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freier zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs)

Allgemeine Informationen

Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) e.V. ist der Dachverband von Studierendenvertretungen in Deutschland.

Mit rund 80 Mitgliedshochschulen vertritt der fzs über eine Million Studierende in der Bundesrepublik. Der fzs ist Mitglied in der European Students' Union (ESU) und auf internationaler Ebene Mitglied in der International Union of Students (IUS).

Der fzs vertritt bundesweit die sozialen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Interessen von Studierenden gegenüber Hochschulen, Politik und Öffentlichkeit.

Der fzs erarbeitet Positionen zu verschiedenen hochschulpolitischen Themen mit dem Ziel diese in die politischen Diskussions- und Entscheidungsprozesse einzubringen und setzt sich für die folgenden Punkte ein

  • eine gesetzlich und finanziell abgesicherte studentische Vertretung an Hochschulen,
  • die Beteiligung von Studierenden an allen hochschulpolitischen Entscheidungen in Hochschule, auf Landes- und Bundesebene,
  • einen freien Zugang zu Bildung,
  • eine bedarfsdeckende finanzielle Absicherung von Studierenden unabhängig vom Einkommen der Eltern,
  • den Abbau von Diskriminierung in Bildungssystem und Gesellschaft
  • eine kritische Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Gesellschaft,
  • studentische Solidaritätsarbeit und internationale Vernetzung von Studierenden.

Gremien des fzs

Das höchste beschlussfassende Gremium im fzs ist die Mitgliederversammlung (MV). Die MV wählt den Vorstand und verabschiedet Positionen. Mitgliederversammlungen finden in der Regel einmal pro Semester statt.

Jede MV wählt zwischen acht und zehn Studierendenschaften in den Ausschuss der StudentInnenschaften (AS). Der AS ist das höchste beschlussfassende Organ des fzs zwischen den Mitgliederversammlungen und tagt in der Regel monatlich zusammen.

Die Inhaltlichen Ausschüsse, ebenfalls von der MV gewählt und die Arbeitskreise leisten die inhaltliche Arbeit im Verband.

Die Grundlage der Arbeit ist das Arbeitsprogramm, welches jährlich durch die Mitgliederversammlung beschlossen wird.

Der Vorstand setzt die Beschlüsse der MV um und vertritt den Verband nach Außen. Einzelne Themenbereichen werden darüber hinaus schwerpunktmäßig von ReferentInnen besetzt, die dem Vorstand zuarbeiten.

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung (MV) ist das wichtigste Organ des fzs. Sie tritt einmal pro Semester für drei Tage zusammen und fällt die wichtigsten Entscheidungen des Verbandes - in inhaltlicher, struktureller und finanzieller Sicht. Darüber hinaus dient sie als Forum für einen hochschulpolitischen Austausch. Im Rahmen einer MV finden häufig weitere Veranstaltungen auch anderer Organisationen statt. Insofern stellt die MV das größte regelmäßige Treffen studentischer VertreterInnen in Deutschland dar.

Zu einer Mitgliederversammlung entsenden alle fzs-Mitglieder Delegierte. Diese diskutieren und beschließen die inhaltlichen Positionen des fzs und wählen die wichtigsten Gremien. Bei jeder Mitgliederversammlung wird der Ausschuss der StudentInnenschaften (AS) gewählt; einmal jährlich werden der Vorstand sowie die Mitglieder der inhaltlichen Ausschüsse gewählt. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist der Beschluss des Haushaltes, wobei einmal pro Jahr die Mitglieder über Ein- und Ausgaben des Verbandes beschließen. Einmal jährlich beschließt die MV das Arbeitsprogramm, das konkrete Arbeitsaufträge für alle Gremien des Verbandes beinhaltet.

Die erste Mitgliederversammlung des fzs fand 1993 in Hürth/Köln statt.

Ausschuss der StudentInnenschaften (AS)

Der Ausschuss der StudentInnenschaften (AS) ist das höchste beschlussfassende Organ zwischen den Mitgliederversammlungen. Der AS besteht aus 8-10 Hochschulen, die einmal pro Semester von der MV gewählt werden und sich in der Regel monatlich treffen. Der AS ist dabei zuständig für die Beschlussfassung über aktuelle Positionen und Strategien; darüber hinaus kann er Wahlen bzw. Nachwahlen durchführen.

