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Rektorat

Dem Rektorat gehören hauptberuflich die Rektorin/ der Rektor und die Kanzlerin/der Kanzler an. Auf Vorschlag der Rektorin/des Rektors können dem Rektorat ferner bis zu zwei weitere hauptberufliche Prorektorinnen/ Prorektoren angehören. Der Hochschulrat kann bestimmen, dass dem Rektorat weitere nicht hauptberufliche Prorektorinnen/Prorektoren angehören1).

Wahl

Die Rektorin/der Rektor und die Kanzlerin/der Kanzler werden vom Hochschulrat mit der Mehrheit der Stimmen des Gremiums gewählt. Die Wahl der weiteren hauptberuflichen Rektoratsmitglieder erfolgt auf Vorschlag der designierten Rektorin/des designierten Rektors 2).

Mitglieder des Rektorats können nach Anhörung des Senats vom Hochschulrat mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Stimmen abgewählt werden.

Amtsdauer

Die erste Amtszeit der hauptberuflichen Rektoratsmitglieder beträgt acht Jahre, folgende Amtszeiten jeweils vier Jahre. Die erste Amtszeit der nicht hauptberuflichen Rektoratsmitglieder beträgt sechs Jahre, folgende Amtszeiten jeweils vier Jahre. Die Amtszeit der nicht hauptberuflichen Rektoratsmitglieder endet spätestens mit der Amtszeit der Rektorin/des Rektors.

Funktion und Aufgaben

Das Rektorat ist das Leitungsorgan der Hochschule. Ihm obliegen alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich in die Zuständigkeit anderer Gremien fallen.

Die Aufgaben des Rektorats sind

  • die Personalentwicklungsplanung
  • Bau- und Raumfragen
  • Verteilung der Mittel auf die Fachbereiche und die zentralen Einrichtungen
  • Plaungen zur Entwicklung von z.B. der Zentralen Studienberatungsstelle, dem Akademischen Auslandsamt, der Bibliothek etc.
  • Verteilung der fachbereichsübergreifenden Studiengebühren
  • Auszeichnungen, Ehrungen und Preise
  • die Aufnahme von Hochschulpartnerschaften oder die Beteiligung an EU-Programmen

Natürlich diskutiert das Rektorat nicht jedes einzelne Detail dieser Planungen von der Idee bis zur konkreten Umsetzung. Die einzelnen Planungen werden von den zuständigen Prorektoren, dem Kanzler oder dem Rektor sozusagen federführend vorbereitet, wobei diese sich natürlich der Zuarbeitung der Verwaltung bedienen und durch die für den jeweiligen Bereich zuständigen Senatskomissionen beraten lassen.

Soweit es sich bei diesen Planungen um reine Leitungsaufgaben handelt (z.B. die Mittelverteilung oder Raumverteilungsfragen), ist das Rektorat letzte Entscheidungsinstanz an der Uni. Soweit es sich um Angelegenheiten von Lehre, Forschung und Studium handelt, bereitet das Rektorat die Angelegenheiten für die Beschlussfassung im Senat vor, und führt sie nach dessen Beschlüssen aus. Dem Senat gegenüber ist das Rektorat auskunftspflichtig und hinsichtlich der Ausführung der Senatsbeschlüsse auch rechenschaftspflichtig.

Außerdem obliegt dem Rektorat die Rechtsaufsicht über die Hochschule. Es hat rechtswidrige Beschlüsse, Maßnahmen oder Unterlassungen der Hochschulorgane oder Organe der Fachbereiche, der Gremien und Funktionsträger zu beanstanden. Die Beanstandung hat aufschiebende Wirkung (quasi ein Veto). Wird keine Abhilfe geschaffen, hat das Rektorat das zuständige Ministerium zu unterrichten. Falls das Rektorat selbst rechtswidrig handelt, ist direkt das zuständige Ministerium zu verständigen.

Das Rektorat tagt nicht öffentlich. Anwesend bei den Sitzungen sind neben den Mitgliedern noch die Leiter der Abteilungen der Verwaltung (Dezernenten), die persönlichen Referenten des Rektors und der Leiter der Pressestelle. Wenn erforderlich werden Gäste zu einzelnen Tagesordnungspunkten hinzugeladen.

Das Rektorat tagt alle zwei Wochen. In den Wochen dazwischen finden informelle Treffen zum Informationsaustausch statt. Die Protokolle der Sitzungen sind hochschulöffentlich und im Serviceportal unter https://service.tu-dortmund.de/de/group/intra/rektoratsprotokolle aufrufbar.

 
 
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