.
Betreuung Die aktuellen Zeiten, zu denen eine studentische Hilfskraft für Auskünfte und Einführung zur Verfügung steht, könnt Ihr auf dem Aushang an der Arbeitsraumtür nachlesen.
Stationäre Geräte Drei Computer mit Großbilddarstellung, eine Braillezeile, eine Sprachausgabe, Scanner, CD-ROM sowie Schwarzschrift- / Brailledrucker (vernetzt) und Bildschirmlesegerät, Thermostift, Quellpapierbrenngerät, Kassettenrecorder sowie Kaltlichtlampen.
Ausleihbare Geräte Zwei Notebooks mit Braillezeile, Spezialtastaturen, Großbildschirm, tragbare Braille-Schreibmaschinen, Kassettenrecorder
Programme WORD 5.0/5.5, Norton Commander u. Utilities, Texterkennungssoftware, Grafikprogramm, Braille-Übersetzungsprogramm.
Info-Datenbank Auf mehreren Disketten stehen aktuelle Informationen aus der Hochschule, Hilfsmittelkatalog und Texte und CD-ROM-Lexika zur Auswahl.
Serviceangebote In begrenztem Umfang lesen studentische Hilfskräfte Studienmaterial auf Tonkassette auf oder setzen diese in Braille oder Großdruck um.

Mehr Infos im Internet unter: http://www.uni-dortmund.de/dobus/afb/

You‘ve come a long way, baby

Wenn du nicht aus Deutschland kommst, sind manche Dinge ungewohnt und unbekannt. Die folgenden Seiten sollen dir helfen, dich durch den Dschungel der Begriffe und Abkürzungen zu führen. Wenn du Fragen hast, findest du AnsprechpartnerInnen am Ende dieses Artikels.

Universitätsbibliothek

Für die Ausstellung eines Bibliotheksausweises müssen Studierende mit einem nichtdeutschen Pass eine Meldebescheinigung vorlegen.

Aufenthaltsrecht & Arbeit

Arbeiten ist für AusländerInnen neben dem Studium nur sehr eingeschränkt möglich. Wenn ihr wissen möchtet, ob und wieviel ihr arbeiten dürft, schaut zunächst in euren Pass.

Die Aufenthaltsgenehmigung zu Studienzwecken schließt eine arbeitserlaubnisfreie Tätigkeit an 90 Tagen im Jahr ein. Oder 180 halbe Tage, falls ihr bis zu vier Stunden am Tag arbeitet. Ebenso arbeitserlaubnisfrei und ohne zeitliche Beschränkung sind Beschäftigungen als wissenschaftliche oder studentische Hilfskraft an Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen sowie in den Studentenwerken. Ihr müsst gegenüber dem Arbeitsamt bei Kontrollen nachweisen, dass ihr die 90 Tage nicht überschritten habt.

Falls Studierende ohne Genehmigung mehr als 90 Tage arbeiten, werden hohe Strafzahlungen fällig, bei erheblichem Missbrauch droht die Ausweisung. Genauere Informationen findet ihr auf den Internetseiten des Akademischen Auslandsamtes (www.uni-dortmund.de/Verwaltung/AAA/).

Solltet ihr Zweifel haben, ob eine angestrebte Arbeit eine Arbeitserlaubnis voraussetzt, erkundigt euch am besten beim Arbeitsamt.

Ausländische StudienbewerberInnen (nicht EU) , die an einem Sprachkurs oder einem StudienKolleg teilnehmen, dürfen laut Zuwanderungsgesetzt vom Januar 2005 in den Semesterferien 90 ganze bzw. 180 halbe Tage arbeiten. Die Arbeitserlaubnis wird von der Ausländerbehörde erteilt.

Bank & Geld

* BLZ, Bankleitzahl: Jede Bank, z.B. die Stadtsparkasse Dortmund, hat eine spezielle Nummer, die für sie innerhalb der BRD gültig ist. Bei jeder Überweisung oder sonstiger Banktätigkeit, muss sie auf den Formularen notiert werden.

  • Dispo (Dispositionskredit): Dieser Kredit wird BankkundInnen mit einem Girokonto nach einer gewissen Zeit gewährleistet, wenn sie über regelmäßige Geldeinkünfte verfügen. Die Zinsen, die auf diesen Kredit zu zahlen sind, liegen etwas unter denen für einen normalen Überziehungskredit.
  • Dauerauftrag: Auftrag an eine Bank, regelmäßig Geld, z.B. für Miete auf das Konto eines anderen zu überweisen. Wenn kein Geld auf dem eigenen Konto ist, führt die Bank die Überweisung nicht durch.
  • Einzugsermächtigung: Eine Firma möchte damit das Recht erhalten, Geld von eurem Konto für regelmäßige oder einmalige Zahlungen abzubuchen. Beispiele dafür sind die Gasabrechnungen der Stadtwerke. Das Geld wird auch vom Konto abgebucht, wenn keins drauf ist, holt sich die Bank das Geld in den meisten Fällen zurück. Diese Rückbuchung kostet etwa um 7 Euro. Die Firma schickt dann nach einiger Zeit eine Mahnung wegen nicht gezahlter Rechnung.
  • Kontoeröffnung: Eine Kontoeröffnung ist für jedeN bei jeder Bank möglich. Studierende, die Zahlungen aus dem Ausland erwarten, sollten dies sofort mitteilen, da sie dann eine internationale Bankadresse bekommen. Mit dieser können dann die Angehörigen in der Heimat leichter Geld auf das Konto in Deutschland überweisen.
  • Überziehung: Wer mehr Geld abhebt, als auf seinem Konto ist, überzieht dieses und muss Sollzinsen zahlen. Dieser implizit gewährte Kredit wird mit 17-19 % je nach Bank verzinst. Ein teures Vergnügen.
  • EC-Karte: Die EC-Karte ist bei allen Geldinstituten innerhalb der BRD und vielen Europäischen Banken gültig, wobei jede Buchung bei einem fremden Institut mit Gebühren belegt wird. Bei einigen Geldinstituten ist die EC-Karte für Studierende kostenlos.
  • Kundenkarte: Mit einer Kundenkarte könnt ihr bei eurer Bank gebührenfrei Kontoauszüge abholen und an den Geldautomaten eurer Bank Geld auszahlen lassen. Damit kein anderer mit eurer Kundenkarte Geld abbeben kann, bekommt ihr eine Geheimnummer, die ihr bei Geldabhebungen eingeben müsst.

Wohnungssuche

Zum Thema Wohnen siehe auch Seite 13 oder den Mietreader des AStA. Außerdem gibt es eine spezielle Vermittlung von Wohnungen für ausländische Studierende. auf den Internetseiten des Akademischen Auslandsamtes (www.uni-dortmund.de/Verwaltung/AAA/).

  • Kaution: Geld, das bei Einzug zusätzlich zur ersten Monatsmiete gezahlt werden muss. Beim Auszug wird dieses Geld verzinst zurückgezahlt. Höhe meistens 1-2 Kaltmonatsmieten.
  • Provision/Courtage: Geld, das zusätzlich beim Einzug gezahlt werden muss, meistens wenn die Wohnung/Zimmer durch eineN ImmobillienhändlerIn oder MaklerIn vermittelt worden ist. Dieses Geld bekommt ihr nicht wieder zurück. Höhe meistens 1-2 Monatskaltmieten.
  • Kaltmiete: Miete nur für die Räume selbst. Dazu kommen immer die Nebenkosten (NK).
  • Nebenkosten: Nebenkosten sind z.B. Treppenhausreinigungskosten, Wassergeld, Müllabfuhr und Sonstiges. Gas ist manchmal in den Nebenkosten enthalten. Strom und Telefon werden immer getrennt berechnet.
  • Warmmiete: Kaltmiete + Nebenkosten, ohne Strom und Telefon.

Pflichten & Rechte beim Umzug

* Meldepflicht: Innerhalb von 4 Wochen muss der Wechsel des Wohnortes beim Einwohnermeldeamt gemeldet werden.

  • Neuanmeldung: Beim ersten Einzug in eine Stadt ist eine Neuanmeldung nötig.
  • Ummeldung: Bei einem Umzug innerhalb der gleichen Stadt ist nur eine Ummeldung nötig.
  • Abmeldung: Wenn ihr aus einer Stadt wegzieht, so müsst ihr euch beim Einwohnermeldeamt abmelden.
  • Nachsendeantrag: Bei einem Wohnungswechsel besteht die Möglichkeit, bei der Post einen Nachsendeantrag zu stellen (Kostet ab 12 Euro). So bekommt ihr bis zu 12 Monaten die an die alte Adresse adressierte Post an die neue umgesendet.
  • Abschlagszahlungen: Die DEW (Dortmunder Energie und Wasser) erheben ihre monatlichen Gas- und Stromrechnungen aufgrund von Schätzwerten vom Verbrauch der VormieterIn oder anhand von Tabellen. Mit diesem Betrag bezahlt ihr nicht euren tatsächlichen Verbrauch. Am Jahresende kommt eine Jahresabrechnung, auf der dann die Kosten eures tatsächlichen Verbrauches stehen. Oft sind die Abschläge zu niedrig und eine Nachzahlung wird fällig. Wenn die monatlichen Abschläge zu hoch für euch eingestuft sind (Vergleich mit FreundInnen oder NachbarInnen) dann kann man sich auch an die DEW wenden und diese senken lassen.
  • Mahnungen: Wenn eine Rechnung nicht fristgerecht bezahlt worden ist, schickt die betroffene Firma eine Erinnerung. Diese Erinnerung ist mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden. Wenn die Rechnung nach Erhalt der Erinnerung nicht gezahlt wird, bekommt man die 1. Mahnung. Diese ist kostenpflichtig. Jetzt muss die ausstehende Rechnung plus Mahngebühren bezahlt werden. Es folgt die 2. Mahnung und die Gebühren steigen. Wenn jetzt immer noch nicht gezahlt wird, ergreift jede Firma andere Maßnahmen (z.B. Stromabstellen, Mahnungen oder Gerichtsverfahren).
  • Widerruf: Widerruf ist innerhalb einer bestimmten Frist, meistens 14 Tage, möglich. Bei Rechnungen, Mahnungen, Beschlüssen und sonstigem ist es wichtig, dass der Einspruch oder Widerruf fristgerecht eingereicht wird. Eine Begründung kann nachgereicht

werden. Es reicht ein Satz: „Ich erhebe gegen diesen Brief oder Vorwurf oder … Widerspruch.” Datum und Unterschrift nicht vergessen! Alle genaueren Begründungen und Beweise oder sonstiges können später nachgereicht werden. Teilweise werden Widerrufs-Vordrucke mitverschickt, diese müssen dann nur unterschrieben zurückgeschickt werden.

  • Radio- und Fernsehgebühren: Wer BAföG oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekommt, und nicht mehr bei den Eltern wohnt, kann sich von diesen Gebühren befreien lassen. Zuständige Behörde für die Befreiung ist die GEZ in Köln. Für die Befreiung müssen BAföG-nachweis und Asylbewerberleistungsnachweis eingereicht werden. Insbesondere in den Studiwohnheimen kommen oft überraschend MitarbeiterInnen der GEZ vorbei und wollen überprüfen, ob ihr ein Radio oder einen Fernseher habt; diese Leute

müsst ihr übrigens nicht in eure Wohnung lassen.

  • Telefongebührenminderung: Je nach finanzieller Lage könnt Ihr über die Telekom eine Telefonkostenreduzierung bekommen. Bei der Telekom wird sie Sozialgebühr genannt. Wer eine Radio und Fernsehbefreiung hat oder BAföG bekommt, kann die Sozialgebühr beantragen.

Krankenversicherung

* Private Krankenversicherung: Bei der Windels & Co Versicherungsmakler (Rahmenvertrag mit dem Deutschen Studentenwerk) können sich SprachkursteilnehmerInnen und Studierende über 30 Jahre versichern lassen. Die Beiträge sind leistungsabhängig und variieren zwischen 29,- und 57,90 Euro. Nähere Informationen und Anträge gibt es beim Studentenwerk oder beim AkademischenAuslandsamt, Tel. 0231 - 755 - 5339 (hier gibt es auch Infos über andere private Versicherungsanbieter).

  • Gesetzliche Krankenversicherungen: Für alle Studierenden ist der Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung gesetzlich festgelegt. In den „alten” Bundesländern beträgt der Beitrag für einen normal Studierenden (bis 30 Jahre, weniger als 14 Fachsemester) 54,52 Euro. Spezielle Regelungen für eine Befreiung von den Zuzahlungen gibt es bei den meisten Krankenkassen.

Rechtsfragen

* Rechtsberatung: Probleme mit eurem Studium? Wendet euch erstmal an den AStA. Außerdem gibt es im Amtsgericht, Gerichtsstraße, jeden Dienstag und Freitag eine kostenlose Beratung von 10-12 Uhr für Personen mit niedrigem Einkommen.

  • Rechtsbeistand: Grundsätzlich hat jedeR, die/der ein geringes Einkommen hat und einen Anwalt / eine Anwältin in einem zivilrechtlichen Problem braucht, den Anspruch auf Prozesskostenhilfe. Der Anwalt / Die Anwältin wird dann vom Land bezahlt. In strafrechtlichen Verfahren gibt es verschärfte Regeln und nur bei Kapitalverbrechen gibt es die Pflichtverteidigung, für deren Kosten der Staat aufkommt.
  • Aufenthaltsbewilligung: Studierende aus Nicht-EU-Ländern erhalten für die Dauer ihres Studiumaufenthaltes in Deutschland eine „Aufenthaltsbewilligung”. Dieser Aufenthaltstitel ist zeitlich befristet und zweckgebunden, d.h. er wird nur für einen bestimmten Zweck (z.B. Studium) ausgestellt. Wird das Studium beendet oder abgebrochen, wird die Aufenthaltsbewilligung zurückgenommen. Grundsätzlich kann die Aufenthaltsbewilligung befristet (in der Regel einjährig) erteilt werden und kann nicht in eine unbefristete umgewandelt werden. AusländerInnen mit Studienbewerber-Visum müssen sich innerhalb einer Woche nach Ankunft in Deutschland bei der Ausländerbehörde ihres Wohnortes melden. Hier erhält man dann die Aufenthaltsbewilligung für das Studium. Dazu solltet ihr eine Bescheinigung des/der VermieterIn über die Größe der Wohnung mitbringen, eine Krankenkassenbescheinigung, die Zulassungs- oder Studienbescheinigung der Uni und zwei Passfotos.

Diese Bewilligungen sind meistens für ein Jahr gültig. Die jährliche Verlängerung ist mit einer Gebühr von ca. 20 Euro verbunden. Es ist günstig, sich von den Bescheinigungen Kopien zu machen. Der AStA kann sie kostenlos beglaubigen. Einen gültigen Pass, den ihr sowieso immer dabei haben müsst, solltet ihr auch kopieren. Zur Verlängerung der Bewilligung sind die Studienbescheinigungen des nächsten Semesters vorzulegen, daher die Rückmeldung zur entsprechenden Zeit nicht vergessen! Wer sich nicht rechtzeitig zurückmeldet, kann zwangsexmatrikuliert werden und verliert die Grundlage für seine Aufenthaltsbewilligung. Nach drei Jahren Studium überprüft die Ausländerbehörde den Leistungsstand, wobei die Durchschnittsleistungen erbracht sein sollen und nicht die Anforderungen der Regelstudienzeit. WICHTIG! Nehmt diese Anfragen des Ausländeramtes ernst. Wenn das Amt den Eindruck erhält, dass euer Studium nicht angemessen fortschreitet, kann es sehr schnell zu Schwierigkeiten mit der Aufenthaltsverlängerung kommen. Wendet euch in diesem Fall sofort an das Akademische Auslandsamt oder die AusländerInnenberatung des AStA. Ein Studienfachwechsel ist innerhalb der ersten drei Semester problemlos. Er muss aber der Ausländerbehörde gemeldet werden. Beim Wechsel ist daran zu denken, dass viele Fächer nur im Wintersemester anfangen. Darum sollte man sich nach dem zweiten Semester schon ernsthaft fragen, ob man wechseln möchte, damit der Wechsel innerhalb der ersten drei Semester möglich ist. Danach geht es nur, wenn große Teile des begonnenen Faches anerkannt werden können. Die Aufenthaltsbewilligung wird in der Regel für die gesamte Studiendauer erteilt, allerdings darf die Gesamtaufenthaltsdauer 10 Jahre nicht überschreiten. Ausnahmen sind in Einzelfällen nur in Absprache mit der Ausländerbehörde möglich.

