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Akademische Begriffe

Alma mater

stammt aus dem Lateinischen und heißt wörtlich übersetzt „nährende Mutter“. Heutzutage ist es ein Begriff für Universität.

Auditorium maximum

oder Audimax ist der größte Hörsaal einer Hochschule. Das Audimax der technischen Universität Dortmund bietet Platz für 740 Studierende.

Aufbaustudium

Das Aufbaustudium baut auf einen bereits vorhandenen Fach, Fachhochschul- oder Universitätsabschluss auf und dient der Erweiterung und Vertiefung von Kenntnissen in bisherigen oder anderen Fachrichtungen.

Bachelor

Der Bachelor bezeichnet den ersten berufsqualifizierenden Abschluss („Bachelor of Science“) nach sechs bzw. sieben Semestern.

BAFöG

BAFöG ist die Abkürzung für Bundesausbildungsförderungsgesetz. Es regelt die individuelle Ausbildungsförderung, welche grundsätzlich einkommensabhängig ausfällt. Die Förderungshöchstdauer entspricht der Regelstudienzeit. Der Höchstsatz liegt derzeit bei monatlich 648 Euro und wird je zur Hälfte als Zuschuss und als unverzinstes Darlehen gewährt.

Blockveranstaltung

Diese Art Vorlesung wird nicht über die Dauer eines Semesters, sondern „en bloc“ in konzentrierter Form durchgeführt, z. B. am Wochenende oder in vorlesungsfreier Zeit.

Bologna-Prozess

Der europaweite Bologna-Prozess bezeichnet die Umstellung der meisten Studiengänge auf die Erfordernisse eines wettbewerbsfähigen gemeinsamen europäischen Hochschulraums, unter anderem durch die Schaffung einer gestuften Struktur von Studienabschlüssen (z. B. Bachelor, Master, Promotion) und eines vergleichbaren Leistungspunktesystems (Credit Point System CPS). Diese Studienreform wurde 1999 durch die Bildungsminister von 29 europäischen Staaten im italienischen Konferenzort Bologna beschlossen und verabschiedet. Von 2010 an sollen Bachelor und Master Standard sein.

Campus

Der Campus bezeichnet das gesamte Universitätsgelände.

Credit Points

Credit Points sind eine Maßeinheit für den Zeitaufwand, den Studierende für den Besuch einer Lehrveranstaltung investieren müssen. Dabei wird nicht nur die Zeit, die in der Vorlesung verbracht wird, berücksichtigt, sondern auch die Zeit für die Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltung zu Hause oder in der Bibliothek.

c.t.= cum tempore

c.t. ist eine Zeitangabe für Lehrveranstaltungen, die eine Viertelstunde später anfangen als angegeben. 7.00 Uhr c.t. bedeutet z. B. die Veranstaltung beginnt um 7.15 Uhr (siehe auch s.t.).

Dekan

Der gewählte Vorsitzende einer Fakultät. Der Dekan vertritt die Fakultät innerhalb der Universität und führt die Geschäfte der Fakultät.

Diplom

(griech. diploma) Das Diplom ist ein akademischer Grad und traditioneller Abschluss in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, der nach Bestehen der Diplomprüfung verliehen und beurkundet wird.

Dissertation

Dissertation oder auch Doktorarbeit wird im Rahmen der Promotion angefertigt. Es dient dem Nachweis selbstständigen wissenschaftlichen Arbeitens und der Entwicklung neuer Forschungsergebnisse.

ERASMUS

ERASMUS ist ein Gemeinschaftsprogramm der EU im Bereich der Hochschulbildung.

Exmatrikulation

Bei Beendigung des Studiums, Studienabbruch oder Hochschulwechsel erfolgt im Rahmen der Exmatrikulation die Streichung aus der Liste der Studierenden (Matrikelliste).

Fachschaft

Die Fachschaft vertritt die Interessen der Studierenden eines Fachs bzw. bezeichnet alle Studierende, die das gleiche Fach studieren. Der Fachschaftsrat ist deren gewähltes Organ.

fakultativ

(lat. freigestellt) - Damit werden Lehrveranstaltungen bezeichnet, deren Besuch dem Studierenden völlig freigestellt ist, die Inhalt werden nicht geprüft.

Fakultät

Eine Fakultät ist eine Struktureinheit (Lehr-, Forschungs- und Verwaltungseinheit) der Uni. Sie umfasst zusammengehörige Wissenschaftsgebiete und ist in Institute unterteilt. In Dortmund gibt es insgesamt 16 Fakultäten.

Habilitation

Die Habilitation ist ein akademisches Verfahren, über das mit einer Habilitationsschrift und der Disputation (mündliche Erörterung) nachgewiesen wird, dass man fähig ist, ein wisschenschaftliches Gebiet in der Forschung und Lehre selbstständig zu vertreten. Voraussetzung dafür ist in der Regel die vorherige Promotion, anschließend ist die Berufung zum Professor möglich.

Immatrikulation

Immatrikulation bezeichnet die Einschreibung in die Liste der Studierenden (Matrikelliste) der Uni. Mit der Einschreibung wird man Mitglied der Hochschule mit allen Rechten und Pflichten.

Institut

Untereinheit einer Fakultät

Kanzler

Der Kanzler ist Mitglied des Rektorats und leitet die Universitätsverwaltung.

Klausur

Eine Klausur ist eine unter Aufsicht anzufertigende schriftliche Arbeit, die benotet wird.

Kolloquium

Das Kolloquium ist eine Veranstaltungsform, in der Diskussionen zu einem bestimmten Thema stattfinden, um wissenschaftliche Erfahrungen und Ergebnisse auszutauschen.