Er gewährleistet die politische Kontrolle über die Aktivitäten des Vorstandes sowie der weiteren Gremien des Verbandes. Außerdem wählt er die fzs-Delegierten zu den Mitgliederversammlungen der European Students' Union (ESU) und der International Union of Students (IUS).

Vorstand

Der Vorstand ist das Exekutivorgan des fzs. Er besteht aus vier bis sechs Studierenden, die für ein Jahr gewählt werden, um den fzs zu vertreten und zu verwalten. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich; da Vorstandsmitglieder jedoch in der Regel vom Studium beurlaubt sind und die Tätigkeit einen Großteil ihrer Zeit erfordert, erhalten sie eine Aufwandsentschädigung.

Die wohl wichtigste Aufgabe des Vorstandes ist die Außenvertretung des Verbandes. Dazu gehört eine umfangreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Präsenz und Mitwirkung bei allen hochschulpolitischen Angelegenheiten sowie die Zusammenarbeit mit BündnispartnerInnen. Der Vorstand steht in engem Kontakt zu den einzelnen Mitgliedern sowie zu den studentischen Organisationen auf Landes- und Bundesebene. Er koordiniert die Arbeit der verbandsinternen Gremien sowie der politischen ReferentInnen.

Darüber hinaus verwaltet der Vorstand die Finanzen des Verbandes; dazu steht ihm ein Angestellter in der Geschäftsstelle zur Seite. Als Exekutivorgan ist er auch verantwortlich für die Leitung der Geschäftsstelle. Dabei ist er als Arbeitgeber zuständig für die beiden hauptamtlichen Beschäftigten sowie eine Reihe studentischer Hilfskräfte und ProjektleiterInnen.

Ausschüsse

Die Ausschüsse arbeiten zu den unterschiedlichen Politikbereichen des Verbandes. Sie bereiten die Positionen und Stellungnahmen des Verbandes vor und erarbeiten Strategien zu deren Umsetzung. Die Ausschüsse werden einmal jährlich von der Mitgliederversammlung gewählt. Sie bestehen aus 10 Personen, dabei jeweils 5 Männern und 5 Frauen. Grundlage der Arbeit ist das aktuelle Arbeitsprogramm.

Arbeitskreise (AK)

In Arbeitskreisen (AK) wird zu einzelnen Spezialbereichen gearbeitet. Thematisch Interessierte können an den Treffen teilnehmen, ohne sich bei einer Mitgliederversammlung (MV) zur Wahl zu stellen. Mit lediglich einem Drittel der Stimmen kann die MV die Einrichtung eines AK beschließen und so auch bei Themen, die nur kleinen Teilen des Verbandes betreffen einen Arbeitsrahmen herstellen. Die Arbeitskreise treffen sich etwa all 2-3 Monate und werden von einem Vorstandsmitglied betreut.

Kassenprüfungsausschuss (KPA)

Der Kassenprüfungsausschuss (KPA) prüft die Buchführung und Finanzverwaltung des Vereins. Er schlägt auf Grundlage seiner Prüfungen der Mitgliederversammlung die finanzielle Entlastung bzw. Nichtentlastung vor. Der Kassenprüfungsausschuss wird von der Mitgliederversammlung mindestens einmal jährlich gewählt. Er besteht aus drei bis sechs Mitgliedern.

Mitgliedschaft

Mitglieder des fzs sind einzelne verfasste und nicht verfasste Studierendenschaften von Fachhochschulen und Universitäten.

Mitglieder mit eigener Finanzhoheit zahlen einen jährlichen Beitrag von 0,55 € pro eingeschriebener/-m Student/Studentin. Nicht verfasste Studierendenvertretungen aus Bayern und Baden-Württemberg zahlen keine Mitgliedsbeiträge, da sie nur sehr eingeschränkt über Geld verfügen.

Weitere Einnahmequellen sind Fördergelder des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für Veranstaltungen und Zuschüsse für einzelne Projekte von BündnispartnerInnen und StudentInnenvertretungen.

Kontakt

Die Öffungszeiten des fsz Büros sind Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr.

freier zusammenschluss von studentInnenschaften e.V. (fzs)
Anschrift Wöhlertstraße 19
10115 Berlin
Tel. +49 (0) 30 27 87 40 94
Fax. +49 (0) 30 27 87 40 96
EMail info@fzs.de

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