  • EU-AusländerInnen: Sie bekommen eine Aufenthaltserlaubnis EU und diese wird auch im Normalfall immer wieder verlängert.

Mehr Infos und Hilfe:

AusländerInnenberatung des AStA
Sprechstunde Dienstags von 12:00-15:00 Uhr
Weitere Informationen unter http://www.asta.uni-dortmund.de/
Tel. 0231/755-7167 (nur zur Sprechstunde)
Ort der Sprechstunde Emil-Figge-Str. 50, Raum 0441, im AStA, Campus Nord
Autonomen AusländerInnenreferat
Sprechstunde Di 13-14 Uhr, Mi 12-13 Uhr, Do 11-11 Uhr
Weitere Informationen unter http://www.asta.uni-dortmund.de/autonome/
EMail aar@asta.uni-dortmund.de
Tel. 0231/755-2584
Ort Emil-Figge-Str. 50, im AStA, Campus Nord
Akademischen Auslandsamt der Uni
Sprechstunde siehe Seite 6!
Mehr Informationen unter http://www.uni-dortmund.de/AAA/
EMail aaa@verwaltung.uni-dortmund.de
Ort
Tel. (0231) 755-6350

Außerdem gibt es noch AusländerInnenbeauftragte in den Fachbereichen und evtl. auch in den Fachschaften.

Immer gut beraten

Für alle Studierenden gibt es gute Beratungen im AStA und durch die autonomen Referate. Überwiegende finden die Beratungen im AStA in der Emil Figge Straße 50 statt

  • BAföG-Beratung: Bei Problemen und Fragen zum BAföG-Antrag, - Bescheid oder -Amt könnt ihr euch von einem Rechtsanwalt, der sich auf Angelegenheiten rund ums BAföG spezialisiert hat, beraten lassen.

^ Beratung | Do 10- 14 Uhr |

Wo Emil-Figge-Str. 50, Raum 0441 im AStA.
Campus Nord

Vorher müsst ihr euch im AStA in die Terminliste eintragen! In den Semesterferien Beratung nur jeden zweiten Donnerstag.

* Miet- und Studienordnungsberatung: Michael berät euch in allen Fragen von der Wohnungssuche über Mietrecht bis zur Kündigung sowie zur Studienordnung.

Beratung Mo 12:30-15:30 Uhr
Di 10:30-13:30 Uhr
Mi 10:30-13:30 Uhr
Fr 13:30-16:30 Uhr
Wo Emil-Figge-Str. 50, Raum 0441 im AStA.
Campus Nord
EMail miete@asta.uni-dortmund.de


* Sozial- und Frauenberatung: Die Sozialberatung des AStA hilft euch zum Beispiel bei Problemen mit der Studienfinanzierung oder der Krankenkasse sowie zu Fragen rund ums Jobben während des Studiums. Die Frauenberatung berät Studentinnen zu speziellen Problemen wie Studieren während der Schwangerschaft und mit Kind, Diskriminierung und Belästigung usw. beraten. Es empfiehlt sich, bei einer Schwangerschaft frühzeitig einmal rein zu schauen.

Beratung Mo 16:00-18:00 Uhr
Mi 14:30-17:30 Uhr
Wo Emil-Figge-Str. 50, Raum 0441 im AStA.
Campus Nord
EMail sozialberatung@asta.uni-dortmund.de


* AusländerInnenberatung: Diese Beratung hilft bei allen Fragen, Problemen und Unsicherheiten, mit denen sich ausländische Studierende auseinandersetzen müssen, wie etwa das Aufenthalts- und Arbeitsrecht.

^ Beratung | Fr 10:00-13:00 Uhr |

Wo Emil-Figge-Str. 50, Raum 0441 im AStA.
Campus Nord


  • SchuldnerInnenberatung: Das Studentenwerk bietet in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Dortmund eine SchuldnerInnenberatung für Studierende an. Wer in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist oder bereits verschuldet ist, erhält dort fachkundige Entschuldungshilfen. Die Kosten für die Beratung trägt das Studentenwerk, der Berater ist Helmut Rauchholz.
Beratung Do 13- 15 Uhr
Wo Vogelpothsweg 95, Raum 076.
Campus Nord, Gebäude 7 (Karte S. 28)
Tel. 0231 - 725 496 - 0 / - 17
EMail rauchholz@sozialbuero.dw-do.de


  • Wohnraumvermittlung für ausländische Studierende: Dieses Serviceangebot ist ein gemeinsames Projekt des Akademischen Auslandsamts und des AStA der Universität Dortmund. Internationale Wohnungssuchende bekommen in der Beratung Wohnungsangebote von PrivatvermieterInnen aus Dortmund und Umgebung. Bei Interesse oder Fragen einfach in der Beratung vorbeikommen oder eine Mail an „wohnraum-vermittlung@gmx.de“ schreiben.
Beratung Di 16:00-18:00 Uhr
Wo Emil-Figge-Str. 50, im AStA
Campus Nord
Tel. 0231-755-6247 (zu Beratungszeiten sonst AB)
EMail wohnraum-vermittlung@gmx.de


  • Psychologische Hilfe: Das Zentrum für Studieninformation und Beratung (ZIB) berät zur Studienwahl sowie in Fragen des Studiums, insbesondere bei Schwierigkeiten im Studienverlauf, bei Prüfungsproblemen und bei geplantem Studienabbruch oder Fachrichtungswechsel. Bei persönlichen Schwierigkeiten im Studium bietet das ZIB eine psychologische Beratung an.
Weitere Informationen unter http://www.uni-dortmund.de/ZIB/
Tel. 0231 - 755 - 5050 (ZIB Psycho Telefon)


  • Studiengebührenberatung: Beratung zu allen Fragen rund um Studiengebühren.
Beratung Mi 14:00 - 16:30 Uhr
Wo Emil-Figge-Str.50, Raum 0441 im AStA
Campus Nord
EMail konten@asta.uni-dortmund.de


Unabhängig: Autonome Referate

Für vier Gruppierungen gibt es vom AStA unabhängige Referate. Damit tragen sie den Bedürfnissen und Wünschen der von ihnen vertretenen Gruppierungen Rechnung. Alle Gruppen haben ihre Räume/Treffen im Emil Figge 50 Gebäude auf dem Nord-Campus.

Das autonome AusländerInnenreferat (AAR)

Unsere Aufgabe ist die Vertretung ausländischer Studierender sowohl innerhalb als auch außerhalb der Universität Dortmund. Wir unterstützen Veranstaltungen ausländischer Studierender und bieten euch Beratungen an. Also wenn du einE ausländischeR StudentIn bist und Probleme oder Ideen für Veranstaltungen hast, besuch uns mal im AStA.

Sprechstunde Mo 12 - 13 Uhr
Mi 11-12 Uhr
Fr 11-12 Uhr
Weitere Informationen unter http://www.asta.uni-dortmund.de/aar
EMail aar@asta.uni-dortmund.de
Tel. 0231/755-2584

Das autonome Behindertenreferat

Das autonome Behindertenreferat tritt für die Gleichstellung behinderter/chronisch kranker und nichtbehinderter Menschen und insbesondere für die Verbesserung ihrer Studiensituation ein. Es setzt sich unter anderem auf politischer wie auch struktureller Ebene für die spezifischen Belange ein und arbeitet mit der Interessengemeinschaft behinderter, chronisch kranker und nichtbehinderter Studierender (IbS), dem Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium (Do-BuS) wie auch dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) zusammen. Gewählt werden die Referenten/-innen von der Vollversammlung behinderter und chronisch kranker Studierender.

Wo EF 50, Raum 0.302
EMail aber@asta.uni-dortmund.de
Tel. 0231/755-4596

Das autonome Frauenreferat (lilli)

Wir sind Frauen, die autonom vom AStA Veranstaltungen für Studentinnen anbieten und sich für deren Belange einsetzen. Während des Semesters treffen wir uns regelmäßig, um Veranstaltungen zu planen und aktuelle Angelegenheiten zu besprechen. Unsere Treffen sind für jede Frau offen, die Interesse an unserer Arbeit hat. Zu Semesterbeginn organisieren wir regelmäßig ein Frauenfrühstück, das als Treffpunkt für alle Frauen dienen soll. Achtet bitte auf die aktuellen Aushänge und schaut auf unserer Homepage vorbei, um Veranstaltungen und Termine zu erfahren.

Ziele unserer Arbeit sind:

  • Chancengleichheit von Frau und Mann in der Studierendenschaft
  • sich gegen die Diskriminierung von nicht heterosexuellen Lebensmodellen einzusetzen
  • studentische Frauengruppen an der UniDo zu unterstützen
  • mit allen für die Wahrnehmung unserer Aufgaben wichtigen Gruppen und Institutionen zusammenzuarbeiten.
Treffen wöchentlich (bzw. monatlich in der vorlesungsfreien Zeit)
Ort und Termine bitte nachfragen
Tel. 0231 755 2851 (während der Sitzungen)
EMail afr@asta.uni-dortmund.de
Weitere Informationen http://www.asta.uni-dortmund.de/afr

Das autonome Schwulenreferat

bietet allen schwulen Studenten in Dortmund und deren FreundInnen neben wöchentlichen Veranstaltungen (Haus Dörstelmann, Campus Süd), wie Le Café, donnerstags, 17-19 Uhr, und den Sprechstunden (dienstags 17:30-18:30 Uhr und donnerstags 16-17 Uhr), auch eine Subtour durch die Dortmunder Schwulenszene, den Gang über‘n Weihnachtsmarkt oder die Teilnahme an dem einen oder dem anderen schwullesbischen Sommerevent.

Neben diesen Events vertreten wir die Interessen von Schwulen an der Uni auch beim schwullesbischen, städtischen Arbeitskreis, in der Studierendenschaft oder in Forschung und Lehre an der Uni.

Was genau wann stattfindet und welche Schwerpunkte demnächst bei uns gesetzt werden, steht zur Zeit noch nicht fest. Unter www.schwulenreferat-dortmund.de kannst du aber einen Eindruck über unsere Arbeit gewinnen. Melde dich bei uns, wenn du einige Ideen hast, die du gerne mit in die Arbeit der schwulen Studierendenschaft mit einbringen möchtest.

Treffen Donnerstags, 17-19 Uhr (le Café)
Wo Haus Dörstelmann Campus Süd Baroperstr. 322
Weitere Informationen http://www.schwulenreferat-dortmund.de
EMail info@schwulenreferat-dortmund.de
Tel. 0231/755-6246

Das Semesterticket NRW/VRR

Seit dem Sommersemester 2008 können alle Studierenden der Technischen Universität Dortmund für 122,92 € (im Semesterbeitrag inkl.) ein Semester lang kreuz und quer durch NRW fahren.

Semesterticket - was ist das?

Mit der Einschreibung/Rückmeldung erwerben alle Studierende ein Semesterticket, das sie vor Beginn des Semesters in Form eines PDF-Files an ihre UniMail-Adresse geschickt bekommen. Ausdrucken könnte ihr dies entweder zu Hause oder an der Uni (Bilbliothek, AStA-Copy-Shop), kostenlose Hüllen findet ihr im AStA (EF 50). Als Fahrtberechtigung gilt das ausgedruckte Ticket in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Führerschein oder Internationaler Studierendenausweis). Der AStA hat als studentische Vertretung mit dem VRR und anderen Verkehrsverbünden in NRW einen Vertrag für alle Studierenden geschlossen und konnte dadurch, dass er für alle Studierenden das Geld überweist, diesen günstigen Preis aushandeln (der leider jedes Jahr angehoben wird, wogegen wir uns gemeinsam mit den anderen ASten in NRW immer wieder zu wehren versuchen).

Womit kann ich mit dem Semesterticket genau fahren?

Im unten angegebenen Geltungsbereich dürft ihr alle Busse, U-/S-/Stadt-/Straßen-/Schwebe- und Hochbahnen, RE- und RB-Züge benutzen. Eine Benutzung von IC-, EC- und ICE-Zügen mit dem Semesterticket, sowie ein Wechseln in die 1.Klasse ist nicht möglich.

Geltungsbereich

  • Innerhalb der gestrichelten Linien - also sinngemäß innerhalb von NRW - des Regionalverkehrsplan(← klicken) sind die Strecken bzw. ist das Gebiet zu sehen, in dem das SemesterTicket NRW/VRR innerhalb von NRW gültig ist. Hier dürft ihr alle Busse, U-Bahnen, S-Bahnen, Stadtbahnen, Straßenbahnen, H-Bahnen und Schwebebahnen, Regionalbahnen und Regionalexpresse in der 2. Klasse benutzen.
  • Vorsicht!!! Außerhalb von Nordrhein- Westfalen gilt das SemesterTicket NRW/VRR im Transitverkehr(von NRW nach NRW) nur auf folgenden Strecken des SPNV (Schienen-Personen- Nah-Verkehr), also in den Zügen und nicht in Bussen:
  • In Rheinland-Pfalz:
    • Niederschelden Nord – Au (Sieg) (KBS 460)
    • Betzdorf (Sieg) – Struthütten (KBS 462)
  • In Niedersachsen:
    • Ibbenbüren-Laggenbeck – Bünde (KBS 375)
    • Osnabrück Hbf – Lengerich (Westf) (KBS 385)
    • Osnabrück Hbf – Halen (KBS 392/394)
    • Osnabrück Hbf – Westbarthausen (KBS 402)
    • Hameln – Lügde (KBS 363.45)
    • Hameln – Vlotho (KBS 372)
  • Sonderfall Osnabrück: Im Stadtgebiet von Osnabrück(Tarifgebiet 100 / Belm) wird das SemesterTicket NRW/VRR für den gesamten Nahverkehr anerkannt, also auch Busse, Strassenbahnen usw. . Eine Nutzung des kompletten Verkehrsgebiet des VOS (Verkehrsbetriebe Osnabrück) ist ausgeschlossen (also VOS-Zone 2-6 nicht).
  • Über Übergangsregelungen zwischen VRR und den anderen Verkehrsverbünden in NRW müsst ihr euch mit eurem neuen SemesterTicket NRW/VRR keine Gedanken mehr machen. Nutzt im Übergangsbereich euer SemesterTicket NRW/VRR.

Fahrrad- und Hundemitnahme

Hunde dürfen seit dem 1. Januar 2000 kostenlos mitgenommen werden. Fahrräder dürfen unter der Woche ab 9 Uhr morgens sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztägig mitgeommen werden, wenn es a) erlaubt ist und b) in/im Bus/Bahn/Zug ausreichend Platz ist.

Freunde mitnehmen

Im Bereich des VRR könnt ihr unter der Woche ab 19 Uhr sowie an Wochenenden ganztägig eine weitere Person mit eurem Ticket mitnehmen. Außerhalb des VRR gilt dies leider nicht.

Semesterticket verloren?

Wenn ihr das Ticket in Form des vor Anfang des Semesters erhaltenen PDF-Files gespeichert habt, könnt ihr das jetzt nutzen, und euer Ticket einfach erneut ausdrucken. Falls ihr das versäumt habt, könnt ihr euch auf www.myitmc.uni-dortmund.de mit euren UniMail-Accountdaten einloggen und euch das Ticket erneut an eure UniMail-Adresse schicken.

Ticketrückerstattung

Wenn ihr das Semesterticket trotz der benannten Vorteile überhaupt nicht nutzen könnt, weil ihr…

  • ein Auslandssemester macht
  • ein Praktikum in einer weit entfernten Stadt macht
  • als Schwerbehinderte ohnehin eine Freifahrtberchtigung habt
  • aus anderen Gründen eine Freifahrberechtigung des VRR habt
  • euch exmatrikuliert habt
  • ihr beurlaubt seid

könnt ihr den Beitrag im AStA (anteilig) erstattet bekommen.

Kommt dann bitte zu den Öffnungszeiten der Kassenverwaltung in den AStA (z.B. Mo.-Fr. 10 bis 13 Uhr in der EF 50, Erdgeschoss im Gebäudeteil D).

Ihr müsst dann folgende Dokumente vorlegen:

  1. Antrag auf Rückerstattung NRW-Ticket (Download: www.asta.uni-dortmund.de/semesterticket-nrw)
  2. Den Ausdruck Eures NRW-Tickets für das beantragte Semester
  3. Studierendenausweis des entsprechenden Semesters
  4. Beleg über den Erstattungsgrund (Unterlagen mit Vermerk “beurlaubt” bei Beurlaubung; Schreiben von TU oder Gastuni oder DAAD bei Ausladsaufenthalt; Praktikumsbescheinigung; Behindertenausweis; Exmatrikulation)

Solltet ihr im Ausland sein schreibt bitte eine mail an ticket@asta.uni-dortmund.de (alternativ postalisch, Adresse s.o.). Außerdem benötigen wir dann natürlich Eure Bankverbindung (siehe Antrag).