Kommilitone

Bezeichnung für Mitstudierende

Master

Der Master ist ein weiterer berufsqualifizierender Abschluss („Master of Science“), welcher als Zugangsvoraussetzung den Bachelorabschluss voraussetzt.

Matrikelnummer

Die Matrikel ist das Studierendenverzeichnis der Uni. Jeder Student hat eine Matrikelnummer.

Modul

Charakteristisch für das Studium in einem Bachelor- oder Masterstudiengang ist das modularisierte Studienangebot. Module sind inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheiten. Ein Modul kann aus einer oder mehreren Lehrveranstaltungen (z.B. Vorlesungen, Seminaren, Übungen, Exkursion, Praktikum) bestehen. Es werden Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule (fachübergreifend und allgemein) unterschieden. Wurde ein Modul am Ende eines Semesters erfolgreich abgelegt, werden die dafür vorgesehen Leistungspunkte gutgeschrieben.

N. c.

Der Numerus Clausus (lat. geschlossene Zahl) regelt die zahlenmäßige Beschränkung der Plätze innerhalb eines bestimmten Studiengangs. Sobald bei einem Studiengang dauerhaft mehr Bewerber als Studienplätze vorhanden sind, wird eine Zulassungsbeschränkung eingeführt. Der Nc-Grenzwert ergibt sich erst im Ergebnis des Zulassungsverfahren und ist abhängig von der Berwerberanzahl und deren Qualifikationen.

obligatorisch

(lat. verplichtend) - Damit werden Lehrveranstaltungen bezeichnet, die zwingender Bestandteil eines Studiengangs sind und besucht werden müssen, da sonst keine Anmeldung zur Prüfung möglich ist.

Promotion

Promotion ist der lateinische Begriff für die Verleihung des Dotorgrades bzw. das akademische Verfahren, über das mit einer schriftlichen Arbeit (Dissertation) und einer mündlichen Prüfung (Disputation) der Doktortitel erworben wird. Voraussetzung dafür ist der Erwerb eines ersten Studienabschlusses.

Prorektor

Der Prorektor ist der gewählte Stellvertreter des Rektors. An der TU Dortmund gibt es drei Prorektoren für die Bereiche Studium, Forschung und Finanzen.

Rektor

Der Rektor ist oberster Repräsentant der Universität. Seit dem 1.09.2008 vertritt Prof.Dr.Ursula Gather die TU-Dortmund als Rektorin. Die Amtszeit beträgt 8 Jahre.

Rückmeldung zum Studium

Studierende müssen sich zu jedem Semester form- und fristgerecht an der Uni durch Zahlung der Semestergebühr „zurückmelden“. Sie ist mit dem Eingang der Semestergebühr an der Uni vollzogen.

Semester

Das Akademische Jahr besteht aus zwei mehrmonatigen Studienabschnitten – dem Wintersemester (WS: 1. Oktober bis 31. März) und dem Sommersemester (SS: 1. April bis 30. September).

Semesterbeitrag

Von jedem Studierenden ist bei der Immatrikulation und der Rückmeldung zu jedem Semester ein Beitrag, derzeit 224,05€, zu entrichten.

s.t. = sine tempore

Mit s.t. gekennzeichnet Lehrveranstaltungen fangen pünktlich zur angegebenen Uhrzeit an, wer hier mit dem „akademischen Vier-tel“ rechnet, kommt zu spät.

Studentenausweis (Chipkarte)

Der Studentenausweis weist seinen Inhaber als Mitglied der Univeirstät aus. Damit kommt man ggf. billiger ins Kino, ins Theater oder ins Museum.

Stipendium

Als Stipendium bezeichnet man den Geldbetrag, mit dem die Finanzierung eines Studiums möglich ist. Die größten Stipendiengeber sind die Förderungswerke der Parteien und Organisationen. In der Regel erhalten nur besonders begabte und engagierte Studierende und Doktoranden ein Stipendium.

Studentenwerk

Studentenwerke sind von den Hochschulen unabhängige Einrichtungen des öffentlichen Rechts. Sie sind für die vielfältigen Aufgaben der Studienförderung und sozialen Absicherung der Studenten zuständig, z. B. Ausbildungsförderung nach dem BAFöG, Verwaltung von Studentenwohnheimen, Verpflegung oder psychotherapeutsche Beratung sowie Sozialberatung. Weitere Informationen über das Studentenwerk findet ihr hier :Studentenwerk Dortmund

studentische Hilfskraft

Studentische Hilfskräfte sind Studierende, die gegen Entgelt in den Hochschuleinrichtung beschäftigt sind und Archiv, Büro-, Dokumentationsarbeiten oder auch wisschenschaftliche Arbeiten übernehmen.

Tutor

Der Begriff Tutor stammt aus dem Lateinischen und bezeichnet eine Person, die Studierende jüngerer Semester betreut oder anleitet. Oft übernehmen diese Aufgaben Studierende höherer Semester.

Zweitstudium

Ein Zweitstudium kann aufgenommen werden, wenn bereits ein Zeugnis über ein Hochschulstudium erworben wurde und ein weiteres Studium mit dem Ziel eines „ersten berufsqualifizierenden“ Abschlusses, z. B. ein zweites Bachelorstudium, absolviert wird. Bei zulassungsbeschränkten Studiengängen gibt es eine Extra-Quote für Zweitstudienbewerber, die ihre Gründe und ggf. Gutachten beilegen müssen; in zulassungfreien Fächern kann dagegen jeder ein Zweitstudium aufnehmen.

 
 
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