Härtefallausgleich

Einer begrenzten Anzahl von Studierenden kann der Beitrag in besonderen sozialen Härtefällen erstattet werden. Dafür sind im Semesterbeitrag eines jeden Studierenden noch 1,80 € für den Härtefallausgleich enthalten. Anträge auf Härtefallausgleich können nach Erhalt des Studierendenausweises im AStA gestellt werden (z.B. Mo-Fr, 10-13 Uhr in der EF 50, Erdgeschoss im Gebäudeteil D). Solltet ihr also durch die finanzielle Belastung des in den Sozialbeiträgen erhobenen Beitrags für das SemesterTicket NRW (122,12 €/pro Semester) finanzielle Probleme existenzieller Art bekommen, kommt im AStA vorbei.

Die Antragsfrist endet am Freitag, den 14.11.08, 13 Uhr.

In der darauffolgenden Woche wird dann ein „Ranking“ erstellt, nach welchem die bedürftigsten Studierenden das Geld für das Semesterticket zurück erstattet bekommen.

Leider ist eine vorzeitige Erstattung bzw. eine um 122,92 € geminderte Überweisung an die Uni nicht möglich, da ihr sonst nicht ordentlich zurückgemeldet oder eingeschrieben seid. Ihr müsst zuerst das komplette Geld an die Uni überweisen um für das Semester eingeschrieben zu sein. Dieser Antrag wird in der 7. Woche des Semesters bearbeitet und dann bewilligt oder abgelehnt, sodass die bewilligten Anträge in der 8. Woche zur Auszahlung kommen.

Bitte beachtet, dass der Härtefallausgleich für bedürftige Studierende gedacht ist!

AStA-COPY-SHOP-TIPPS

Was ihr noch nie über Copyshops wissen wolltet und warum wir es euch trotzdem sagen.

Jeder Kopierer ist ein bisschen anders.

Also lasst sie euch erklären.

Jeder Copyshop hat neben den Standard-Softwarelösungen sicherlich auch noch das ein oder andere As im Ärmel.

Aber folgendes dürfte in jedem Copyshop gleich sein.

Es gibt Zähler, die Kopien oder Ausdrucke zählen.

Vergewissert euch also bevor ihr eine Kopie oder einen Ausdruck macht, ob der Zähler für euer Gerät auf Null steht.

Ausdrucke gehören mittlerweile zum Standardangebot.

Zusätzlich gibt es im AStA-Copy-Shop die Möglichkeit Dateien aus dem Internet herunterzuladen und auszudrucken.

Der beste Weg zu vernünftigen Ausdrucken zu gelangen ist:

* bringt eure Originaldateien und eine Postscript- oder PDF-Datei mit. (Je mehr Dateiformate um so sicherer ist, dass irgendeine Datei ausgedruckt werden kann.)

Warum eigentlich PDF?

PDF-Dateien können in jedem Copyshop, der mir bekannt ist, geöffnet und ausgedruckt werden, aus-ser es liegt ein Fehler in der Datei vor. Was mit ein Grund ist, warum ihr eure Originaldatei dabei haben solltet. Fehler in PDF-Dateien können durch nicht eingebettete Schriften entstehen. Bei den meisten Programmen, die Dateien in PDF umwandeln können, gibt es dafür extra Einstellungen. Probiert also ein bisschen herum.

Der zweite große Vorteil von PDF-Dateien liegt darin, dass es keine Formatveränderungen innerhalb des Dokuments gibt.

Also Absatzmarken, Einzüge, Zeilenumbrüche etc. bleiben auf jeden Fall erhalten.

Die PDF-Dateien sind (und das ist ein weiterer Nachteil) nicht mehr so ohne weiteres zu ändern. Auch das ist ein Grund, immer auch die Originaldatei mitzubringen.

Wie erstelle ich eine PDF-Datei?

Ein Weg ist, dein Rechnersystem hat einen PDF-Druckertreiber installiert. Du könntest dann, statt auf deinen Standarddrucker zurückzugreifen, auf diesen zugreifen und zusätzlich anklicken in `Datei drucken´. So erhälst du am Ende eine PDF-Datei.

Eine zweite Möglichkeit bietet ein gutes Office Programm, das es völlig umsonst im Internet gibt.

Wenn du dir das auf deinen Rechner lädst, hast du am Ende ein Office Paket mit dem du sehr viele Dateiformate (z.B. .doc, xls) öffnen kannst. Hier kannst du sie nochmal kontrollieren und dann sagst du nicht `drucken´ sondern `Datei exportieren´. Im Fenster, das dann auftaucht, wählst du `PDF´.

Das Paket heißt OpenOffice und es gibt eine Internetseite, die genauer Auskunft gibt.

Hier sei erwähnt, nicht jeder Copyshop verfügt über OpenOffice, speichert euer Dokument also am besten auch als *.doc ab. So habt ihr wieder ein Dokument, das auch von Word geöffnet werden kann.

Und hier einige Tipps für euch.

Vesucht die Stosszeiten zu meiden.

Stosszeiten in den Copyshops an der Uni sind gekoppelt an die Vorlesungszeiten. Also 9:45 - 10:15 Uhr oder 11:45 - 12:15 Uhr. Zu diesen Zeiten kann es verdammt voll sein. Eine Beratung ist dann sehr schwierig und wird häufig unterbrochen.

Gewöhnt euch an über die Korrekturtaste © den Kopierer in die Standarteinstellungen zu bringen bevor ihr loslegt.

Macht eine Probekopie bevor ihr 200 macht, die ihr nachher in den Müll werfen könnt.

Gebt uns ein bisschen Zeit, wenn ihr euch nicht sicher seid, wie es funktioniert. Wir erklären alles gerne und auch mehrmals.

Niemand möchte, dass ihr sinnlos Geld bezahlt. Aber wenn ihr einmal auf den Startknopf gedrückt habt, ist das, was am Ende rauskommt, euers, egal, wie es aussieht.

Wir hoffen, dass wir euch weiterhelfen konnten und wünschen euch einen guten Start ins Studium.

Euer AStA-Copyshop-Team

Wo Emil-Figge Str. 50
Raum 0.228
Öffnungszeiten Vorlesungszeit: Mo-Do 9:00-16:30, Fr 9:00-15:00 Uhr
Vorlesungsfreie Zeit: Mo-Do 10:00-15:00 Uhr
Mehr Informationen unter http://www.asta.dortmund.de/copyshop/

BAföG - Deine Förderung fordern

Wenig Themen sind so umfangreich wie das BAföG: Fristen, Regeln, jede Menge Gerichtsurteile und ausspionierte Konten der Antragsteller. Die folgenden Seiten sollen Dir helfen, Dich zurecht zu finden. Ein BAFöG-Antrag kostent Dich außer Zeit nix, bringt aber vielleicht Förderung, die Dir finanziell hilft.

Jetzt benantragen. Ja, jetzt.

Grundsätzlich solltet ihr zu Beginn des Studiums BAföG beantragen.

Erst wenn ihr einen Antrag gestellt habt, gibt es vielleicht Geld (logisch, oder?) - jedoch nie für die vorangegangene (Studien-)Zeit.

Und selbst wenn es „Nein“ heißt: Mit einem abgelehnten Antrag könnt ihr u.U. einen Anspruch auf Wohngeld begründen. Allerdings nur, wenn der Antrag aus anderen Gründen als einem zu hohen Einkommen eurerseits oder eurer Eltern abgelehnt wird.

Jedes Jahr wieder

Der Förderungszeitraum beträgt ein Jahr, deshalb müsst ihr jedes Jahr einen Wiederholungsantrag stellen. Dieser sollte mindestens drei bis vier Monate vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes gestellt werden, damit ihr nicht unnötig lange auf euer Geld warten müsst. Wegen der möglichen Überlastung des Studentenwerkes ist nämlich durchaus eine längeren Bearbeitungszeit möglich. Gleichwohl ist die Behörde verpflichtet, innerhalb einer Frist von drei Monaten eine rechtsmittelfähige Entscheidung zu treffen. Sollte dies nicht geschehen, könnt ihr vor dem zuständigen Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen eine sog. Untätigkeitsklage erheben. Die Kosten hätte in jedem Fall das Studentenwerk zu tragen. Dazu müssen eure BAFöG-Antragsunterlagen vollständig vorliegen.

Der Antrag

Der Antrag muss beim Studentenwerk Dortmund (siehe BAFöG Amt, Seite 6) gestellt werden. Die notwendigen Formulare könnt ihr dort abholen oder im Internet runterladen.

Ein formloser Antrag, der eine eindeutige Absichtsformulierung enthalten muss, genügt zur Fristwahrung und könnte in etwa wie folgt lauten :

„Hiermit beantrage ich Ausbildungsförderung nach dem BAföG für das zum … aufgenommene Studium … an der Uni Dortmund.“ 

Die formelle Antragstellung muss schnellstmöglich nachgeholt werden. Die Anträge (auch Wiederholungsanträge!), sollten so früh wie möglich, spätestens aber bis zum 30.4. bzw. 30.10., gestellt werden. Die Ausbildungsförderung wird frühestens ab dem Monat der Antragstellung gewährt. Es gilt der Eingangsstempel, nicht der Poststempel!

Wer bekommt BAFöG

Grundsätzlich könnt ihr nur gefördert werden, wenn ihr vor Beginn des Studiums das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet habt. Das BAföG gilt nicht für Deutsche und AusländerInnen gleichermaßen.

EU-BürgerInnen haben Anspruch auf BAföG, wenn sie vor Beginn des Studiums in Deutschland erwerbstätig waren und ein Zusammenhang zwischen der Erwerbstätigkeit und dem angestrebten Studium besteht. Weiter sind EU-BürgerInnen BAföG-berechtigt, die als Kind nach dem Aufenthaltsgesetz verbleibeberechtigt sind und denen Freizügigkeit gewährt wird.

AusländerInnen aus Nicht-EU-Staaten können nach dem BAföG gefördert werden, wenn sie:

  • heimatlos und als solche anerkannt sind;
  • anerkannte Asylberechtigte sind, oder ein Bleiberecht im Zuge sogenannter humanitärer Aktionen erlangt haben;
  • einen deutschen Elternteil oder eineN deutschen EhepartnerIn haben sowie über einen ständigen Wohnsitz in Deutschland verfügen;
  • zu Beginn des Studiums bereits fünf Jahre in der BRD rechtmäßig gearbeitet haben;
  • sich in den letzten sechs Jahren in Deutschland aufgehalten haben und zumindest ein Elternteil innerhalb der letzten sechs Jahre vor dem Beginn des Studiums drei Jahre rechtmäßig erwerbstätig war. Ein halbes Jahr Erwerbsstätigkeit reicht aus, wenn die Eltern aus von ihnen nicht zu vertretenden Gründen nicht mehr berufstätig sind (z.B. Rente). Die genauen Ausnahmeregelungen sind im Gesetzestext (§ 8) nachzulesen.

Weiter wird die Ausbildung nur gefördert, wenn eure Leistungen erwarten lassen, dass das angestrebte Ausbildungsziel erreicht wird. Zu diesem Zweck muss regelmäßig nach dem vierten Semester ein entsprechender Eignungsnachweis vorgelegt werden.

Zu den persönlichen Voraussetzungen zählt auch das Kriterium, ob ihr euch in der Erst- oder Zweitausbildung befindet. Ein Zweitstudium wird nur unter sehr eingeschränkten Voraussetzungen als Volldarlehen gefördert werden können. Dabei ist es unerheblich, ob für die Erstausbildung Ausbildungsförderung beantragt worden ist oder nicht. Dies gilt allerdings nur für Ausbildungen im Sinne des BAföG. Eine Lehre vor dem Studium ist demnach förderungs-rechtlich unbeachtlich.

Art der Förderung

Es gibt zwei unterschiedliche Arten der Förderung. Grundsätzlich werden Studierende elternabhängig gefördert, d.h. das Einkommen der Eltern wird je nach Höhe auf den Bedarfssatz angerechnet. Bei einer elternunabhängigen Förderung erhaltet ihr den Höchstsatz. Um diese Förderung zu erhalten, muss eines der folgenden Kriterien zutreffen:

  • die Eltern sind nicht erreichbar;
  • ihr seid älter als 30 Jahre und habt ausnahmsweise noch einen Anspruch, z. B. 2. Bildungsweg und danach unverzügliche Aufnahme des Studiums;
  • ihr wart vor Beginn des Studiums erwerbstätig. Es müssen fünf Jahre Erwerbstätigkeit nach dem 18. Lebensjahr nachgewiesen werden. Diese muss eine Bestreitung des Lebensunterhaltes ermöglicht haben;
  • auf eine dreijährige berufsqualifizierende Ausbildung folgte eine zumindest dreijährige Erwerbstätigkeit. Im Falle einer kürzeren Ausbildung muss eine längere Erwerbstätigkeit folgen, so dass insgesamt sechs Jahre erreicht werden.

Wie viel Geld gibt es?

Der gesetzlich festgelegte „studentische Bedarf“ liegt bei 366,00 Euro, wenn ihr bei den Eltern oder einer anderen Wohnung der Eltern lebt. Wohnt ihr in einer eigenen Mietwohnung oder im Wohnheim liegt der Bedarf bei 512,- Euro. Weiter bekommt ihr 50,- Euro, wenn ihr nicht mehr über die Familie krankenversichert seid; für die eigene Pflegeversicherung gibt es weitere 9,-Euro. Wenn ihr nicht mehr bei euren Eltern wohnt und die Warmmiete 146,- Euro übersteigt, bekommt ihr 75% der Mehrkosten, höchstens aber 72,- Euro zusätzlich ausgezahlt. Daraus ergibt sich ein Höchstsatz von 643,- Euro.

Eigenes Einkommen und Vermögen

Für die Berechnung und Anrechnung des eigenen Einkommens ist das aktuelle im Bewilligungszeitraum erzielte Einkommen maßgebend. Die Angaben auf den Formularen müssen korrekt sein. Sonst müssen zuviel gezahlte Beträge zurückgezahlt werden. Gegebenenfalls droht auch ein Bußgeld. Eure Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit dürfen in den 12 Monaten des Bewilligungszeitraum max. ca 4.800,- Euro brutto betragen. Höhere Einkünfte mindern das BAföG um die entsprechende Summe. Bei der Waisenrente gilt ein Freibetrag von 120,- Euro. Euer Vermögen darf nicht höher als 5.200,- Euro sein, sonst wird der übersteigende Betrag durch 12 geteilt und von eurer individuellen Förderung monatlich in Abzug gebracht. Maßgebend ist der Zeitpunkt der Antragstellung.

Einkommen und Vermögen von Eltern und EhepartnerIn

Bei der elternabhängigen Förderung werden die Einkommen von Eltern und EhepartnerInnen auf den Bedarf angerechnet. Hier ist das Einkommen im vorletzten Kalenderjahr vor Beginn des Bewilligungszeitraumes maßgeblich. Sollten die aktuellen Einkünfte beträchtlich abweichen, könnt Ihr einen Aktualisierungsantrag stellen (z.B. wenn die Eltern in Rente gegangen sind). Maßgeblich ist dann das im Bewilligungszeitraum erzielte Einkommen. Der Grundfreibetrag der Eltern, bezogen auf das Nettoeinkommen pro Monat liegt bei 1.555,- Euro wenn die Eltern zusammenleben. Jedoch ist auch bei einem höheren Elterneinkommen eine Förderung möglich, da es allerhand weitere Freibeträge z.B. für in der Ausbildung befindliche Geschwister gibt. Das Kindergeld gilt nicht als Einkommen. Vermögen bleibt grundsätzlich außer Betracht.

Widerspruch

Ihr solltet den BAföG-Bescheid genau auf die Richtigkeit aller Angaben prüfen. Falls was nicht stimmt, habt Ihr nur einen Monat Zeit, um Widerspruch einzulegen. Nach diesem Monat gilt der Bescheid als rechtskräftig. Hilfe bei der Formulierung vor allem auch bei rechtlichen Fragen findet Ihr in der AStA-BAföG-Beratung (Siehe Seite 19.)

Vorausleistung

Weigern sich Eltern der Unterhaltspflicht nachzukommen, obwohl eine Förderung nach dem BAföG am zu hohen Einkommen der Eltern scheitert, kann ein Antrag auf Vorausleistung gestellt werden. Mit Stellung des Antrages gehen die Unterhaltsansprüche, die ihr gegen eure Eltern habt, an das Land NRW über. Bestätigt sich der Sachverhalt, bekommt ihr vom BAföG-Amt Geld. Das Amt holt sich dieses dann ggf. durch eine Klage vor dem Familiengericht von den Eltern wieder

Leistungsnachweise

Nach dem vierten Fachsemester wird BAföG regelmäßig nur noch nach Vorlage einer Eignungsbescheinigung weitergezahlt. Diese Bescheinigung besagt, dass ihr die bis zu diesem Zeitpunkt „üblichen“ Leistungen erbracht habt. Fragt am besten frühzeitig bei den Prüfungsämtern nach, welche Scheine benötigt werden, um dann gezielt auf diese hinzuarbeiten. Es gibt mehrere Ausnahmeregelungen, wie z.B. aktive Gremienarbeit, Schwangerschaft, Kindererziehung, Krankheit, die eine spätere Vorlage rechtfertigen können.

Auch bei dem erstmaligen Nichtbestehen einer Prüfung oder eines Prüfungsteils ist nicht unbedingt Schluss. Jedenfalls dann nicht, wenn diese Prüfung für das weitere Studium aufbauenden Charakter hat. Wichtig ist aber, dass alle aufgeführten Gründe nur dann zu berücksichtigen sind, wenn sie alleine Ursache für die Verzögerung des Studiums waren. Ein weit verbreiteter Irrtum besteht dahingehend, dass die Förderung wieder aufgenommen wird, sobald der fehlende Leistungsnachweis vorgelegt werden konnte. Dies ist falsch. Genaueres könnt ihr bei der BAföG-Beratung erfahren.

Förderungshöchstdauer

Die Förderungszeit für Universitätsstudiengänge liegt in der Regel bei neun Semestern, kann aber bei Vorliegen wichtiger Gründe verlängert werden (vgl. oben unter Leistungsnachweise). Danach ist als voll verzinstes Darlehens die sog. Studienabschlussförderung möglich.

Rückzahlung

Da BAföG zur Hälfte als Darlehen bewilligt wird, meldet sich das Bundesverwaltungsamt ca. viereinhalb Jahre nach Erreichen der Förderungshöchstdauer und teilt Euch die Höhe des Darlehens mit (maximal 10.000,- Euro). Im Normalfall sollen 105,- Euro pro Monat zurückgezahlt werden. Wer nicht genug verdient, kann von der Rückzahlung zurückgestellt werden. Im Einzelfall können auch Nachlässe gewährt werden, zum Beispiel bei einem Studienabschluss vor Ablauf der Förderungshöchstdauer oder wenn man zu den 30 Prozent der besten des Jahrgangs gehört hat.

Fachrichtungswechsel

Kann schwierig werden. Wenn ihr das Studienfach wechseln vorhabt zu wechseln oder bereits gewechselt habt und eure Chance auf weiteres BAföG nicht verspielen wollt, dann kommt auf jeden Fall zur BAföG-Beratung und zwar am besten vor dem Wechsel. In den meisten Fällen stellt aber ein einmaliger Fachrichtungswechsel in den ersten beiden Semestern mit der entsprechenden Begründung kein größeres Problem dar. Als wichtiger Grund gilt hier zum Beispiel mangelnde Eignung und fehlender Neigung für das bisherige Studium. Ganz wichtig ist auch, dass ihr unverzüglich nach Bekanntwerden des wichtigen Grundes den Wechsel vollzieht. Sollte ein Wechsel zu diesem Zeitpunkt nicht möglich sein, solltet ihr euch gegebenenfalls exmatrikulieren. Anderenfalls lauft ihr Gefahr, wegen fehlender Unverzüglichkeit den an sich vorhandenen wichtigen Grund zu verspielen. Schwieriger kann schon ein Fachrichtungswechsel nach dem dritten Semester werden. Danach ist ein Wechsel nur noch aus unabweisbarem Grund möglich.

Viele Infos und Beispiele findet ihr im Netz unter www.das-neue-bafoeg.de

BAföG-Beratung

Bei Problemen und Fragen zum BAföG- Antrag, -Bescheid oder - Amt könnt Ihr Euch von einem Rechtsanwalt, der sich auf Angelegenheiten rund ums BAföG spezialisiert hat, beraten lassen. Mehr zur BAföG Beratung ab Seite 24.

Sonderfälle beim BAföG

Ausländer mit Auslandsstudium

Die Studentenwerke gehen regelmäßig davon aus, dass du als AusländerIn mit dem im Ausland erworbenen Studienabschluss keinen Grundanspruch auf Ausbildungsförderung hast und allenfalls eine Förderung unter Beachtung der bei einem Zweitstudium geltenden Kriterien möglich ist. Dies hat immer zur Folge, dass allenfalls Ausbildungsförderung in Form eines verzinsten Bankdarlehens gewährt wird. Diese Rechtsauffassung des Studentenwerkes findet seine Begründung in §7 Absatz 1 BAföG, wonach der Grundanspruch ausgeschöpft worden sein soll, wenn ein im Ausland erlangter Studienabschluss dort zu Berufsausübung berechtigt. Diese Auffassung und Interpretation des Gesetzes wird allerdings von dem für die Universität Dortmund zuständigen Verwaltungsgericht Gelsenkirchen nicht geteilt. Demnach soll ein im Ausland abgeschlossenes Studium nur dann den Grundanspruch auf BAföG verbraucht haben, wenn die dortige Ausbildung einem Studium an einer deutschen Hochschule vergleichbar ist. Eine Vergleichbarkeit sei aber nur dann gegeben, wenn mehr als die Hälfte der dort erbrachten Leistungen auf ein entsprechendes Studium an einer deutschen Hochschule, also auch an einer Fachhochschule anerkannt werden können.

Zur Beurteilung dieser Frage muss regelmäßig eine Auskunft der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen eingeholt werden. Nach bisherigen Erfahrungen wird eine Vergleichbarkeit nur in den seltensten Fällen angenommen werden können. Betroffene sollten in derartigen Fällen unbedingt rechtzeitig innerhalb der Widerspruchsfrist die BAföG-Beratung des AStA aufsuchen.

Erfüllte Unterhaltspflicht der Eltern

Eine Besonderheit ergibt sich aber noch in den Fällen, in denen ihr ein Studium aufnehmt, nachdem eure Eltern euch gegenüber die Unterhaltspflicht erfüllt haben. Dies könnte dann der Fall sein, wenn ihr eine angemessene Berufsausbildung abgeschlossen, aber z.B. nur zwei Jahre in dem erlernten Beruf gearbeitet habt. Die nach dem Gesetz vorgesehenen Voraussetzungen einer elternunabhängigen Förderung sind nicht gegeben. Sollten die Eltern berechtigterweise der Auffassung sein, die Unterhaltspflicht euch gegenüber erfüllt zu haben und sich demzufolge weigern, Unterhaltsleistungen zu erbringen, könnt ihr gegebenenfalls gegen Abtretung eurer vermeintlichen Unterhaltsansprüche beim BAföG-Amt Vorausleistungen beantragen. Nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts muss die Möglichkeit eines Antrages auf Vorausleistung auch Betroffenen mit abgeschlossener Berufsausbildung eingeräumt werden. In derartigen Fällen bitte unbedingt vorher die BAföG-Beratung des AStA aufsuchen.

Datenabgleich

Wer BAföG bekommt, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Zum Beispiel dürfen die BAföG-Empfänger nicht mehr als 5200 Euro Vermögen haben. In den letzten Jahren (oder besser Jahrzehnten) haben viele Begünstigte aber nicht angegeben, dass sie Geld in Form von zum Beispiel Bausparverträgen, Sparbüchern oder Aktien besitzen. Hätten sie das angeben, wäre das BAföG unter Umständen geringer ausgefallen, oder der Anspruch auf Förderung wäre sogar komplett erloschen. Seit nunmehr fast drei Jahren werden BAföG-EmpfängerInnen in ganz Deutschland überprüft. Zurück geht diese Nachforschungswelle auf einen Datenabgleich aus dem Jahr 2001. Die Daten der BAföG Empfänger wurden an das Bundesamt für Finanzen übermittelt, dort abgeglichen und an die Ämter für Ausbildungsförderung zurück übermittelt. Jetzt hat das BAföG-Amt also Kenntnis darüber, welche Zinseinnahmen ein/e StudentIn erzielt und welchen Banken Freistellungsaufträge erteilt worden sind. Das Verfahren ist datenschutzrechtlich nicht unproblematisch. Ohne auf Einzelheiten eingehen zu wollen, vertritt etwa die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW die Rechtsauffassung, dass die Übermittlung der Daten an das Bundesamt für Finanzen zur Durchführung des Datenabgleichs rechtswidrig ist. Über die Zulässigkeit eines solchen Datenabgleichs sind mehrere Klageverfahren vor den Verwaltungsgerichten anhängig. Der Ausgang bleibt abzuwarten. Das ändert nichts daran, dass die erhobenen Daten in einem Verwaltungsverfahren oder einem eventuellen Strafverfahren verwertbar sind. Der Datenabgleich wird wahrscheinlich weiterhin stattfinden und somit auch BAföG-EmpfängerInnen treffen, die nach 2001 falsche Angaben gemacht haben und/oder die mehr als 100 Euro Kapitalertrag erwirtschaften konnten.

Für alle Fragen rund um Vermögensanrechnung, Rückforderungsbescheide und strafrechtliche Ermittlungsverfahren steht Euch die BAföG-Beratung des AStA zur Verfügung. Diese sollte von Anfang an in Anspruch genommen werden, da sehr viele Aspekte zu beachten sind. Ein Alleingang ist nicht empfehlenswert.

Lernwerkstatt

Die Lernwerkstatt ist eine Einrichtung der Fakultät Rehabilitationswissenschaften. Sie ist ein Ort, der zum handelnden Lernen und zur Diskussion anregen soll, an dem sich Studierende, Lehrende, Lehrerinnen und Lehrer austauschen, Ideen sammeln und aktuelle Probleme erörtern können. Wir bieten Fördermaterialien, Spiele, Bücher, Kopiervorlagen und Lernsoftware für die Bereiche Sachunterricht, Mathematik, Sprache, Kunst, Musik, Religion und Arbeitslehre sowie zu verschiedenen Förderbereichen mit Bezug auf die speziellen Lern- und Lebenssituationen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen.

Desweiteren stehen Komponenten aus dem Bereich Multimedia-Angebot zur Verfügung. Auch Werkzeuge zur Erstellung von Unterrichtsmedien, z.B. ein Laminiergerät, sind vorhanden. Die Lernwerkstatt kann ebenso zur Informationsrecherche genutzt wer- den, wie sie auch für schulinterne Fortbildungen, Seminarsitzungen, AGs, Workshops etc. zur Verfügung steht.

Weitere Informationen und das aktuelle Workshopangebot erhaltet ihr in der Lernwerkstatt

Wann Di und Fr 12-16 Uhr
Mi 10-14 Uhr
jeden 1. Fr im Monat von 12-18 Uhr
Mehr Informationen unter http://www.fun2teach.de/
EMail info@fun2teach.de
Tel. 0231/ 755- 5881
Wo Emil-Figge-Str. 50, UH 343
Campus Nord

Bewegte Studenten: Der Allgemeine Hochschulsport (AHS)

Ihr wollt ...

… zu Semesterbeginn neue Leute kennenlernen und gleichzeitig eure Strandfigur in das nächste Jahr retten? Nicht immer zuhause sitzen und die Wohnheimwände anstarren? Dann seit ihr beim AHS genau richtig. Der AHS verspricht Sport, Spiel und Spaß und das Ganze für wenig Geld.

Wir bieten ...

… über 90 Sportkurse an fünf Tagen die Woche. Da ist für jedeN etwas dabei: Ausdauertraining beim Laufen oder Schwimmen, Sport im Team beim Volleyball, Basketball, Fußball oder Handball, Fitness in der Gruppe bei Aerobic, Step-Aerobic oder Bodyforming oder ganz individuell im Duell mit der Kletterwand oder dem Einrad, oder der Kampf gegen einen menschlichen Gegner beim Judo, Karate oder Kung Fu. Daneben sorgen Kurse wie Sportmassage, Wirbelsäulengymnastik und Entspannung auch für das seelische Gleichgewicht.

Aber der AHS bietet nicht nur Sportkurse, sondern auch zahlreiche Wettkämpfe, in denen ihr mit- oder gegeneinander antreten könnt.

Ihr glaubt ...

… dieses reichhaltige Angebot ist unbezahlbar? Falsch gedacht! Hier sind unsere Preise:

  • 10 Euro für Studierende
  • 15 Euro für Bedienstete
  • 35 Euro für Externe.

Studierende sind bei uns alle, die an staatlichen Hochschulen in NRW studieren. Bedienstete sind ebenfalls alle Bediensteten an staatlichen Hochschulen in NRW.

Kostenlos, aber nicht umsonst...

… sind unsere Schnupperwochen! Diese finden jeweils in der zweiten und dritten Woche eines jeden Vorlesungszeitraums statt. Genaue Zeiten stehen überall auf unseren Info-Blättern, im Internet oder ihr fragt einfach mal nach.

Wichtig zu wissen ...

… ist, dass es am Anfang jedes Semesters eine Anmeldewoche gibt. Hier könnt ihr euch zu unseren anmeldepflichtigen Kursen anmelden. Diese Kurse findet ihr im Internet auf unserer Homepage. Natürlich stehen alle diese Informationen und vieles mehr in unserem Programmheft, das jedes Semester erscheint.

Allgemeiner Hochschulsport
Sprechstunde Mo und Do 11-13 Uhr, Mi 11-15 Uhr
Weitere Informationen unter http://www.ahs.uni-dortmund.de
EMail ahs@uni-dortmund.de
Tel. 0231 755 - 3796
Wo Emil-Figge-Str. 66
Campus Nord, Chemietechnik G1

Neu: Der Semesterbeitrag kann direkt im Internet bezahlt werden!

Ein X für die Macht

Es kann schon frustrierend sein: Geringe Wahlbeteiligung bei den Wahlen für Studentische Gremien und geringe Machtbeteiligung bei den Akademischen. Dabei haben die Studierenden durchaus die Macht und Möglichkeit, Dinge zu ändern. Ein Überblick über die Gremien an der Uni Dortmund.

Der Fachschaftsrat

Eigentlich bezeichnet man die gesamte Studierendenschaft eines Fachbereichs oder einer Fakultät als Fachschaft. Im normalen Sprachgebrauch meint der Begriff „Fachschaft” jedoch lediglich den Fachschaftsrat (FSR). Dieser Rat ist wahrscheinlich das erste Gremium, das euch an der Uni begegnet. Er besteht aus Studierenden des betreffenden Bereiches, die jährlich auf Vollversammlungen gewählt werden, und vertritt die spezifischen Interessen der gesamten Fakultäts- Studierendenschaft. Über den Rat bekommt ihr in vielen Fällen alte Prüfungsunterlagen, also Klausuren oder Gedächtnisprotokolle von mündlichen Prüfungen.

Außerdem organisiert er die Orientierungsphasen, Erstsemesterfahrten oder Fachschaftsfeten. In manchen Fällen ist der Fachschaftsrat auch politisch aktiv. Viele seiner Mitglieder sitzen etwa zusätzlich in fakultätsinternen Gremien, Kommissionen und Ausschüssen.

Da hier eine Menge Arbeit anfällt, freuen sich die Mitglieder des FSR über jedwede (natürlich freiwillige, unbezahlte!) Mithilfe. Dazu müsst ihr nur zu den Öffnungszeiten im FSR-Büro vorbeischauen und werdet sicher schnell integriert. Die offiziellen Wahlen (also mindestens der Vorsitz und das Finanzreferat) finden während einer Fachschaftsvollversammlung statt. Dabei werden auch die vergangene Arbeit und die zukünftigen Projekte des FSR besprochen.

Die Fachschaftsrätekonferenz

Über die FsRK stimmen die Fachschaften ihre gemeinsame Arbeit ab. Jährlich werden ein bis zwei Leute gewählt, die sogenannten FsRK-Beauftragten, die die Arbeit der FsRK koordinieren und dafür auch eine Aufwandsentschädigung erhalten. Die FsRK initiert gemeinsame Projekte der Fachschaften. Außerdem vertritt die FsRK die gemeinsamen Interessen der Fachschaften gegenüber AStA, StuPa, den Gremien der Universität sowie gegenüber der Öffentlichkeit.

Der Fakultätsrat

Das entscheidende Gremium auf der Fachbereichs-/ Fakultätsebene ist der Fachbereichsrat (FBR) bzw. Fakultätsrat (FKR). In diesem Gremium sind alle Gruppen einer Universität, nämlich ProfessorInnen, AssistentInnen, SekretärInnen etc. und natürlich auch Studis vertreten. Es trifft Beschlüsse etwa über den bereichsinternen Haushalt, die Studiengangstrukturierung, Berufungen sowie Promotionen und Habilitationen. Allerdings haben in diesem Gremium, wie in allen gruppenübergreifenden Gremien, die ProfessorInnen die absolute Mehrheit. Dies ist leider die einzige Möglichkeit die studentischen Interessen offiziell in Gremien zu vertreten. Daher sollte diese auch genutzt werden. Zudem werden in diesem Gremium neue Prüfungsordnungen bzw. deren Änderungen beschlossen. Damit wird z.B. auch festgelegt, was und wieviel ihr studieren müsst. Die studentischen VertreterInnen werden jährlich gegen Ende des Jahres (zeitgleich mit den Wahlen zum Senat) gewählt.

Das Studierendenparlament

Das Studierendenparlament(SP, StuPa) ist das höchste Gremium auf studentischer Seite. Es besteht aus etwa 51 Mitgliedern (die Zahl kann aufgrund der Wahlordnung variieren), die im Sommersemester von der gesamten Studierendenschaft gewählt werden.

Das StuPa wählt und kontrolliert den Allgemeinen StudierendenAusschuss (AStA), und beschließt über die gesamten Gelder, die den studentischen Gremien uniweit (also dem AStA, den FSR, der FsRK etc.) zur Verfügung stehen.

Mehr unter: www.asta.uni-dortmund.de/stupa/

Der Allgemeine Studierendenausschuss

Der AStA ist die politische Interessenvertretung der Studierenden der Uni. Er besteht aus mehreren Referaten, denen verschiedene Themengebieten wie Soziales, Hochschulpolitik, Kultur etc. zugeordnet sind. Die ReferentInnen sind die Mitglieder des AStA und werden als solche vom StuPa gewählt und sind den Beschlüssen des Parlamentes unterworfen. Die AStA-Mitglieder treffen sich regelmäßig auf einer öffentlichen AStA Sitzung in den Räumen des AStA in der EF 50. Neben der Vertretung gegenüber Rektorat, Verwaltung und Landesregierung vertritt der AStA die Studierendenschaft vor der Öffentlichkeit und pflegt Kontakte zu den Medien. Zu politischen Themen, wie z.B. Studiengebühren, Hochschulfinanzierung und Nachhaltigkeit an der Universität, erarbeitet der AStA eigene Positionen und versucht diese durch z.B. Infomaterialien und öffentlichkeitswirksame Aktionen zu kommunizieren. Wichtig sind für die Studierenden daneben auch die vielen kleineren und größeren Serviceleistungen wie Beglaubigungen, Beratungen oder Pflege von Job- und Wohnungskarteien. Informiert werdet ihr durch Publikationen des AStA wie der AStA-Zeitung, den Aushängen an den AStA-Brettern, sowie im Internet unter www.asta.uni-dortmund.de.

Der Hochschulrat

Der Hochschulrat (HR) ist ein neues Element der Hochschule, welches durch das Hochschulfreiheitsgesetz eingeführt werden musste. Er ernennt die Rektorin bzw. den Rektor und die ProrektorInnen und kann diese bei Bedarf wieder abwählen. Die Mitglieder eines neuen HRs werden von einer Kommission, bestehend aus Mitgliedern des Senats, der alten HR und Vertretern des Landes gewählt und dürfen nicht Mitglied unserer Universität sein. Der HR besitzt ein Vetorecht beim Wirtschafts- und Hochschulentwicklungsplan der Hochschule und überwacht die Geschäftsführung des Rektorats. Durch die Einführung des HR wurde der Senat entmachtet, da beispielsweise die Wahl des Rektors/der Rektorin nun nicht mehr in seine Zuständigkeit fällt.

Der Senat

Der Senat besteht aus 13 ProfessorInnen, 4 Studierenden, 4 wissenschaftlichen und 4 nichtwissenschaftlichen Mitgliedern. Das Rektorat nimmt zwar an den Sitzungen teil und informiert den Senat über ihre Tätigkeiten, ist aber nicht stimmberechtigt. Der Senat ist ein beratendes Gremium und hat die Möglichkeit Rahmenordnungen und Ordnungen der Hochschule zu erlassen und zu ändern. Des weiteren nimmt er Stellung zum jährlichen Rechenschaftsbericht des Rektorats. Außerdem bestätigt er die Wahl des gesamten Rektorats (incl. des Kanzlers/der Kanzlerin), wobei der Senat vom Hochschulrat mit 3/4 seiner Stimmen überstimmt werden kann. Weiterhin ist der Senat für die Studiengebührenbeitragssatzung verantwortlich und legt fest, ob und wenn wie hoch die Studiengebühren an der Uni Dortmund sind und wer davon befreit werden kann.

Die Studierendenvollversammlung

Neben der indirekten Einflussnahme auf die Politik des StuPa und des AStA (durch die StuPa-Wahlen) gibt es an der Universität Dortmund auch eine Komponente der direkten Demokratie: die Studierendenvollversammlung (SVV).

Diese finden, je nachdem was sich gerade in der Hochschulpolitik abspielt statt. Zumeist werden auf diesen SVV aktuelle wichtige Themen wie z.B. die Studiengebühren besprochen. JedeR StudentIn kann zusätzlich Diskussionen oder Beschlüsse zu verschiedenen Themen fordern. Die getroffenen Entscheidungen werden vom StuPa und dem AStA für gewöhnlich als verbindlich angesehen – sind aber nie bindend, da die SVV z.Zt. kein satzungsgemäßes Gremium der Studierendenschaft ist.

Vielfalt: Studentische AGs

Uni-Film-Club

Der Uni-Film-Club ist eine kleine Gruppe von Studierenden, die an der Uni Dortmund einen selbstständigen, nicht kommerziellen Filmclub betreibt. Unsere Vorstellungen finden während der Vorlesungszeit, in der Regel alle zwei Wochen donnerstags, im Hörsaal 1 des Gebäudes Emil-Figge-Str. 50 statt. Dort zeigen wir dann (meist) zwei Filme pro Woche, jeweils um 19.00 Uhr und 21.30 Uhr (längere Filme = andere Zeiten). Von aktuellen Blockbustern über Kultfilme bis zu Klassikern aus verschiedenen Gen- res ist alles dabei. Ein Film kostet bei uns 2,40 Euro, beide Filme an einem Abend zusammen 3,60 Euro. Dazu braucht ihr dann noch eine Clubkarte. Die kostet 1,- Euro und 6 Monate (unabhängig vom Semester) gültig. Der beste Deal: die Abokarte. Für einmal 13 Euro könnt ihr ein ganzes Jahr lang alle Filme bei uns sehen.

Da der UFC eine studentische Arbeitsgruppe ist, ist es natürlich auch möglich bei uns mitzuarbeiten. Wir brauchen euch, damit es uns weiter gibt!

Wenn ihr Interesse habt, sprecht uns einfach mal an - zum Beispiel beim UFC-Kinobesuch.

EMail ufc@ufc.uni-dortmund.de
Tel 0231/755-2537
Weitere Informationen unter http://www.ufc.uni-dortmund.de

Debating Union Dortmund (Debattierklub)

Die Debatte ist eine Form des kultivierten Streits. Anders als eine Diskussion, deren Ausgang und Verlauf offen ist, lässt sich bei einer Debatte klar zu „Pro“ oder „Kontra“ Stellung beziehen. Die Teilnehmenden einer Debatte erklären, welche Position sie vertreten und versuchen die anderen von der Richtigkeit ihrer Ansicht zu überzeugen. Der Ablauf einer Debatte ist im allgemeinen reglementiert (Rededauer, Art des Beitrages, etc.) um der Darstellung beider Seiten gleiche Voraussetzungen zur Darstellung einzuräumen.

…im Club?

Die Idee in einer „simulierten“ Umgebung zu debattieren kommt aus England, wo die Clubs seit langer Zeit fester Bestandteil an den Unis sind. Die Wahl der Themen wird zu Beginn von den Teilnehmern getroffen, es können politische, historische, kulturelle oder auch unterhaltsame Fragestellungen erörtert werden. Dann werden die Teilnehmer den verschiedenen Seiten zugelost. Das Debattieren trainiert das freie Sprechen vor anderen und verbessert die argumentativen und rethorischen Fähigkeiten sowie insbesondere auch das aktive Zuhören.

Mehr Informationen unter http://ww.debado.de

PlaNet – Dortmund

PlaNet ist Teil eines Netzwerks von Planungsstudierenden in Europa und Nordamerika an 14 weiteren Universitäten in zehn verschiedenen Ländern. Hauptziel von PlaNet ist, gemeinsam Kongresse, Treffen und anderer Aktivitäten zu organisieren, bei denen es sowohl um den inhaltlichen (Workshops, Exkursionen) als auch den persönlichen Austausch (Kennenlernen) geht. Dabei soll die Zusammenarbeit von Studierenden aus verschiedenen Ländern durch den Austausch von planungsrelevanten Themen, Erfah- rungen und kulturellen Besonderheiten gefördert werden. PlaNet ist ein offenes Angebot an alle Studentinnen und Studenten, ihren (Planungs-)Horizont zu erweitern. Für eine Kontaktadresse wendet euch am besten an den AStA oder die Fachschaft Raumplanung.

AG Miez: Menschen in der Entwicklungszusammenarbeit

Der Name ist Programm! Miez arbeitet fachbereichsübergreifend zum Thema Entwicklungspolitik. Wir wecken das Interesse für Nord-Süd-Probleme. Miez vernetzt Themen, Menschen und Organisationen innerhalb und außerhalb der Universität für die entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit an der Uni Dortmund.

Wir sind z.Zt. hauptsächlich Studierende der Fakultät Rehabilitationswissenschaften. Menschen mit Behinderung machen 20% der weltweit in extremer Armut lebenden Menschen aus. Werden sie hinreichend und angemessen in Armutsbekämpfungsprogrammen berücksichtigt?

Studierende anderer Fachbereiche sind herzlich eingeladen und aufgefordert ergänzende Themen und Impulse einzubringen! Wir treffen uns wöchentlich. Den genauen Ort und Termin kannst Du auf unserer Homepage nachschauen. Möchtest Du Einblick in unser Archiv mit vielen Materialien und Abschlussarbeiten zum Thema haben, schreib eine Mail. Ausserdem veranstalten wir Vorträge und Ausstellungen.

Zusätzlich haben wir mit dem Aufbau einer - nach Zielländern geordneten - Datenbank begonnen: Es sollen Studierende unserer Uni mit Email und einem projektbezogenem Foto aufgelistet werden, die vor, während oder nach dem Studium in einem sozialen (o.ä.) Projekt im Ausland wa-ren. Die veröffentlichten Listen haben zum Ziel, die Vernetzung untereinander zu fördern, interessierte Mitstudierende zu einem Auslandsaufenthalt zu ermutigen und die Vorbereitung zu erleichtern.

EMail kontakt@miezag.de
Weitere Informationen unter http://www.miezag.de

Forum gegen Rassismus

Das Forum gegen Rassismus setzt sich gegen jede Form der Diskriminierung an der UniDo und in unserer Gesellschaft ein. Rassismus und Xenophobie treten wir dabei genauso entgegen wie Homophobie, Sexismus, Antisemithismus und Behindertenfeindlichkeit.

Wir treffen uns während des Semesters regelmäßig, der genaue Termin steht noch nicht fest, also kontaktiere uns am Besten fgr@asta.uni-dortmund.de

Komitee für freie Bildung

Das Komitee für freie Bildung (KffB) ist eine unabhängige studentische AG, welche vom Studierendenparlament (StuPa) der Uni Dortmund als solche anerkannt ist.

Entstanden ist das Komitee aus der AG gegen Studiengebühren, die aus dem Protestcamp auf dem Dortmunder Campus im Jahre 2005 hervorging. Wie schon die damaligen Mitglieder setzt sich auch die aktuelle Besetzung des Komitees für eine gebührenfreie und gerechte Bildung ein.

Das Komitee setzt sich aus hauptsächlich links denkenden Menschen zusammen. Das KffB ist auch in der parlamentarischen Hochschulpolitik in verschiedenen Listen vertreten. Die AG arbeitet projektorientiert, so dass sich die Zusammensetzung oft dem durchzuführenden Projekt anpasst. Dies bedeutet auch, dass jederzeit jede® die Möglichkeit hat sich mit (oder ohne) eigenen Ideen zu beteiligen. Die AG heißt grundsätzlich alle Menschen die deren Protest unterstützen in ihren Reihen willkommen. Allerdings ergibt sich offensichtlich aus dem Arbeitsziel des Komitees, dass sie mit Menschen neoliberaler und (selbstverständlich) rechter Gesinnung nicht zusammenarbeiten.

Das KffB ist jederzeit Ansprechpartner für Studierende die sich entweder von der Uni verschaukelt oder von ihren Vertretern in Fachschaft, StuPa oder AStA nicht angemessen vertreten fühlen.

Das Komitee für freie Bildung tritt gegen eine neoliberale Verwertungslogik und der Degradierung der Bildung zu einem Werkzeug der Wirtschaft ein. Dies tut es im Allgemeinen durch öffentlichkeitswirksame Aktionen, aber auch durch direkte Auseinandersetzung mit einerseits der Universitätsleitung und andererseits allgemeinpolitischen Akteuren, sowie Erarbeitung und Durchführung von aufklärenden Maßnahmen.

Die AG ist landesweit mit anderen Gruppen und Organisationen vernetzt und unter anderem Mitbegründerin des boykott.vernetzungstreffens.nrw. Darüber hinaus engagiert sich das Komitee für freie Bildung bundesweit gegen die neoliberale Bildungspolitik.

EMail info@kffb-dortmund.de
WWW www.kffb-dortmund.de

Theater-AG

Life of Brian, Szene 1. Leicht veränderte Fassung.

MANDY: Huch, wer seid ihr?

GRUPPE: Wir sind die Theatergruppe der TU Dortmund.

MANDY (misstrauisch): Waas?

GRUPPE: Wir haben uns im vergangenen Jahr zusammengefunden.

MANDY: Und dann schleicht ihr montags um 18 Uhr in der Kaktusfarm herum, als hättet ihr nichts besseres zu tun? Das klingt mir ziemlich verrückt.

STATIST: Wir sind ja auch verrückt. Nach Theater.

REGIEASSISTENZ: Wir stammen aus dem ganzen Ruhrgebiet.

MANDY (äußerst misstrauisch): Soll das eine Art Witz sein?

STATIST: Wir kommen um ungewöhnliche Stücke zu spielen.

REGIEASSISTENZ: Wir wollen nächstes Jahr im Januar auftreten.

MANDY (empört): Was, auftreten? Ihr seid wohl besoffen.

STATIST: Na ja, von Zeit zu Zeit trinken wir gemeinsam ein Gläschen…

MANDY: Das ist ja ekelhaft. Raus mit euch! Raus, raus!

(Sie schiebt die Gruppe zum Ausgang)

Aber keine Sorge, so schnell bist du uns nicht los! Wir sehen uns spätestens bei der Aufführung von Life of Brian im Januar 2009. Oder, falls du Lust auf Theater hast, komm doch montags um 18 Uhr in die Kaktusfarm. Ob Student oder nicht, wir freuen uns auf dich.

Kontakt: theater@asta.uni-dortmund.de

Noch mehr Vielfalt: AGs und Gruppen

Chöre & Orchester

An der Uni gibt es verschiedene Chöre und Orchester, die in den meisten Fällen pro Semester mindestens eine Vorführung geben. So gibt es etwa den Unichor, das Uniorchester und das Studentenorchester. Für entsprechende Konzerttermine achtet am besten auf die Aushänge überall an der Uni. Kontaktadressen bekommt ihr am schnellsten über den Fachbereich Musik. Eine Auswahl an Websei- ten:

Gospelchor "geistreich"

Neue Sängerinnen und Sänger aller Fakultäten sind jederzeit herzlich willkommen, wir proben Montags von 20-22 Uhr in Raum 3.428 (EF 50). Mehr Infos über uns findet ihr unter http://www.gospelchor-geistreich.de

Uni-Orchester

Das Dortmunder Universitäts-Orchester ist offen für alle Angehörigen und Mitglieder der Dortmunder Hochschulen. Es spielt in großer symphonischer Besetzung, derzeit ca. 65 Beteiligte. Dirigent ist Prof. Werner Seiss. Neue Mitspielerinnen und Mitspieler sind herzlich willkommen, besonders Streicher!

Erste Probe mit dem neuen Programm: Dienstag, 14. Oktober 2008.

Kontakt Prof. Dr. Günther Rötter
Tel 0231 755 4110
EMail guenther.roetter@uni-dortmund.de
Probenabend Dienstag 19:00 - 21:45 Uhr im Audimax

Die amnesty international Hochschulgruppe

Tausende von Menschen sitzen weltweit nur wegen ihrer Überzeugung im Gefängnis. Viele werden ohne Anklage und Gerichtsverfahren festgehalten. Folter und Todesstrafe gegen Kriminelle, politisch Andersdenkende und missliebige Personen sind weitverbreitet. In vielen Ländern sind Männer, Frauen und Kinder „verschwunden“, nachdem sie offiziell in Haft kamen. Andere werden auf offener Straße entführt oder gleich erschossen – von Polizei, Militär und anderen Personen und Gruppen, die unter dem Einfluss der je- weiligen Regierung stehen. Die ai- Mitglieder setzen sich gemeinsam erfolgreich für Menschen ein, die in ihren grundlegenden Rechten unterdrückt werden. Allgemein tritt amnesty international dann in Aktion, wenn Menschen in ihren Rechten auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung sowie auf Freiheit von Diskriminierung in schwerwiegender Weise verletzt werden oder ihr Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit missachtet wird.

Die ai-Hochschulgruppe Dortmund ist ein bunt gemischter Haufen Studierender aus unterschiedlichen Semestern und Fachbereichen. Wir treffen uns 14tägig, um (erfolgreich!) zu weltweiten amnesty-Kampagnen oder aktuellen Themenbereichen zu arbeiten. Die Schwerpunkte suchen wir uns selbständig aus; im Wesentlichen dreht es sich um zu unrecht inhaftierte politische Gefangene, Folter und Todesstrafe, Menschenrechtserziehung an Dortmunder Schulen und vielfältige Formen der Öffentlichkeitsarbeit.

Hier ein kleiner Überblick über unsere Aktivitäten der letzten Semester:

  • Photoausstellung zu der Kampagne „Gewalt gegen Frauen verhindern“ in der Universitätsbibliothek
  • Mahnwache beim Staatsbesuch des chinesischen Miniterpräsidenten in Dortmund
  • Infostand und Mahnwache in der Dortmunder Innenstadt zum Thema „Menschenrechtsverletzungen in Guantanamo“
  • Infostand bei Rock in den Ruinen

An all‘ diesen Aktivitäten waren jeweils einige Leute aus unsererGruppe beteiligt, je nach Interesse, Lust und Zeit. Wenn Ihr Lust habt, Aktionen mit uns zusammen auf die Beine zu stellen, dann kommt doch einfach mal vorbei! Wir freuen uns immer über neue MitstreiterInnen!

EMail ai-unido@gmx.de
Mehr Informationen unter www.ai-dortmund.de.

Mehr Infos am ai-Brett im Emil-Figge 50 Gebäude (Erdgeschoss)

unicef Hochschulgruppe

Kontakt im AStA

Greenpeace

Als fester Bestandteil von Greenpeace Deutschland setzt sich die Greenpeace-Gruppe Dortmund auf regionaler Ebene für brisante Probleme im Umwelt- und Artenschutz ein. Menschen aus allen Altersgruppen beschäftigen sich mit Themen wie Atomenergie, Walfang, Klima, Gentechnik oder Schutz der letzten Urwälder. Ihre ehrenamtliche Arbeit umfasst nicht nur Verbraucheraufklärung in Form von Infoständen, Vorträgen und Ausstellungen, sondern auch lokale Presse- und Lobbyarbeit, regionale Recherchen, sowie eigenständige Projekte auf regionaler Ebene. Dabei stehen immer die wichtigen Prinzipien der Gewaltfreiheit, finanzieller und politischer Unabhängigkeit und Internationalität im Vordergrund. Charakteristisch für die Arbeit von Greenpeace sind die fundierten Alternativen, die bei jedem Thema vorgestellt werden.

Montags um 19.00 Uhr trifft sich die Gruppe und die Arbeitsgruppen (Energie, Gentechnik/Landwirtschaft, Wald/Meere/Artenvielfalt) in der Redtenbacherstr. Montags ab 18:30 findet jeweils ein Interessiertentreff statt.

Webseite http://gruppen.greenpeace.de/dortmund/
Ort Redtenbacherstr. 9
44139 Dortmund
Kreutzviertel, zwischen City und Uni
Tel. 0231 177 08 90
EMail dortmund@greenpeace.de

Evangelische Studierendengemeinde

Herzlich Willkommen, welcome, bienvenue, hos geldiniz … in der Evangelischen Studierendengemeinde Dortmund (ESG). Die ESG ist ein Ort der Begegnung und versteht sich als christliche Gemeinde an der Hochschule. Sie orientiert sich an der befreienden Botschaft der Bibel.

Bei uns kannst du nette Leute kennen lernen, Anregungen finden, vom Studienstress abschalten. Hochschulgottesdienste, Meditationen, Diskussionen und Konzerte bieten dazu Gelegenheit. Studierendenpfarrerin Ilona Schmidt, Pfarrer Carsten Griese, Dipl.Pädagogin Sabine Fleiter und die Studierenden der ESG freuen sich auf dich.

Die ESG ist eine ökumenische Gemeinde. Menschen verschiedener Herkunft und Lebensweise haben einen festen Platz in der ESG. Die Beratung für ausländische Studierende hilft in sozialen Notlagen, berät und unterstützt beim Umgang mit Behörden. Für die Bera- tung bitte Kontakt mit Dipl. Pädagogin Sabine Fleiter (Tel: 0231 - 1061007) aufnehmen.

Mehr Informationen unter http://www.uni-dortmund.de/ESG
Wo Lindemannstr. 68
44137 Dortmund
Kreutzviertel, zwischen City und Uni
Tel. 0231 12 10 13
EMail esg@pop.uni-dortmund.de

Katholische Hochschulgemeinde Dortmund

Die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) heißt alle Studirenden – besonders diejenigen, die neu hier sind – ganz herzlich willkommen. Die KHG liegt etwas abseits des Campus in der Ostenbergstraße und bietet einen Ort für Begegnung und Bildung, Rekreation, Gottesdienst, Meditation und Freizeitgestaltung. Darüberhinaus unterstützen wir Studierende in Notsituationen im Rahmen der wöchentlichen Sozialberatung (hierzu stehen finanzielle Mittel des Erzbistums Paderborn zur Verfügung).

Zentrales Angebot sind die Gemeindeabende am Mittwoch. Thema und Gestaltung der einzelnen Abende findet ihr in unserem Semester-Programm (-Poster), das montags im Mensafoyer an unserem Infotisch (12.00-13.30 h) erhältlich (während der Vorlesungszeit) ist.

Außerdem zeigt der UniFilm-Club in der KHG einige seiner Filme.

Mehr Informationen unter http://www.uni-dortmund.de/KHG
Wo Ostenbergstr. 107
44227 Dortmund
nahe Wohnheim Ostenbergstraße
Tel 0231 75746
EMail KHGDo@web.de

Das Campusradio

elDOradio

elDOradio lebt mit dir - und ist dein Campusradio für Uni und FH in Dortmund. Hier machen Studierende Programm für Studierende – und das 24 Stunden am Tag. Morgens (8-10 Uhr) und Nachmittags (16-18 Uhr) gibt’s aktuelle Magazine, am frühen Abend Spezialsendungen mit Sport, Talk und Kino.

Und von 20 bis 24 Uhr übernehmen unsere DJs im „Nachtschatten” die Plattenteller. Von Jazz bis House. Dazu den ganzen Tag über die heißeste Musikmischung der Stadt. Ihr könnt die Mischung übrigens sogar selbst bestimmen: Auf www.campuscharts.de könnt ihr eure Hot 11 wählen und hört sie immer montags von 19 bis 20 Uhr in den „NRW Campuscharts” der Campusradios NRW.

Wenn ihr nicht nur Radio hören sondern auch machen wollt, könnt ihr das tun. elDOradio ist für alle Studierende offen - ihr finanziert uns mit 50 cent des Semesterbeitrags. Euer Campussender sucht ständig neue MitarbeiterInnen als ReporterIn, ModeratorInnen, RedakteurInnen und für alle anderen Jobs, die Euer Sender bietet. Probiert euch aus! Und was ihr noch nicht könnt, bringen wir euch bei. Meldet euch unter

EMail mitmachen@eldoradio.de
Weitere Informationen unter http://www.eldoradio.de
Wo Im Radio 93.0 MHZ
im Kabel 88.4 MHZ

Kultur in Dortmund

Dortmund klingt nach Brauereien und fliegenden Briketts? Falsch! Dortmund klingt nach touristisch unbelasteter Subkultur und Nischen für jeden Geschmack. Du kannst dich in Dortmund sehr heimisch fühlen, auch wenn du ein bisschen suchen muss. Und bilden kannst du dich dabei auch.

Kino

Die Kinolandschaft in Dortmund wird von dem Multiplexkino Cinestar dominiert. Die billigsten Karten gibt es dort am Dienstag und Donnerstag. Wer lieber Filme aus dem Programmkino mag, der ist in der Camera, im Roxy und in der neuen Schauburg bestens aufgehoben. Dort gibt es Kinoerlebnis der ursprünglichen Art. Von Studierenden für Studierende ist der Uni-Film-Club, der regelmäßig am Campus zu seinen Vorführungen einlädt. Nicht mehr ganz in Dortmund, aber auch nur drei S-Bahn-Stationen von der Uni entfernt, liegt noch das Programmkino Endstation Kino im Bahnhof Langendreer.

Theater

Beim Theater gibt es neben dem obligatorischen Stadttheater auch verschiedene freie Bühnen. Zum Beispiel das Theater im Depot in der Nordstadt oder das Fletch Bizzel im Klinikviertel. Das Fletch Bizzel hat eine besondere Kooperation mit dem AStA der Uni-Dortmund. Über den AStA-Copy-Shop werden verbilligte Karten für fast alle Veranstaltungen verkauft.

Museen

In Dortmund gibt es eine ganze Menge an Museen, die mitunter interessante Ausstellungen bieten. Besonders das Museum am Ostwall, das ständig Expressionismus, Kunst der 50er bis 70er Jahre mit den Schwerpunkten Zero und Fluxus sowie Malerei der 80er und 90er Jahre zeigt, gehört zum Pflichtprogramm. Auch das Museum für Kunst und Kulturgeschichte Hansastraße ist sehenswert. Neben der Hauptattraktion, dem Römerschatz, könnt ihr euch Gemälde und Skulpturen, Möbel und Kunsthandwerk von der Ur- und Frühgeschichte bis ins 20. Jahrhundert anschauen.

Das Naturkundemuseum im Fredenbaumpark ist auch einen Nachmittag wert. Lebensgroße Dinosaurier, Mineralien und physikalische Experimente laden dort zur Erforschung der Naturgeschichte ein.

Wer die Geschichte von Dortmund vor sechzig Jahren sucht, sollte die Gedenkstätte in der Bittermark und Gedenkstätte Steinwache besuchen.

Die Geschichte der Arbeit wird auf der Route der Industriekultur erzählt. Die Denkmäler der Schwerindustrie berichten aus der Zeit der Hauer und Stahlkocher.

UM die Gegenwart kümmert sich die Deutsche Arbeitschutzausstellung. Sie zeigt umfassend alles rund um das Thema „Mensch und Arbeit”.

Kneipen & Cafés

Was es nicht alles für Kneipen in Dortmund gibt. Die hier angeführte Liste von Namen soll keineswegs komplett sein, sondern mehr den Aspekt „für Studierende” entsprechen:

Das Atlantico an der Weißenburgerstraße ist bekannt für seine Cocktailabende. Das Bass in der Münsterstraße ist eine Jazzknei- pe für entspannte Unterhaltung bis nach der Sperrstunde. Das Chill’R in der Gerberstraße steht für zeitge-mäßes Abhängen. Dagegen ist das Café Banane in der Rheinischen die Oase der langhaarigen Metalmaniacs. Cafè Max (Kuckelke) ist dann eher was für den modischen, das Café Schwarz (Kuckelke) für die Normalen und Café So&So für die/den alternativeN StudierendeN. Schick ist das El Mundo im Neuen Graben. Punk und FreundInnen fühlen sich im Hirsch-Q und im Rude-Club(Brückstraße) wohl, Biker im Kraftstoff (Friedrichstraße). Für alle, die für ein Date noch das passende italienische Restaurant suchen, sei hier das L’Artista in der Märkischen Straße erwähnt. Limericks ist der Pub in der Kampstraße. Der Platz an der Sonne ist wiederum absolut student. Wer Gruppen wie Paula mag, gehe ins Sissi Kingkong in der Landwehrstraße. Quasi nebenan liegt das Subrosa (Feldherrenstraße), das bekannt ist für sein Poetry Jam oder die Doppelkopf- und Kickerturniere. Ein Buchladen mit Kneipe ist das Taranta Babu in der Wilhelmstraße und mit dem dazu- gehörigen Groove Club knapp dem Untergrund entsprungen. Dann gibts noch die Q-Bar (Ludwigstrasse). Relativ neu sind Das Chocolat mit vielen Schokoladenvariationen (Neuer Graben) und Schürmanns Cafe&Wiese mit ausgezeichneter Küche und Flaschenbierabend am Dienstag (Neuer Graben).

Wohnheimkneipen

Los geht es am Montag im Eastend (Ostenbergstraße 99). Am Dienstag wird es dann zum ersten Mal etwas heikel. Sowohl die Figgestube als auch die Kellerbar Yps (Wohnheim Baroperstraße 335) haben geöffnet. Beide haben Ihren Charme - also einfach eine ausprobieren und nächsten Dienstag in die Andere. Mittwoch ist wieder entspannt einfach, da hat nur das Spunk (mitten im Studidorf) auf. Und der Donnerstag ist dann gleich dreifach belegt: Nicht nur der Club Meitnerweg (Wohnheim Meitnerweg Haus 4), sondern auch der Sackbahnhof (Ostenbergstraße 109) und das Baröpchen (Alte Emil-Figge) haben geöffnet.

Clubs und Diskos

Auf Diskotheken trifft dasselbe zu wie auf Kneipen, sie hier wirklich zu beschreiben und dabei nichts zu vergessen ist fast unmöglich.

Rock und Pop herrschen in der Livestation und dem Keller vor. Die Livestation veranstaltet mehr 80er-Parties, während im Keller donnerstags Funk und Drum & Bass gespielt wird. House-Musik ist im FZW/Club Trinidad, im Synchron, im Clubing 69, im Sixx PM und im Tanzcafé Hösels zu Haus. Carsten Helmich, der Housemann von Dortmund, ist im Club Trinidad anzutreffen. Durch die vielen Clubs gibt es kein Wochenende in Dortmund ohne House-Event mit DJs von außerhalb. Für die etwas andere Party ist das Jazz (Jazz) und Spirit (der Rockerhimmel) zu empfehlen. Ein Platz ohne Techno und Charts ist auch das nette Sacré Coeur (Husenerstrasse).

Festivals

Bekanntermaßen findet jährlich die MayDay in der Dortmunder Westfalenhalle statt. Am nächsten Morgen versucht die DGB-Jugend mit ihrer Jobparade noch einen drauf zu setzen. Derweil wird alternativ beim Rock in den Ruinen auf der Hohensyburg in den Mai getanzt.

Im Sommer winkt dann das House-Outdoor-Event Juicy Beats im Westfalenpark. Das Indoor-Gegenstück findet als Partyreihe im Sixx PM unter dem Namen Departure-Party statt. Mehr HipHop und ähnliches wird dann auf dem Westendfestival im Tremonia-Park gespielt. Für links Denkende ist das UZ-Pressefest im Revierpark Wischlingen jedes Jahr ein Muss. Internationale Gäste und das gesamte Spektrum linker politischer Gruppen feiern ein Wochenende lang das Presseorgan der DKP.

Fussball & Sonstiges

Wenn man von Dortmund redet, kommt man am BVB nicht vorbei. Auch wenn euch Fussball nicht die Bohne interessiert, ihr sollte einmal ein Spiel des BVB im Westfalenstadion miterlebt haben. Für Karten empfiehlt sich die Tickethotline der BVB-Geschäftsstelle.

Auch um Dortmund herum liegen spannende und entspannende Orte. Wer Bäume sehen will, braucht nur mit dem Bus in den Schwerter Wald zu fahren (Haltestelle Freischütz). Wer die gezähmte, aber noch ursprüngliche Natur dem Wildwuchs vorzieht, sollte den Rombergpark besuchen. Dort gibt es einen botanischen Garten und der Tierpark liegt in direkter Nachbarschaft. Wem das noch nicht genug Kulturlandschaft ist, sollte entweder einen Spaziergang im Hafen machen oder im Ruhrpark shoppen gehen. Im Ruhrpark kann man nicht nur einkaufen, sondern auch das UCI Kino besuchen. Für den besonderen Abend sei ein Besuch im Casino auf der Hohensyburg empfohlen. Und dann bleibt da immer noch der romantische Blick auf Hagen vom Kaiser-Wilhelm-Denkmal (aus dem Casino raus und links den Berg rauf).

Szenemagazine

Wer auf dem Laufenden sein will, sollte sich einen der kostenlosen Veranstaltungskalender, wie Coolibri oder Heinz, aus der nächsten Kneipe mitnehmen oder vielleicht sogar mal einen Prinz kaufen. Auf den Tischen im AStA werden alle Flyer gesammelt ausgelegt. Dort ist neben den oben genannten kostenlosen Zeitungen auch das Programm der Programmkinos und der Theater zu finden.

Dies und das

AStA-Sprachkurse

Der AStA der Uni Dortmund bietet in Zusammenarbeit mit dem Verein Interaktiv eV viermal pro Jahr je zwei Sprachkurse Deutsch als Fremdsprache für ausländische Studierende in vier verschiedenen Kursstufen an:

Grundstufe 1 (G 1) für Lernende ohne Vorkenntnisse, Grundstufe 2 (G 2) für Lernende mit Grundkenntnissen, Mittelstufe 1 (M 1) für Fortgeschrittene sowie Mittelstufe 2 / DSH-Vorbereitung (M 2) für Lernende, die über fortgeschrittene Kenntnisse verfügen und sich auf die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH) vorbereiten wollen.

Die Kurse richten sich – wie der Titel bereits verrät – in erster Linie an ausländische Studierende bzw. Studienbewerber/-innen.

Kurs Dauer Stunden Preis
Grundstufe 1 11 Wochen 220 Std. 300 €
Grundstufe 2 11 Wochen 275 Std. 330 €
Mittelstufe 1 11 Wochen 275 Std. 330 €
Mittelstufe 2 11 Wochen 291 Std. 355 € + DSH-Vorbereitung


Während eine Anmeldung für die Grundstufe 1 (max. 42 Plätze) – selbstverständlich – ohne vorherigen Aufnahmetest zu den Sprech- zeiten des Sprachkurs-Büros, Baroper Str. 322 (Grüner Pavillon), 44227 Dortmund möglich ist, muss für die Teilnahme an der Grundstufe 2, Mittelstufe 1 und Mittelstufe 2 / DSH-Vorbereitung ein Aufnahmetest geschrieben und bestanden werden. Zu diesem Aufnahmetest, für den eine Gebühr von 5 EURO entrichtet werden muss, ist eine Anmeldung im Sprachkurs-Büro notwendig. Der Aufnahmetest besteht für alle Stufen – G 2, M 1, M 2 – aus den Teilprüfungen Hörverstehen, Wortschatz und Grammatik, Leseverstehen.

Mehr Informationen unter http://www.asta.uni-dortmund.de/sprachkurse
Wo Baroper Str. 322
44227 Dortmund
Campus Süd, grüner Pavillon
Tel 0231/755-4469 (oder 755-6024)
WWW http://www.deutsch-in-dortmund.de
Wann Di 13:00-16:00 Uhr
Do 10:00-12:00 Uhr
Fr 11:00-14:00 Uhr.

In den Zeiträumen finden die Kurse täglich von 8:30-12:45 Uhr und 13:00-17:15 Uhr statt.

Internationales Kulturcafé

Seit Januar 2002 hat die Uni Dortmund eine neue Attraktion, das Internationale Kulturcafé. Veranstaltet wird das Internationale Kulturcafé vom AStA, dem Akademischen Auslands Amt, dem Autonomen AusländerInnenreferat und der Katholischen Hochschulgemeinde. Es treten des öfteren Live Bands aus verschiedenen Regionen der Erde auf, und ein DJ sorgt mit tanzbarer Musik für eine gute Stimmung bis mindestens 1.00 Uhr. Es bietet sich hier eine gute Möglichkeit für Studierende deutscher und nicht deutscher Herkunft, sich bei angenehmer Atmosphäre, Kicker, Dart, Knabbereien (gratis) und reichhaltigem Bierangebot zu treffen, kennenzulernen und auszutauschen.

Für Amateur-Bands in und um den Campus soll das IKC auch eine Möglichkeit bieten, vor einem größeren Publikum aufzutreten. Ach ja und fast hätten wir’s vergessen: Alle Frauen werden mit unserem Frauentaxi gratis nach Hause gefahren. Also lange Rede, kurzer Sinn, es würde uns freuen Dich bald im Internationalen Kulturcafè wieder zu sehen. Derzeit ist nicht ganz klar, ob und ggf. in welcher Form dieses Angebot weiterbestehen wird.

AStA-Copy-Shop

Der AStA-Copy-Shop ist eine Service-Einrichtung des AStA und befindet sich in der Emil-Figge-Str. 50, Raum 0.228. Dort können auch Büromaterial, Papier, Bindungen oder Internationale StudentInnenausweise gekauft werden. Außerdem gibt es dort billigere Karten für viele Veranstaltungen des Theaters Fletch Bizzel (je 6,14 Euro, nur für Studis der Uni Dortmund).

Seit neuestem verfügt der Copy-Shop auch über einen Farbkopierer und einen Kopierer, der z.B. Erstsemesterhefte automatisch herstellen kann.

Mehr Infos im Artikel „AStA-Copy-Shop-Tipps“.

Öffnungszeiten Vorlesungszeit Mo-Do 9-17 Uhr, Fr 9-16.30 Uhr
Vorlesungsfreie Zeit Mo-Do 10-15 Uhr
Mehr Informationen unter http://www.asta.dortmund.de/copyshop/

Beglaubigungen

Der AStA darf Kopien von Unterlagen, die an der Uni ausgestellt worden sind, beglaubigen – also etwa das Diplom oder Vordiplom. Das Beglaubigen geschieht natürlich kostenlos während der Öffnungszeiten (10 - 13 Uhr). Logischerweise müsst ihr das Original mitbringen. Auch euer Abizeugnis könnt ihr dort beglaubigen lassen – diese beglaubigte Kopie wird in den meisten Fällen anerkannt.

Geburts-, Heirats- und ähnliche Urkunden darf der AStA definitiv nicht beglaubigen, bei solchen Dokumenten müsst ihr euch an die jeweiligen Ämter wenden. Außerdem gibt es Probleme, wenn ihr die Beglaubigungen für das Akademische Auslandsamt benötigt – hier werden nämlich ebenfalls nur offiziell beglaubigte Kopien anerkannt.

AStA-Reader

Zum Thema Wohnen gibt es etwa das Heft „Leben in Dortmund”. Wer etwas über die BAföG, Stipendien oder Jobben wissen möchte, wird im Sozialreader fündig. Über ökologische Themen sei Euch der Reader „Die grünen Seiten” ans Herz gelegt. Zusätzlich gibt es immer mal wieder Reader zu aktuellen Themen an der Uni, so wie diesen hier. Die Reader findet man online im StudiWiki

reCycling

Die Fahrradselbsthilfewerkstatt reCycling bietet allen Studierenden und Hochschulangehörigen die Möglichkeit, ihre Fahrräder selbst zu reparieren. Das Angebot richtet sich an diejenigen, die sich zutrauen, selbst an ihrem Rad zu arbeiten, es jedoch aus Mangel an geeigneten Räumlichkeiten und Werkzeug scheitert. Auch wer sich bisher nie für die Funktionsweise der Kettenschaltung oder der Lichtanlage interessiert hat ist reCycling richtig: Bei Bedarf unterstützen wir Euch bei der Reparatur. Ihr könnt Euch also schon mal trauen, an dieser oder jener Schraube zu drehen, ohne befürchten zu müssen, dass das Rad nachher gar nicht mehr funktioniert!

reCycling findet Ihr auf der Rückseite von Gebäude 21, das Ihr über die Einfahrt 29 der Otto-Hahn-Straße erreicht.

Öffnungszeiten Di 13:00-17:00 Uhr
Mi 14:00-18:00 Uhr
Do 13:00-17:00
WWW www.asta.uni-dortmund.de/asta-fahrradwerkstatt

Von AAA bis ZVS - Das UNI ABCbet

Zum guten Schluss noch einmal eine Sammlung von Begriffen und Dingen, die im Studium euch begegnen. Eine ausführliche Liste findet ihr unter http://studiwiki.uni-dortmund.de/allgemeines/abkuerzungen .

Akademisches Auslandsamt (AAA)

Das AAA ist eine an wissenschaftlichen Hochschulen eingerichtete Beratungsstelle für ausländische Studierende der jeweiligen Hochschule und für deutsche Studierende, die (ggf. mit einem Stipendium) im Ausland studieren wollen. (Siehe S. 6)

Allgemeiner Hochschulsport (AHS)

Der AHS bietet ein umfangreiches Sportprogramm an. (Siehe S. 29)

Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA)

Der AStA ist die, durch das Studierendenparlament gewählte, politische Vertretung der Studierendenschaft. (Siehe S. 6,19)

Beratungen

Der AStA biete folgende Beratungen: für BAföG, MieterInnen, Soziales, Frauen und AusländerInnen, zudem gibt es eine Wohnraumvermittlung für ausländische Studierende. (Siehe S.19)

Bildungskredit

Die Bundesregierung bietet SchülerInnen und Studierenden in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen einen zinsgünstigen Kredit an. Innerhalb eines Bildungsabschnittes können bis zu 7.200 Euro bewilligt werden, bei einem Zinssatz von 1,5%. Mehr Infos gibt es unter http://www.bildungskredit.de oder bei der Sozialberatung des AStA.

Bundessozialhilfegesetz (BSHG)

Grundsätzlich sind StudentInnen von der Sozialhilfe ausgeschlossen. Allerdings können ExamenskandidatInnen, StudienabbrecherInnen, Schwangere und Alleinerziehende gemäß §27 BSHG (Besondere Härten) Unterstützung beim Sozialamt Dortmund beantragen. Derartige Anträge werden zwar in der Regel abgelehnt, doch Gerichte entscheiden in diesen Angelegenheiten erheblich positiver als Behörden, so dass Klagen oft erfolgreich sind. Die Kosten bei Sozialklagen sind im Allgemeinen gering.

Come2Campus

Programm des AAA für deutsche und ausländische Studierende. Veranstaltet werden beispielsweise Länderabende, Spieleabende oder Orientierungstage, die helfen, andere Länder und Leute näher kennenzulernen.

c.t.

cum tempore - an der Uni beginnen Vorlesung, die mit c.t. angekündigt sind, erst 15 Minuten später (akademisches Viertel). 16:00 c.t. bedeutet also tatsächlich 16:15. Im Gegensatz zu s.t. (sine tempore), was bedeutet, dass die Veranstaltung tatsächlich punktgenau zum angegebenen Zeitpunkt stattfindet.

Deutscher Akademischer Auslandsdienst (DAAD)

Mit einem Stipendium des DAAD können deutsche StudentInnen an einem Auslandsstudium, einem Feriensprachkurs oder einem fachbezogenen Ferienkurs im Ausland teilnehmen. Graduierte oder diplomierte Hochschulabsolventen können für einen Ergänzungs- oder Aufbaustudiengang eine finanzielle Hilfe erhalten.

Ausführliche Informationen dazu im Akademischen Auslandsamt (Siehe S.6)

Deutscher Akademischer Austauschdienst, Kennedyalle 50, D-53175 Bonn.

DekanIn

LeiterIn eines Fachbereiches; erreichbar über das Dekanat, das Sekretariat eines Fachbereiches.

Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studierender (DSH)

Eine Grundbedingung für ausländische KommilitonInnen, um an der Uni nicht vor verschlossenen Türen zu stehen.

EF 50 (Emil-Figge-Straße 50)

So wird die ehemalige PH (Pädagogische Hochschule) heute genannt. Dort sind die meisten geisteswissenschaftlichen Fachschaften, diverse Hörsäle, der AStA, der AStA-Öko-Copy Shop, die Skriptenverkaufsstelle und vieles mehr untergebracht.

Exmatrikulation

Bedeutet schlicht und einfach Streichung aus der Liste der Studierenden einer Hochschule. Die Exmatrikulation kann freiwillig erfolgen, etwa nach Abschluss des Studiums oder zwangsweise bei nicht fristgerechter Rückmeldung für das nächste Semester. Wer seinen StudentInnenstatus unbedingt loswerden will (oder muss), wendet sich an das Zentrum für Studienangelegenheiten. Für die Anrechnung der Studienzeiten für die Rente ist es unbedingt erforderlich sich zum Studienende ordentlich zu exmatrikulieren!

Freitische

Das Studentenwerk gibt kostenlos Essenmarken an bedürftige StudentInnen aus; die Essensmarken sind für jedes der in den Mensen angebotenen Essen gültig. Die Anträge könnt ihr am Infopoint des Studentenwerks in der Mensa-Nord bekommen. Diese müsst ihr persönlich beim Studentenwerk abgeben. Euer Einkommen muss unter dem BAföG-Höchstsatz liegen.

Fundbüro

Am Campus Süd findet ihr das Fundbüro der Uni. Wenn ihr wirklich was verloren habt, solltet ihr auch einmal bei den Pförtnern und Hausmeistern des jeweiligen Gebäudes nachfragen oder beim Infopoint des Studentenwerkes - je nachdem, wo ihr die Sachen verloren haben könntet.

Funknetz

Auf dem Campus gibt es ein kostenloses Funknetz (WLAN) mit dem Ihr in das interne Netz der Uni und in das Internet kommt. Den Zugang bekommt Ihr über Eure Uni-Mail Kennung vom ITMC.

GasthörerInnen

GasthörerIn können diejenigen werden, die nur Veranstaltungen besuchen wollen, ohne ein regelmäßiges Studium zu absolvieren.

Härtefallanträge

Alle Studis können in jedem Semester einen Antrag auf Rückerstattung des Semestertickets beim AStA stellen. Die jeweils finanziell schwächsten Studis erhalten dann diesen Betrag (im Moment 122,92 Euro, Stand WiSe 08/09) zurück, solange bis kein Geld mehr da ist. Es kann also sein, dass Ihr wenig Geld habt, aber trotzdem nichts zurück bekommt, weil andere Leute noch schlechter dran sind.

H-Bahn

Eine der Besonderheiten an der Uni Dortmund. Die H-Bahn verbindet den Campus Nord mit dem Campus Süd. Genau genommen fährt die Bahn sogar bis Eichlinghofen. Am Sonntag und nach 24 Uhr fährt Sie nicht.

Hilfsfonds

Im Sozialbeitrag sind 0,50 € für den studentischen Hilfsfond enthalten. Aus diesem Beitrag können in Not geratene StudentInnen ein zinsloses Darlehen von maximal 1.000 Euro im AStA beantragen. Anträge gibt es ebenfalls beim AStA, auch hier über unsere Homepage.

Hilfskraft, studentische

Meist mit dem Kürzel HiWi (Hilfswissenschaftler, Hilfswillige) werden studentische Hilfskräfte bezeichnet. Diese sind vom Fachbereich angestellt und leisten für läppische 9 € pro Stunde die unterschiedlichsten Dinge.

Informationstechnik- und Medienzentrum (ITMC)

Das ITMC kümmert sich um die Vernetzung der Uni untereinander und in die große weite Welt. Was wenigen bekannt ist, sind die Fortbildungen am ITMC. Auf dem Campus Süd einfach mal auf das schwarze Brett oder in Internet sehen: www.itmc.uni-dortmund.de

Infopoint

Wird vom Studentenwerk im Mensagebäude Nord unterhalten. Verkauft Telefonkarten, Briefmarken, Waschmarken, gibt Auskünfte und dient als Fundbüro sowie Anlaufstelle für alles, was mit dem Studentenwerk zu tun hat.

Immatrikulation

So nennt man die Einschreibung, dass heißt die Eintragung in die Liste der StudentInnen der Hochschule. Einschreiben kann man sich im Zentrum für Studienangelegenheiten.

KanzlerIn

Der Kanzler oder die Kanzlerin leitet die Universitätsverwaltung. Außerdem ist er oder sie Beauftragter oder Bauftragte für den Haushalt.

kwARTier

Raum für Kunst-Studis, die dort ihre Arbeiten ausstellen können. Die Ausstellungen werden üblicherweise durch Aushänge angekündigt.

Landes-ASten-Treffen (LAT)

Das LAT ist der Zusammenschluss der ASten aller Hochschulen eines Landes. Hier koordinieren sie ihre gemeinsame politische Arbeit, wenn es etwa um den Qualitätspakt, den Expertenrat oder Bachelor- und Master-Studiengänge geht.

Lehramtsprüfungsordnung (LPO)

Regelt die grundsätzlichen Vorraussetzungen des Lehramtsstudiums.

Lichtblick

Fehler gefunden, Idee für Änderungen oder Vorschläge für die nächste Ausgabe? lichtblick@asta.uni-dortmund.de - Danke!

Listen

Die Listen auf Hochschulebene sind vergleichbar mit den Parteien in der Allgemeinpolitik. Studierende, die in der Hochschulpolitik mitarbeiten möchten, schließen sich zu Listen zusammen und stellen sich einmal im Jahr zur Wahl. Es gibt Listen für das Studierendenparlament und für die Senatswahl.

Mensa

An der Uni gibt es eine Hauptmensa auf dem Campus Nord, Der Campus Süd hat die Archeteria in der es täglich ein Mensagericht gibt. Die Hauptmensa im Norden ist seit 2005 neu eingerichtet, es gibt eine gute Auswahl an ständigen und wechselnden Gerichten - die im Gegensatz zu früher auch (fast) immer warm und lecker sind.
Aktuelle Speisepläne: www.stwdo.de/Speiseplaene.12.0.html

Mieterverein

Der AStA ist Mitglied im Mieterverein, das heißt, Studierende können kostenlos Mitglied im Mieterverein werden. Es müssen dann nur noch die monatlichen Gebühren gezahlt werden. (Siehe S.13)

N.N.

nomen nescio - Name unbekannt. Es steht noch nicht fest, welche/r DozentIn die Vorlesung halten wird.

ÖPNV

Öffentlicher Personennahverkehr, also Bus und Bahn. Für Studis der Uni Dortmund in NRW kostenlos durch das Semesterticket.

O-Phase

Orientierungsphase: Erfahrene StudentInnen betreuen AnfängerInnen bei den ersten Gehversuchen an der Uni.

PH

Alter, aber immer noch geläufiger Name für das EF50-Gebäude. Steht für Pädagogische Hochschule. Dort findet ihr auch den AStA.

Prüfungsordnung (PO)

Hier ist z.B. für BA/MA-Studiengänge festgelegt, welche Leistungen z.B. für die Zwischenprüfung (wenn es eine gibt) notwendig sind und was in welcher Form geprüft wird.

Wichtig für Euch sind die Anzahl der Leistungspunkte, die Ihr in den einzelnen Bereichen belegen müsst und die Angabe über Prüfungen/Klausuren die Ihr z.B. nur drei mal versuchen/schreiben könnt.

Qualitätspakt

Im Rahmen dieser Vereinbarung zwischen Bildungsministerium und den Hochschulen in NRW wurden Personalstellen gestrichen. Im Gegenzug versprach das Ministerium, die Finanzierung der Hochschulen mittelfristig sicherzustellen. Außerdem wurde in Zusammenhang mit dem Qualitätspakt ein Expertenrat eingesetzt. Weggespart wird an den Hochschulen aber weiterhin.

RektorIn

Die Rektorin bzw. der Rektor repräsentiert die Universität. Sie oder er hat den Vorsitz im Rektorat und leitet dessen Geschäfte.

Ringvorlesung

Veranstaltungsreihe, die sich unter einem gemeinsamen Thema, über ein Semester oder länger erstreckt.

Rundfunkgebühren (GEZ)

Bei geringem Einkommen (z.B. BAföG) solltet Ihr Euch informieren, ob Ihr von den Gebühren befreit werdet. Näheres beim AStA.

Rückmeldung

Zum Ende des Semesters muss man sich für das kommende Semester zurückmelden. Für die Rückmeldung bekommt man vom Zentrum für Studienangelegenheiten die entsprechenden Unterlagen per Post. Auf jeden Fall die Fristen beachten, denn wer den Termin verpasst wird eventuell zwangsexmatrikuliert.

Semesterwochenstunden (SWS)

Wenn man ein Semester lang eine zweistündige Veranstaltung besucht, so entspricht dies zwei SWS.

Senat

ist ein beschlussfassendes Gremium der Universität. Genaueres siehe im Artikel „Ein X für die Macht“.

Sozialbeitrag

Jedes Semester wird mit der Rückschreibung die Zahlung eines Sozialbeitrags fällig, derzeit 195,77 €. Mit diesem Sozialbeitrag werden folgende Gebiete abgedeckt: Das Semesterticket, die Rückerstattung des Semesterbeitrages für das Ticket, der studentische Hilfsfonds, ein Beitrag zum Allgemeinen Hochschulsport (AHS) der Beitrag für das Studentenwerk, ein Beitrag für die studentische Selbstverwaltung, mit dem die Fachschaften, der AStA und weitere studentische Gremien und AGs finanziert werden. Der Haushalt der Studierendenschaft wird vom Studierendenparlament aufgestellt.Wer die genaue Aufschlüsselung des Betrages kennen lernen möchte, informiert sich hier beim Zentrum für Studienangelegenheiten.

s.t.

sine tempore - falls c.t. ausnahmsweise einmal nicht gilt. Bei s.t. beginnen die Veranstaltungen pünktlich zur angegebenen Uhrzeit. Bei c.t. (cum tempore) erst eine Viertelstunde später.

Studienabschlussdarlehen

In der hektischen Studienabschlussphase könnt Ihr von der Darlehnskasse der Studentenwerke ein zinsloses Darlehen bis maximal 6.200 Euro erhalten. Genaueres findet ihr unter http://www.daka-nrw.de.

Studentenwerk

Kümmert sich um die “nichtwissenschaftlichen” Belange der StudentInnen, wie etwa Essen und Wohnen. Unterhält deshalb Mensen, Cafeten, Studiwohnheime. Ihr finanziert das Studentenwerk durch Eure Sozialbeiträge. (Siehe Seite 7)

Studienbuch Es wird mit der Immatrikulationsbescheinigung verschickt. Es sollte unbedingt sorgfältig geführt und aufbewart werden.

Studiengebühren

Momentan müssen Dortmunder Studierende 500 € Studiengebühren pro Semester zahlen.

Wenn ihr euch gegen diese soziale Ungerechtigkeit wehren wollt, engagiert euch in der Hochschulpolitik, wendet euch an den AStA, eure studentischen SenatorInnen oder das KffB.

Studienordnung

Regelt die formalen Anforderungen und den Verlauf des Studiums je nach Studienplatztausch. Wer die Uni wechseln möchte und ein vergabepflichtiges Studium studiert, sollte sich an den Verein für studentische Belange (VSB) wenden, unter:

Anschrift Postfach 1829
53008 Bonn
Tel. 01805/258966
Fax. 0228/9140899
EMail vsb@koeln-online.de
Weitere Informationen unter http://www.koeln-online.de/vsb

Studierendenparlament (StuPa)

Das höchste beschlussfassende Gremium der Studierendenschaft. Vergleichbar mit dem Bundestag, halt nur für Studierende auf Uni-Ebene. Das StuPa wählt beispielsweise den AStA, verabschiedet den Haushalt der Studierendenschaft und erlässt Satzungen und Ordnungen. Gewählt wird das StuPa jedes Sommersemester.

Studierendenvollversammlung (SVV)

Zusammenkunft möglichst aller Studierenden der Uni. Werden meist vom AStA einberufen, um zu bestimmten Themen Stellung zu nehmen, zu informieren bzw. sich den Fragen der Studis zu stellen. Ebenso gibt es zum Beispiel Fachschaftsvollversammlungen oder Vollversammlungen aller schwulen Studenten der Uni.

Tandem

Sprachen-lernen-Vermittlungs-Programm des AStA. Eine Person bietet eine Sprache an, die sie spricht und Sprache lernen. Der AStA sammelt die Wünsche und vermittelt passende Leute aneinander.

Tutorium

Manche Fachschaften organisieren ein zusätzliches Übungsangebot für AnfängerInnen, die sog. Tutorien.

Unizet

Das uni-interne Presseorgan. Deshalb findet sich darin auch nie etwas Kritisches über die Uni. Herausgeber: Das Referat für Öffentlichkeitsarbeit.

Vorlesungsverzeichnis (VV)

In ihm stehen alle Vorlesungen mit Ort und Termin, alle Adressen an der Uni usw. Es wird in der Buchhandlung an der Uni sowie in Buchhandlungen in Dortmunds Innenstadt verkauft.

VRR

Der Verkehrverbund Rhein-Ruhr, zu dem auch Dortmund gehört.

Wickeltisch

Es gibt einen klappbaren Wandwickeltisch auf der Behindertentoilette in der Mensa Nord, rechts vor dem Eingang zum Galerie-Treff. Der Raum ist frei zugänglich.
Außerdem haben wir einen Wickeltisch auf dem Herrenklo im AStA (Emil-Figge 50).

“wir zweifeln jetzt anders”

Kunst an der Uni: Quer über die Uni sind die Worte “zweifeln”, “wir”, “jetzt” und “anders” verteilt. Richtig zusammengesetzt ergibt das die interpretationsfähige Aussage “wir zweifeln jetzt anders”. Denkt euch selbst euren Teil!

Wohngeld

Die meisten StudentInnen haben keine Chance, Wohngeld (Mietzuschuss) zu bekommen. Ein Antrag auf Wohngeld hat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn schon BAföG kommt. “Dem Grunde nach” heißt nicht allein, dass die Betreffende kein BAföG bekommt, sondern dass sie aus folgenden Gründen kein BAföG bekommt: Förderhöchstdauer überschritten, erforderliche Leistungen (nach § 48 BAföG) nicht erbracht, etc. Der Antrag muß beim örtlichen Wohngeldamt gestellt werden.

Wohnheime

Billige (Wohnheim-) Zimmer und Appartements gibt es beim Studentenwerk (Siehe S. 13)

Zulassungsbeschränkung

So werden Mittel wie der Numerus Clausus (NC) oder Eingangspraktika genannt. Sie verhindern, dass nicht alle, die wollen, ein bestimmtes Studium aufnehmen können.

ZVS

Die Zentrale Vergabestelle für Studienplätze befindet sich in der Sonnenstr. 171, Haltestelle Möllerbrücke. Hier werden einige Studiengänge bundesweit zugeteilt. Rechtzeitig anmelden!

Hast du dich warm angezogen?

Okay, es ist nervig wenn Papa dich fragt ob du nix vergessen hast, ob du dich ordentlich ernährst, ob du dich warm anziehst und so weiter. Na gut, wir lassen deine Ernährung und deine Klamotten aus dem Spiel. Aber hast du auch an alles gedacht? Wie, du weißt das nicht? Hier, prüf dich selbst:

1. Anmelden

Hast du dich schon eingeschrieben? Das kannst du jetzt auch elektronisch: Siehe ZfS auf Seite 7.

2. Kohle

Prüfe ob du BAföG bekommen kannst. Die Hälfte der Unterstützung ist geschenkt. Du musst zwar ein paar Anträge ausfüllen, aber das Geld (was du dann bekommst) steht dir zu! Also nimm es auch. Siehe BAföG ab Seite 24. Kein BAföG? Vielleicht gibt es Wohngeld.

Wenn es wirklich nicht reicht: Jobs gibt es vom Arbeitsamt und an der Uni. Siehe Seite 10.

Wenn es ganz eng wird: Lies dir Seite 12 durch.

Wenn du keine Haftpflichtversicherung hast: Leg dir eine zu. Es gibt viel, was du an der Uni oder privat kaputt machen kannst. Und wenn jemand zu Schaden kommt, erst recht.

3. Wohnen

Bei Papa wohnen ist ja schön (und billig), aber dafür bist du auch weit(er) weg von der Uni. Vom Studentendorf aus sind es z.B. keine 5 Minuten in den Hörsaal: Ausschlafen!

Und außerdem kannst du länger und lauter Musik hören.

Für die Wohnheime kannst du dich schon vor Studienbeginn anmelden. Je früher, desto eher hast du ein Zimmer - es gibt Wartelisten, aber lass dich davon nicht abschrecken!

Außerdem gibt es bei dem AStA eine Wohnkartei und Anzeigen in den Lokalzeitungen. Alles ausführlich auf Seite 13.

4. Einziehen

Zweitwohnsitz in Dortmund (außer für Dortmunder) kostet extra Geld: Dann lieber ummelden. Das Geld kannst du sparen. Teile deiner Bank, der Krankenversicherung (hast du eine?) und allen anderen die es wissen müssen gleich deine neue Adresse mit. Wenn du die Post nicht bei Papa abholen willst, denke über einen Nachsendeantrag nach.

Wenn sich die GEZ meldet und du wirklich keinen Fernseher oder kein Radio hast, dann ignorier sie einfach. Wenn doch: Vielleicht kannst du dich von den Kosten befreien lassen.

Wenn du in ein Wohnheim ziehst, hast du meist Internet. Wenn nicht, dann prüfe ob die Telekom wirklich am günstigsten ist. In Dortmund gibt es u.a. auch noch DoKom, Arcor und Versatel.

5. Informieren

Geh zur O-Phase. Lerne andere Studies kennen, die das Gleiche wollen wie du. Denn wenn du mal krank/faul im Bett liegst, wer soll dir dann eine Zusammenfassung senden? Nein, andere Ersties sind (nicht nur) dafür da - das war nur ein Beispiel. Und außerdem: Wenn dich jemand fragt, schickst du ja auch eine Zusammenfassung raus, oder? Frag nach, wenn du etwas nicht verstehst. Du bist an einer Uni: Eigentlich sollte hier alles hinterfragt werden. Also mach das auch. Alles zu den Fachschaften ab Seite 8.

6. Studieren

Geh zu den Vorlesungen, aber geh auch zu den Erstsemesterparties. Du lebst nur einmal. Bedenke, die erste Wochen sind auch bei den Vorlesungen die Wichtigsten. Wenn du zweimal nacheinander fehlst, bist du meist mit dem Stoff soweit raus, dass du sogar freiwillig nicht mehr kommst. Bei Seminaren mit Anwesenheitsliste ist fehlen ebenfalls dumm.

Behalte die schwarzen Bretter in deinem Fachbereich und das Internetforum (wenn es eins gibt) deiner Fachschaft im Auge. Änderungen und Hinweise verstecken sich zu gerne..

7. Zeit planen

Nimm dir einen Kalender, in dem das ganze Semster auf ein oder zwei Seiten steht. Markiere dir die ganzen wichtigen Termine. Je früher du anfängst zu Lernen, desto weniger musst du das auf einmal tun. Das merkst du besonders eine Woche vor einer Klausur, für die du noch nix getan hast.

8. Spass haben

Wenn man dir das jetzt erklären muss, ist es eh zu spät ;-)

9. Und wenn es Probleme gibt...

Wende dich an die Fachschaft: Frag nach, ob andere auch ein Problem haben. Gib nicht so schnell auf - es sind alles nur Menschen hier an der Uni - die machen auch Fehler.

10. Wählen gehen. Ja, du!

Die Fachschaften, die autonomen Referate, der AStA und das StuPa kümmern sich um dich und deine Rechte. Und nicht nur mit diesem Heft. Also sei so nett, und geh wählen. Noch besser: Selber beteiligen!

Lichtblick Wintersemester 2008/2009 - Impressum

Der Lichtblick ist das ErstsemesterInnen-Info des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) und der Fachschaftsrätekonferenz (FsRK).

ViSdP: AStA Uni Dortmund

Bildindex: Die Artikel und Logos stammen von VertreterInnen der jeweiligen Gruppen oder von AStA-ReferentInnen und MitarbeiterInnen. Die Bilder/ Grafiken auf den Seiten 16 und 23 stammen von der Pressestelle der Uni-Dortmund. Die Grafik auf Seite 21 vom VRR. Das Bild auf Seite 29 vom AHS und auf Seite 15 vom ABeR. Die weiteren Bilder sind mit freundlicher Genehmi- gung des AStA aus der Vorausgabe Übernommen bzw. aus dem Archiv von INDOPENDENT.

Titelbild: Sonja Kaute/INDOPENDENT ARCHIV

Barrierefreie Version: Dieser Lichtblick ist als indizierte nur-text und als pdf-Datei über die AStA Internet Seiten downloadbar. www.asta.uni-dortmund.de/lichtblick

Druck: AStA-Copyshop, Auflage 3.000

 
 
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